Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5974-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3'

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29. Wir sehen hier den Gasthof Regis um 1915. Er war nicht nur wegen seiner zentralen Lage ein vielbesuchtes Lokal sondern auch wegen gemütlichen Räumlichkeiten. die auf den Fotos zu sehen sind, dem herrlichen Garten mit Veranda und einer Kegelbahn. Sein Besitzer Arthur Franke machte Werbung mit 'anerkannt vorzüglicher Küche' (wie bei Muttern!). Ein Spruch im Gastraum an der Wand lautete: Nach volibrachtem Tagewerk/ Durch einen guten Trunk dich stark, / Komm und sei mein lieber Gast/ Und gönne dir ein Stiindchen Rast. / (Verlag: G. Kühn, Böhlitz-Ehrenberg bei Leipzig.)

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Gruß aus Großzössen n, Lobstädt (Bez. Leipzig)

Gasthaas zur fröhlichen Wiederkehr

30. Der nordöstlich von Borna gelegene Ort Großzössen erlebte in der Tat durch die Braunkohleförderung und Brikettherstellung einen Umbruch seiner dörflichen Struktur, wie das Foto oben links beweist. Rechts sehen wir die Brikettwerke der 1907 gegründeten Aktiengesellschaft 'Dora und Helene', benannt nach den Vornamen der Frauen der damaligen Direktoren. Auf dem Foto darunter erkennen wir das Gasthaus zur fröhlichen Wiederkehr, in dem sich mancher Bergmann den Kohlenstaub herunterspülte. Der Besitzer Reinhold Hoffmann betrieb außerdem eine Materialwarenhandlung, eine Kleinviehschlachterei und hatte im Haus noch eine Postagentur untergebracht. Heute wird die Gaststätte im Volksmund auch 'scharfe Eckc' genannt. (Verlag Rich. Bauer, Leipzig, Turnerstraße 8.)

31. Die Gemeinde Kleinzössen lag einst 6 km von Borna entfernt an der Ortsverbindungsstraße Lobstädtl Großzössen. Auf der abgebildeten Ansichtskarte sehen wir auf dem 'Anger' einen Findling, den die Gemeinde anläßlich der Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig als Denkmal errichten ließ. Es stand einst vor dem Haus von Albin Berger (Großzössen Nr. 3).lm Jahr 1948 wurde Kleinzössen nach Großzössen eingemeindet. 1971-1973 wurde das ehemalige Dorf überbaggert. (Oswald Schäbitz, Photographische Anstalt, Leipzig.)

32. Das Dorf Hain, das hier auf der Karte zu sehen ist, gibt es seit 1970 nicht mehr. Es wurde wie andere Orte unsercs braunkohlereichen Gebietes überbaggert. Die Gemeinde lag am Butterberg (150m über NN), 7,6 km von Borna entfernt. Um 1910 zählte sie ungefähr 370 Einwohner. Es gab eine eigene Fernsprechstelle, während die Poststation zum Amt Kieritzsch gehörte. An Industrie waren die Ziegelei und Tonwerke von Ernst Patzsehe sowie die Rauchwarenzurichterei und Färberei von Emil Käßner im Ort. Die Ansichtskarte zeigt ertstypische Bauten wie z.B, die Kirche, in der Pfarrer Martin Lipffert predigte. Links oben sehen wir das Gasthaus zum heiteren Bliek, das jahrelang von Schramms geleiter wurde. Das Gut, rechts oben auf der Karte, wurde vom Gemeindeältesten Robert Hellriegel bewirtschaftet.

33. Diese Ansichtskarte, die sich 1908 auf dem Postweg befand, zeigt Ansichten der drei Orte Kahnsdort, Zöpen und Pürsten, die im Volksmund auch als 'Fürstentümer' bekannt sind. Links oben sehen wir die Dorfstraße von Kahnsdorf in Richtung Zöpen. Rechts der Straße ist die Handlung der Familie Baurngarten, links das Anwesen von H. Urbansky. Auf dem Foto links unten befindet sich die Villa des Mühlenbesitzers und Ökonomierats Julius Schwarzburger in Zöpen. Auf der Ansicht unten rechts sehen wir die Pürstener Dorfstraße mit dern Gehöft des bekarmten Bauern Robert Graichen. Im Hintergrund sind der Gasthof und die Schmiede von L.O. Schubert zu erkennen. Die Straße führt links ab in Richtung Kahnsdorf.

