Bordesholm in alten Ansichten

Bordesholm in alten Ansichten

Auteur
:   Paul Steffen
Gemeente
:   Bordesholm
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6429-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bordesholm in alten Ansichten'

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49 Bahnhofstraße 27. Das Haus ist um 19 00 von der Familie Sinn erbaut worden. Sie betrieb im Nachbargebäude eine Schlachterei und Viehhandlung. 1954 übernahmen Paul und Urte Noetzel das hier abgebildeteAnwesen. Die Familie besaß bereits seit rund einhundert Jahren einen gastronomischen Betrieb bei Tilsit in Ostpreußen. Infolge des Zweiten Weltkrieges begann ein Neuanfang mit einem Lebensmittelgeschäft in Brügge. Dann zog die Familie nach Bordesholm. Das Gebäude an der Bahnhofstraße Nr. 27 ist ab 1954 als Bäckerei und Konditorei ausgebaut worden. Außerdem gab es hier eine Eisdiele mit Café. 1964 kam noch ein Backhaus hinzu. Die Firma ist 1993 einem

Nachfolgebetrieb übergeben worden. Es handelt sich um die einzige noch bestehende Bäckerei in Bordesholm.

50 Auguste Reichsgräfin zu Stolberg-Bernstorffnach einem Gemälde von Jens Juel. Die Tochter des Grafen Christian Günther zu Stolberg und seiner Ehefrau Christiane wurde am 7. Ianuar 1753 in Bad Bramstedt geboren. Sie hatte unter anderem zwei Brüder, die Dichter Friedrich Leopold und Christian. Die literarisch interessierte Auguste war Konventualin des Adligen Damenstifts in Uetersen. Sie ist als eine Brieffreundin von Johann Wolfgang von Goethe berühmt geworden. 1775 wandte sie sich mit einem anonymen Schreiben an den Dichter, der auch gleich antwortete. Der Briefwechsel wurde bis 1782 in einem sehr vertrauten Ton fortgesetzt. Nach dem Tod ihrer Schwester Henriette (1782), die mit dem dänischen Staatsminister Andreas Peter Graf Bernstorff verheiratet war, verließ Auguste das Kloster Uetersen und heiratete 1783 ihren Schwager. Dabei übernahm sie die Mutterrolle für neun Kinder. Als 1797 ihr Ehemann starb, wohnte Auguste in verschiedenen Orten, darunter für einige Jahre in Bordeshalm. Von hier aus schrieb sie am 15. Oktober 1822 noch einmal nach 40jähriger Pause einen Brief an ihren nie gesehenen Dichterfreund in Weimar. Goethes Antwortbrief von 1822 /23 ist als ein Zeugnis des Glaubens und der Menschlichkeit berühmt geworden.

Auguste zu Stolberg starb am 3 O. Juni 1835 auf der Seeburg in Kiel. Ihr letzte Ruhestätte fand sie an der Seite ihres Ehemannes in Dreilützow / Mecklenburg. Seit 1994 gibt es in Bordeshalm einen Auguste-StolbergWeg.

SIAm Bordesholmer Klosterufer um 1910. Die stimmungsvolle Aufnahme zeigt die beiden Alleen in Höhe des Alten Kreishauses. Der Weg beginnt parallel zur Heintzestraße in Höhe der Alten landstraße.

Ganz rechts ist die Böschung zu erkennen. Der Baumbestand mit den prächtigen Kastanien hat sich inzwischen merklich gelichtet. Dennoch blieb dieseAnlage weitgehend unverändert erhalten. Der linke Fußweg geht direkt am See entlang zum Amtmannspark. Er wurde 1955 weiter bis zum Wildhof ausgebaut. Im Hintergrund ist links die Klosterkirche erkennbar. Dort beginnt vor dem Haus 'Kaestners Gang', der hinauf zum Lindenplatz führt. Er wurde nach Dr. med. Friedrich Kaestner

Bor'desholm

(1821-1896) benannt, dessen Haus hier stand (jetzt Nachfolgebau) . Außerdem hatte am Doktorberg Dr. med. RudolfHinrich Storjohann von 1839 bis 187 1 eine Praxis. Damals wie heute beginnt für viele Besucher /innen ein Spaziergang am See entlang an dieser Stelle. Hier zeigt sich Bordesholm von seiner besten Seite.

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52 Landung eines Luftschiffes in Bordesholm.Am 28. Oktober 1910 mußte das halbstarre Luftschiff Parseval VI um etwa 18.30 Uhr an der Westseite der KieIer Straße auf der Koppel von Carsten Harnann notlanden. Die Besatzung hatte auf der Strecke nach Kiel die Orientierung verloren. Bei der Landung verfingen sich die Haltetaue in den Bäumen und Strom-

leitungen an der Chaussee. Verletzte gab es nicht. Die Bergung erfolgte durch die herbeigeeiltenArbeiter der benachbarten Sägemühle Freese aus Eiderstede. Das Kommando übernahm der wortgewaltige Chef und Feuerwehrhauptmann Hinrich Freese. Später sorgte eine Kompanie des 163. Infanterie-Regiments aus Neumünster für eine stabile Verankerung des etwa 30m langen Luftschiffes. Die Helden der Luft wurden von der Familie Freese gastlich aufgenommen. Später übernachteten sie im

Bahnhofshotel. Das Ereignis wurde überall groß gefeiert, vor allem in Kaacks Gasthof in Eiderstede. Am nächsten Tag erfolgte mittags die Weiterfahrt (Flug) nach Kiel. Eine Einladung zur Reise im Luftschiff schlug Hinnerk-Meister aus. Stattdessen fuhr er sicherheitshalber lieber mit der Bahn. In Kiel nahm er dann als gefeierter Gast an einem Empfang der Luftschiffer im Hansa-Hotel teil.

53 See mit Klosterufer um 1910. In eine vorgefertigte Postkarte wurde das farbige Motiv von Bordesholm einmontiert und dann gedruckt. Es handelt sich um die klassische Ansicht mit Blick auf den Amtmannspark und die Klosterkirche. Damals war der Abhang unterhalb der Kirche noch mit

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