Boppard in alten Ansichten Band 2

Boppard in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ferdinand Benner, Hans-Dieter Kreuz und Prof. Dr. Ferdinand Pauly
Gemeente
:   Boppard
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5156-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Boppard in alten Ansichten Band 2'

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19. Eingang zum früheren Benediktinerinnenkloster Marienberg in Boppard. Das Haus wurde im September 1940 - nachdem die Ordensschwestern aus der Kongregation der Ursulinen durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) vertrieben und aus dem Kreis St. Goar ausgewiesen worden waren - von der Reichsfinanzverwaltung übernommen, die eine Finanzschule einrichtete. In dieser Zeit (1940-1945) wurde der Brunnen vor dem Portal beseitigt.

20. Das Hochwasser im Stadtteil Niedersburg reichte im Januar 1920 bis in die Erdgeschoßwohnungen. Andienung und Verkehr erfolgten nicht nur über die in der Hinter- und Burdengasse gebauten Stege, sondern auch mittels Nachen von der Rheinseite her. Im Gasthofund Weinhaus Fondel (heutiges 'Rheineck') haben die Fluten bereits den Eingangsbereich blockiert, doch sollen - dem Vernehmen nach - die Insassen der Boote aus den Fenstern des ersten Stockwerks 'versorgt' worden sein.

21. Ein schöner Bliek um 1903 auf das 'Herz' des Stadtteils Niedersburg. Die Bank um die Linde galt schon seit altersher als gern besuchter 'Nachbarschaftstreff" .

22. Die hier gezeigte Aufnahme ist eine wirkliche Besonderheit, denn sie zeigt, wie idyllisch sich der 'Balz' seit jeher in die alten Häuserzeilen einschmiegte. Heute haben rundum nahezu alle Häuser ein 'neues Kleid', Hoch über den Dächern grüßt die evangelische Christuskirche , zu der 1850 der Grundstein gelegt wurde, mit ihrem 42 m hohen Glockenturm. Leider wurde das alte Kopfsteinpflaster 'neuzeitlich' überteert. Die 'ahle Pomp' im Vordergrund wurde dank der Familie Eulenborn vor der Verschrottung gerettet und ist heute die Zierde des Peter-Laux-Platzes. An ihre Stelle trat der vom Bälzer Architekten Hans Kreuz (t 1984) konzipierte und von der Nachbarschaft in Eigenleistung errichtete Marienbrunnen. (Foto urn 1890.)

23. Eine interessante Perspektive bietet sich dem Betrachter um 1920 in die Heerstraße (vom PostkattenhersteIler irrtümlich als Bahnhofstraße ausgewiesen). Links der Baumbestand vor dem Bahnhofsgebäude. Die Hospitalgasse, die später vor der Landesproduktenhandlung von Johann Räder abzweigte, war offensichtlich noch nicht vorhanden.

24. Kapelle auf dem Kreuzberg, um 1899. Schon zur Zeit des Triererer Erzbischofs Richard von Greiffenklau (1511-1531) führte ein Kreuzweg mit den Stationen des Leidens Christi von der Stadt aus zum Kreuzberg, der wohl schon damals eine Kapelle hatte, die 1709 durch einen Neubau ersetzt wurde. Neue Kreuzwegstationen wurden am 8. August 1767 geweiht und hundert Jahre später (1849-1853) nach einem Aufruf des eifrigen Pfarrers Jean Baptiste Berger (1833-1888) durch die heute noch stehenden Stationen ersetzt. Pfarrer Berger verfaßte auch die Inschriften. Mit den neuen Kreuzwegstationen wurde auch die Kapelle wieder geweiht, die seit 1818 als Schuppen profaniert war. Die Kapelle ist Eigentum der Katholischen Pfarrgemeinde, die Gebäude daneben sind in jüngster Zeit von der Stadt Boppard in Privatbesitz verkauft worden. Der neue Besitzer hat die Fundamente der Kapelle saniert.

25. Auf der Höhe über der Stadt steht das ehernalige Forsthaus Kreuzberg, in dem der Förster auch eine Gastwirtschaft betrieb. Die Kreuzbergkapelle war die letzte Station des von der Stadthinaufführenden Kreuzweges. Starker Zuspruch der Gastwirtschaft war demzufolge gewährleistet. Das Foto stammt aus dem Jahr 1908, als A. Ledosquet hier eine Restauration und Milchwirtschaft betrieb. Später wurde das Haus als Gaststätte an Maria und Willi Hölz verpachtet und ist von diesen beträchtlich erweitert und verschönert worden.

26. Die Restauration 'Vierseenplatz' (Inhaber Andreas Neunzehn) war auch im Jahre 1912 schon ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel. 'An dem Herrentische in der Bildrnitte, sitze ich und trinke die wundervolle Landschaft genießend einen Flasche Bopparder-Hamm-Mandelstein auf Euer Wohl!' so schreibt auf dieser Postkarte am 15. Mai 1912 ein Vater an seine Familie im Ruhrgebiet.

27. Niederstadtstraße mit Fachwerkbauten in den zwanziger Jahren. Links - in Richtung 'Ebertor' gesehen mit rückwärtiger Front der heutigen 'Pizzeria Toni'. Rechts - in Richtung Karmeliterkirche gesehen - mit alter Scheune Jakobs, Weingut Emi! Neiser und Straßenüberbauung des Hospitals 'Zum hl. Geist'.

28. So idyllisch präsentierte sich der Eingang zum Mühltal, das seinen Namen durch eine große Anzahl von Mühlen hat, um 1895. Das Gasthaus 'Mühlchen' (Bauers Wirtschaft) lud den Wanderer zum Verweilen ein. Rechts im Bild die 'Fondels Mühle', die bis 1924 als Getreide- und Ölmühle in Betrieb war. Die Weinberge reichten noch geschlossen bis an die 'alte Burg' heran. Die Zufahrtsstraße ins Mühltal zeigt sich noch in nicht ausgebauten Zustand. Die Mühltalstraße verbindet Boppard mit Udenhausen und Pfaffenheck auf dem Hunsrück.

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