Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5974-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3'

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19. Die Gemeinde Deutzen in ihrer ursprünglichen Form existiert nicht mehr. Sie mußte 1965 dem Bagger weichen. Auf ihrer Flur entstand das heutige Deutzen. Wir sehen hier auf den beiden oberen Fotos den Gasthof mit dem sich anschließenden Saalgebäude um 1910, dessen Besitzer damals Theodor Genze, später Martha Joth, waren. Der Tanzsaal befand sich im Obergeschoß. Darunter waren Gesellschaftsräume, später die Poststelle und ein Laden für Kurzwaren und Textilien untergebracht. Auf den linken unteren Foto sehen wir das Herrenhaus und die Kirche. Das Herrenhaus gehörte bis zum Verkauf an das Braunkohlenwerk dem Kammerherrn H. von Bloedau auf Ehrenhain in Sachsen-Anhalt. Später wurde es bis zu seinem Abriß als Infektionskrankenhaus genutzt. Rechts unten ist die Deutzener Schule zu sehen.

20. Das ist die alte Deutzener Schule, die im Jahre 1912 erbaut wurde. 1926 erfolgte ein An- und 1934 ein gänzlicher Umbau. Ursprünglich befanden sich im Erdgeschoß zwei Klassenzimmer, die durch den Anbau verdoppelt wurden. Im ersten Stock gab es zwei Wohnungen für die Lehrer. In den dreißiger Jahren kamen durch den Umbau ein Raum für das Sekretariat, vier Klassenzimmer und ein modernes Lehrmittelkabinett dazu. Für unseren dörflichen Raum galt die Schule in Deutzen als eine der modernsten und auch am besten ausgestattesten Einrichtungen.

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21. Wir sehen hier den Gasthof Röthigen, dessen Besitzer 1909 Franz Vollrath war. Ältere Einwohner des Ortes erinnern sich vielleicht an den Nachfolger Linus Hüfner, der den Gasthof über Jahrzehnte betrieb. Links schloß sich ein Tanzsaal an, hier "Ianzpalast' genannt, der leider verfallen ist. Rechts neben dem Gasthof befand sich eine Kolonialwarenhandlung, später bot hier ein Friseur seine Dienste an. Die Lindenbäume stehen heute noch und sind zu einer stattlichen Größe herangewachsen. Früher stand der Gasthof besonders den 'Kegelbrüdern' von Röthigen und Deutzen zur Verfügung. Heute trägt er den Namen 'Zum Wasserturrn' und wird von Siegfried Flens bewirtschaftet. (Photograph Kar! Voigt, Lucka-Thür.)

22. Dort wo sich heute die Wasserfläche des sich das auf einer Anhöhe gelegene Dorf die Ende des vorigen Jahrhunderts entsta unten ist der Gasthof noch ohne Saal zu se des in Borna geborenen Pädagogen und Pfarrervon 1807 bis 1816. Er gründete ein beglich das Amt des Kantors und Kirchsc A.)

23. Der kleine Ort Bergisdorf fiel1951 der Braunkohle zum Opfer. Das hier abgebildete Foto entstand zu Beginn der dreißiger Jahre und zeigt das Haus Nr. 8. Es stand in der Nähe des Tennisplatzes der Bergisdorfer Knochenrnehl-und Leimfabrik, neben dem Haus des Gemeindevorstehers Theodor Thiele. Es war mit seinem auf Bruchstein aufgesetztem Fachwerk typisch für die ländliche Gegend. Im Erdgeschoß wohnten die Familie des Geschirrführers Edwin Siegel und Witwe Voigt. Im Obergeschoß lebten Familie Henniger und Witwe Emma Siegel. Das Foto entstand anläßlich eines Schlachtfestes. Wir sehen: W. Noczenski. H. Noczenski. E. Siegel, A. Sicgel, Edith Siegel, L. Striebe, W. Noczinski. A. Striebe, M. Schau, A. Noczenski. R. Siegel, D. Schau, M. Schau, E. Schau, W. Schau und H. Siegel.