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34. Die Kahnsdorfer Ansichtskarte zeigt uns links oben die Materialwarenhandlung Baumgarten. In dem Gebäude war auch die Poststelle des Ortes untergebracht. Rechts sehen wir die Zöpener Kirche, die auch von den Gemeindemitgliedern Pürsten, Kahnsdorf und Neukieritzsch genutzt wurde. Hier war um 1910 Pfarrer Theodor Ernst Graupner tätig. Auf dem Foto unten blieken wir auf das Rittergut von Kahnsdorf, das 1909 erbaut wurde und dem Kreishauptmann a.D. DL JUL ForkerSchubauer gehörte. Der Turm im Hintergrund des Herrenhauses ist nicht mehr vorhanden. (Verlag W. Radestock Nachf., Leipzig CL)

35. Diese Karte wurde im Jahr 1915 verschickt. Links oben ist der Bahnhof Kieritzsch zu sehen. Er entstand auf freier Flur mit dem Bau der Strecke Leipzig-Hof in den Jahren 1840 bis 1842. Ihm wurde der Name des unweit gelegenen Dorfes gegeben, aus dem sich später die Gemeinde Neukieritzsch entwickelte. Auf dem rechten Foto oben rechts sehen wir die Chemische Fabrik, deren Besitzer Eduard Oehme war. Hier wurden technische Öle und Fette sowie Schmierstoffe hergestellt. Sie wurde auf dem Gelände einer Zuckerfabrik errichtet, die bis 1857 produzierte. Auf der Karte links unten sind die Gebäude der Grube Kraft TI abgebildet. Rechts daneben sehen wir die damals neu erbaute Brücke, die sich über die Bahnanlagen erstreckt. (Rich. Hauenstein, Altenburg S.-A.)

GruP aus ieritzsch Marktplatz

36. Hier präsentiert sich das Dorf Kieritzsch auf einer Ansichtskarte von 1910. Links oben sehen wir einen langgezogenen Marktplatz, an dessen Südseite sich die Kirche befindet. In ihr sind zwei Gernälde mit den Bildnissen von Martin Luther und dessen Frau Katharina von Bora. Das Schloß links unten gehörte zu jener Zeit Frau Margarethe von Funke. Im Ort gab es zwei Gasthöfe. Einer davon war die Restauration von Reinhold KandIer, die wir auf dem Bild rechts oben sehen. Hier konnten auch Materialwaren gekauft werden. Rechts unten auf der Karte ist eine Foto des Lutherdenkmals, als es noch am Weg Kieritzsch-Breunsdorf stand. Es wurde 1884 eingeweiht. Auf ihm befinden sich Reliefs von Katharina und Luther. Heute ist es auf dem Marktplatz.

Herrenhans Lippendorf.

37. Die Bilder vom Herrenhaus Lippendorf und dem Anger von Spahnsdorf erinnern an bedeutenden historischen Boden. Auf dem Gut Lippendorf wurde am 29. Januar 1499 Katharina von Bora, die spätere Frau des Reformators Martin Luther, geboren. Die Geburtsstätte war im Vorgängerbau des Herrenhauses. das wir auf dem linken Foto sehen. Im Jahr 1934 wurden Lippendorf und Spahnsdorf nach Medewitzsch eingemeindet. Die neue Gemeinde erhält den Namen Lippendorf. Das Herrenhaus wurde mit den Resten des ehemaligen Gutes in den sechziger Jahren zugunsten des Kraftwerkes beseitigt. (Verlag Max Koch, Zwenkau.)

Gast of, Besitzer K. MObius

38. Auf dieser Karte sehen wir Ansichten des einstigen-Dorfes Trachenau. Es lag aufhalber Strecke zwischen Neukieritzsch und Böhlen und wurde von 1962 bis 1965 überbaggert. Links oben haben wir ein Foto des Gasthofes, dessen Gastwirte F. Hentschel und in den zwanziger Jahren K. Möbius waren. Auf dem Bild darunter sind der Saalanbau und der dazugehörige Garten zu erkennen. Unter anderem traf sich in der gastlichen Stätte auch der Arbeiterverein unter Vorstand von Pfarrer DL phi!. Heynig. Rechts unten auf der Karte sehen wir die Gebäude des 'Friedrich-Stifts'. Diese Einrichtung gab älteren, hilfs- sowie pflegebedürftigen Bürgern Obdach und Geborgenheit. Sie befand sich in Eigentum der Ephorie Borna. (Verlag M. Winkler, Leipzig.)

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