Boppard in alten Ansichten Band 2

Boppard in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ferdinand Benner, Hans-Dieter Kreuz und Prof. Dr. Ferdinand Pauly
Gemeente
:   Boppard
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5156-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Boppard in alten Ansichten Band 2'

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49. Dechant Johann Baptist Berger, genannt 'Gedeon von der Heide', der 57 Jahre lang (1831-1888) Boppards Seelsorger war. 1836 schrieb er sein berühmtes Lied vom 'Goldenen Wanderstab'.

50. Der Komponist Engelbert Humperdinck (1854 bis 1921) wohnte von 1897 bis 1901 in Boppard. Die Märchenoper 'Hänsel und Gretel' verhalf ihm zu weltweitem Ruhm; der künstlerische Erfolg ließ alle materiellen Sorgen verschwinden. Humperdinck konnte sich in Boppard in seinem geliebten Rheinland ein Haüs kaufen - heute noch das 'Humperdinck-Schlößchen' genannt - und gestaltete Haus und Garten nach seinem Geschmack. Hier entstanden neben der Kompositionsskizze zur komischen Oper 'Die Heirat wider Willen', der Konzertfassung der 'Königskinder'-Ouvertüre und einigen Liedern als größeres Werk die 'Maurische Rhapsodie'. Das Spätjahr 1900 brachte die Berufung an die Akademie der Künste und die Königliche Hochschule für Musik in Berlin.

51. Prof. Dr. Fritz Straßmann wurde 1902 in Boppard als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren. Gemeinsam mit Prof. Dr. OUo Hahn und Dr. Lise Meitner gelang ihm im Dezember 1938 die erste Atomkernspaltung, eine epochemachende Entdeckung, die das Atomzeitalter einleitete. Prof. Straßmann warnte schon früh vor den Gefahren der Atomenergie: 'Nicht eine Entdeckung ist gut oder böse, sondern das, was Menschen daraus machen.' Der Atomforseher war lange Jahre Direktor des Instituts für anorganische Chemie an der Universität Mainz. Seinen Studenten ist die nie ermüdende Bereitschaft zum menschlichen Gespräch unvergessen. Prof. Straßmann starb 1980 in Mainz.

52. Michael Thonet, Erfinder der Bugholzmöbel. Biegen oder Brechen.

2.7.1796 als Sohn eines Gerbermeisters in Boppard geboren.

1819 Gründung einer Bau- und Möbeltischlerei in Boppard.

1841 Thonet übersiedelt auf Empfehlung des aus Koblenz stammenden österreichischen Kanzlers, Fürst Metternich, nach Wien.

1849 Gründung eines eigenen Betriebs zur Herstellung von Bugholzmöbeln.

1851 Thonet-Möbel auf der Londoner Weltausstellung.

1855 Silbermedaille für Thonet-Erzeugnisse auf der Pariser Weltausstellung.

1859 Entwicklung des berühmten Stuhls Nr. 14 (Gesamtproduktion rund 50 Millionen Stück).

1869 Ablauf des Patentes, erste Konkurrenzfirmen.

3.3.1871 Tod Michael Thonets.

Ab1890 Fabrik in FrankenberglHessen - bis heute Fortsetzung der Bugholztradition.

53. Eisstau im März 1956 auf dem Rhein. Im Februar/März 1956 überraschte ein starker Kälteeinbruch ganz Mitteleuropa. Rhein und Mosel waren über weite Strecken zugefroren. Bei dem am 3. März 1956 einsetzenden starken Eisgang trieben gewaltige Eismassen an Boppard vorbei; schwere Eisblöcke wurdcn durch den ungeheuren Druck der Strömung gegen Landungsbrücken, Schiffe und Gestade gepreßt. Sorgenvoll und erstaut zugleich beobachteten die Bopparder dieses außergewöhnliche Naturereignis - allen voran die Schiffseigner JosefHewel (genannt 'Brücke-Jupp', im Vordergrund links) und Heino Nol! (rechts).

54. Eine geruhsame Szene wie aus dem Bilderbuch, Die Aufnahme zeigt die Familie des Försters Hintz, die das Forsthaus Kreuzberg bewirtschaftete. (Foto um 1890.)

55. Beim Weingelage mache keine Vorwûrfe dem Nächsten und verachte ihn nicht in seiner Heiterkeit. Trinke nicht mehr Wasser, sondern ein wenig Wein, um deines Magens willen und weil du oft krank bist. Wonne der Seele und des Herzens ist der Wein, miißig genossen ... ! Die drei Bopparder Weingenießer in weinfröhlicher Runde sind bestimmt 'ein Herz und eine Seele' und trinken ganz sicher kein Wasser (von links: Jupp Hewel, genannt 'Brücke-Jupp', Heinrich Decker und Emil Neiser).

56. Im Jahre 1932 nahmen die männlichen Mitglieder der 'Obersträßer Nachbarschaft', die sich seit 1960 'Ritter-Schwalbach-Nachbarschaft' nennt, nach Beendigung des 'Gebott's' Aufstellung vor dem Hotel 'Zur Stadt Koblenz' (spätere Marienapotheke). Nachbarmeister war seinerzeit Josef Höffling 1. (1924-1954, vordere Reihe, 3. von links), von dem Josef Höffling II. (ganz links, mit Weinflasche) von 1954 bis 1976 den Vorsitz in der Nachbarschaft übernahm. Diese Tradition. eine bei Bopparder Nachbarschaften wohl einmalige Konstellation, wird ab dem Jahre 1976 von Josef Höftling lIL fortgeführt.

57. Ab der Karmeliterstraße startete Georg Bach (genannt 'Bach's Schorsch') seine beliebten Ausflugsfahrten in die heimische Umgebung. Bei schönem Wetter fuhr man - wie zu sehen -offen. Auf dem Foto unter anderen zu sehen neben dem Fahrer Georg Bach, der langjährige Bopparder 'Weinfestbürgermeister' Rudolf Koelges, dahinter Toni Maser, der Besitzer des 'Karrneliterhof' und eingerahmt irn Fond Willi Brockamp,

58. Weinküfer in voller Ausrüstung, mit der Lederschürze, im Gürtel den Benderhamrner, in der linken Hand das Probierschläuchelchen zum Zapfen kleiner Proben aus dem Faß, in der rechten Hand das Probierglas. Auf dem Faß die große Kupferkanne ('Stütz'), ein Messingkranen für das Spundloch, ein Heberohr und ein Korkenzieher. Die etikettierte Weinflasche bezeichnet das Endprodukt der Arbeit des Küfers. Der Küfer im Bild ist Anton Larenz (genannt 'Lerenze Andunn', geboren 1867, Sohn van Peter Lorenz; er war Weinküfer im Hotel Stumm am Markt - später 'Weindorf' genannt).

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