Gasthof

24. Wir sehen hier den Gasthof 'Zur grünen Linde' in Großhermsdorf. Er besaß auch einen Ballsaal, wie auf der abgebildeten Karte aus den zwanziger Jahren zu erkennen ist. Der Gasthof bot unter anderem Hausschlachtenes aus dem eigenen Fleischereibetrieb an. Besitzer nach der Jahrhundertwende waren Florus Rudolf, Edwin Ganzenberg und ab 1934 Fritz Eißner, Ab 1. April 1935 bildet der Ort Großhermsdorf mit Heuersdorf eine Gemeinde. Im Gasthof wurde noch bis in die sechziger Jahre zum Tanz autgespielt, und 1974 schloß die gastliche Stätte Iür immer. (Verlag u. Fotografie, C. Kar! Voigt, Lucka, Th.)

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25. Wir sehen hier Bilder der Gemeinde Heuersdorf in den zwanziger Jahren -links die Kolonialwarenhandlung von Oswin Brauße, Das Schild über dem Ladeneingang verrät, daß das Geschäft vorher von Bernhard Becker geführt wurde. Hier gab es fast alles für die 234 Einwohner. die 1909 im Ort lebten. Das Foto rechts oben zeigt die breite Dorfstraße mit der kleinen Emmauskirche, die 1297 erstmals erwähnt wird. Auf der Ansicht darunter sehen wir links den Gasthot. dessen Besitzer einst Max Lichtenstein war, und rechts das Gehöft von Oswald Schramm. Im März 1994 erging ein Kabinettsbeschluß der Sächsischen Staatsregierung zur Umsiedlung von Heuersdorfwegen der darunter befindlichen Braunkohle. Aber die Heuersdorfer kämpfen für den Erhalt ihres Heimatdorfes.

~ass aus lIeuer5dorf Arbeifer- Radfahrer Verein. (f{eigenfuhiert

26. Der Heuersdorfer Arbeiter-Radfahrer-Verein war weit über die Grenzen des Dorfes bekannt. Die Mitglieder zeigten sich zu den verschiedenen Festlichkeiten der umliegenden Gemeinden. Hier auf der abgebildeten Karte aus den zwanziger Jahren sehen wir die Reigenfahrer. Namen wie Karl Thielemann, Emil Teichmmm, A. Stuchlik, Oskar Neumann, Theodor Fritzsche und OUo Börner waren untrennbar mit dem Radsport in Heuersdorf verbunden. (Eduard N aumann, Photogr., Zwenk au. )

27. Am 30. Oktober 1993 nahmen die Breunsdorfer im Festsaal der Gemeinde Großstolpen entgültig Abschied von ihrem Heimatdorf. Die einstige Kulturlandschaft wird hier von den Großgeräten des Tagebaus zerrissen. Auf dieser historischen Karte zeigen sich noch ungetrübt Bilder der Gcmeinde. So sehen wir links oben das Geschäft von W. Läuter.1m Angebot waren Motor- und Fahrräder, Kolonialwaren, Ersatzteile und Reparaturen in eigener Werkstatt. Angeschlossen war eine Bau- und Möbeltischlerei. Rechts blieken wir auf die 1883neu errichtete Kirche, in der 1989 der letzte Gottesdienst und die feierliche Entweihung stattfanden. Auf den kleineren Foto sind die 1909 erbaute Volksschule und das Breunsdorfer Braunkohlenwerk zu sehen. Letzteres wurde 1945 abgerissen. (Verlag W. Winkler, Leipzig CL)

28. Auf dieser historischen Ansichtskarte von Breitingen sind die markantesten Punkte der ehemaligen Gemeinde wiedergegeben. Links sehen wir die Dorfkirche, in der Pfarrer Kurt Ehrenfest Schneider predigte. Das Gebäude rnit dem Renaissancegiebel, was wir rechts schen, war das Schloß. Es war von einer festen Mauer umgeben. Zugang fand man durch eine zweiflüglige Toreinfahrt. Links unten kann man die Dorfstraße erkennen. Rechts sehen wir die Bahnhofsrestauration von Theodor Göpner, der Wirt und Musikdirektor war. Von einer Veranda aus bot sich ein herrlicher Bliek in den schattigen Garten. Der Bahnanschluß an die Linie Leipzig-Hof erfolgte 1842. Am 1. Oktober 1920 vereinigten sich Breitingen und Regis zur Stadt RegisBreitingen. (Rieh. Hauenstein, Altenburg S.-A.)

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