Boppard in alten Ansichten Band 2

Boppard in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ferdinand Benner, Hans-Dieter Kreuz und Prof. Dr. Ferdinand Pauly
Gemeente
:   Boppard
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5156-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Boppard in alten Ansichten Band 2'

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29. Rückansicht des in den Jahren 1886/87 erbauten St-Josefs-Hauses. Das von den im Krankenhaus tätigen Schwestern (Borromäerinnen) geleitete Haushaltungspensionat wurde in den Jahren 1901102 mit dem Einbau der Kapelle um ein Geschoß erhöht und erhielt den Treppenturm mit dem doppelten kegelförmigen Abschluß. Das 1863-1865 durch den Pfarrer Jean Baptiste Berger errichtete Waisenhaus wurde in den Neubau einbezogen, später aber auf die andere Straßenseite verlegt (Schifferkinderheim). Der auf dern Bild durch die Bäume verdeekte Bau gehörte zum Haushaltungspensionat.

30. Pfingsten 1928 - 600 Jahre Bälzer Kirmes. Das Haus Steinstraße Nr. 31, der heutige Friseursalon Friedel Weinand, wurde in den sechziger Jahren nach Plänen des Bälzer Architekten Hans Kreuz (tI984) zu einem der schönsten Fachwerkhäuser in unserer Stadt umgestaltet.

31. Haus St. Ursula. Kloster, Schule und Internat der Ursulinen, enstanden in den Jahren 1896-1898 auf den Grundstücken der Schaafschen Häuser, zu denen (rechts am Bildrand) das 1778 gebaute Knoodt'sche Haus hinzugenommen wurde. Die Ursulinen blieben in diesem Haus, das sie das Rheinkloster nannten, bis zum Umzug in das frühere Kloster Marienberg (1918). In das Rheinkloster zog 1921 die Missionsschule der Hiltruper Herz-Jesu-Missionare ein; die Schüler besuchten von der Oberstufe an das Gymnasium der Stadt Boppard. Nach der Vertreibung durch die Nationalsozialisten wurde das Haus von der NS-Lehrerbildungsanstalt in Nutzung genommen. 1947/48 Einrichtung als Kneipp-Sanatorium St. Ursula.

32. Ehemalige Villa Thonet auf dem Gelände des früheren Eberbacher Hofes. Die Hofgebäude gingen in den Besitz des früheren Eberbacher Hofverwalters über und kamen - nach mehrmaligem Besitzwechselum 1870 an Franz Thonet, den Sohn des aus Boppard stammenden Wiener Möbelfabrikanten Michael Thonet (Thonet-Stühie). Franz Thonet erbaute eine dem Rhein zugewandte Villa, die 1927 von der Stadt Boppard zur Einrichtung eines Kurhauses gepachtet wurde. Die Kurhaus-AG ging bereits 1929 in Konkurs. Die Villa brannte am 16. März 1945 nach einem Artillerietreffer ab. An ihrer Stelle entstand 1953 das Motel 'Ebertor' .

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33. Hier ein interessanter Schnappschuß - die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1907 - aus der damals noch unbefestigten Rheinallee auf das Rheinhotel 'Bellevue'. Der damalige Besitzer war J osef Breitbach.

34. Aus diesem Blickfeld ist eine Menge Details erkennbar. Die Feuerwehr präsentiert der Bevölkerung ihre Einsatzbereitschaft. Marktplatz, Eiermarkt und Untere Marktstraße weisen noch die alte Pflasterung auf. Links im Bild erkennbar die von den Franzosen im Hotel 'Spiegel' eingerichtete 'Gendarmerie nationale, Brigade de Boppard'. Die drei Gebäude an der nördlichen Marktflanke sind in den zurückliegenden Jahren liebevoll restauriert worden (Fachwerk-Freilegung usw.) und sind heute bauliche Glanzpunkte am Marktplatz.

35. Oberstraße, Ansicht von Südwesten. Wohn- und Geschäftshäuser flankierten schon zu Beginn unseres Jahrhunderts die Oberstraße. Hier das ehemalige Druck- und Verlagshaus Otto Maisei, in dem vornehmlich die 'Bopparder Zeitung' gedruckt wurde. Bemerkenswert ist der Baustil, mit einem an Bopparder Geschäftshäusern häufig vorkommenden seitlich angesetzten Erkerturm. Vorne links der Eingang zum ehemaligen 'Eltzer Hof' mit den Eltzer Löwen auf den Torpfeilern. Am rechten Bildrand ist erkennbar, daß die heutige 'Kreuz-Apotheke' bereits zu damaliger Zeit bestanden hat. (Foto um 1910.)

Geschäftshaus Bopparder Zeitung (Otto Maisei)

BOPPflRO a. Rh.

BOPPARD a. Rh.

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36. Nochmals ein Bliek in die durchgehend gepflasterte Oberstraße. Das Hotel 'Lange', ein stattlicher, bis zum Giebel verklinkerter, mehrgeschossiger Hotelbau mit Tanzsaal, Kegelbahn und Biergarten stand an der Ecke Oberstraßel Angertstraße (am rechten Bildrand). Für die heutigen Bewohner unserer Stadt ist es sicher undenkbar, daß diese Oberstraße über Jahrzehnte den gesamten Durchgangsverkehr aufnehmen mußte.

37. Der 'Jakobsberger Hof' gehörte dem Kloster Peternach und kam nach der Auflösung des Klosters in den Besitz des Trierer Domkapitels (1552), dann an Johann Wolfgang von Liebenstein und schließlich zwischen 1643 und 1658 an das Jesuitenkolleg in Koblenz. Nach der Auflösung des Jesuitenkollegs (1773) wurde der Hof dem Koblenzer Gymnasium, das in den Gebäuden des Jesuitenkollegs weiterbestand, zugewiesen, dann aber 1891 verkauft. Die Besitzer (Ferdinand Sommer, Ernil Emmel, Peter Schwengers, Julius vom Rath, Walter Schultze-Rhonhof) wechselten. 1960 kam der Besitz an Dr. Hans Riegel, Bonn (Ha-Ri-Bo).

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38. Das Tälchen im Bopparder Harnm rheinabwärts der Stadt ist nach einer kleinen Siedlung benannt, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und dann aufgegeben wurde. Auf Goswin Klöckers Stadtbild von 1742 ist jedoch die kleine Kirche noch zu sehen, die auf ein im Jahre 1157 durch Kaiser Friedrich Barbarossa gegründetes Kloster nach der Augustinerregel zurückgeht. Das Kloster ging im 16. Jahrhundert unter.

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