Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5974-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3'

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49. Die Lithographiekarte zeigt die Gemeinde Großpötzschau um die Jahrhundertwende. Sie liegt 11 km von Borna entfernt im Dreieck Espenhain, Dreiskau-Muckern und Mölbis an dem Flüßchen GöseL Die Totalansicht auf dem Bild unten täuscht ein langgezogenes Straßendorf vor. Es handelt sich aber um ein typisches Runddorf. Die Ortsansicht oben rechts zeigt die Dorfstraße bzw. den 'Großen Winkel' mit der Kirche im Hintergrund. Bezeichnend ist, daß die Häuser rnit der Giebelseite zur Straße stehen. Zwischen den zum Teil mit Fachwerk versehenen Häusern waren die großen Toreinfahrten der Güter. Links oben -auf der Karte sehen wir den Gasthof von Emil Schützhold. Er bot Unterkunft, Verpflegung sowie Ausspannung für die durchfahrenden Händler und Fuhrwerke. (Verlag von Herrn. Winkier. Leipzig.)

50. Auf dieser Lithographie, die im vorigen Jahrhundert entstand, werden markante Gebäude der Gemeinde Mölbis vorgestellt. Links oben sehen wir die Materialwarenhandlung und Restauration von E. Lässig. In der Bildmitte erkennen wir die Post mit einer Postkutsche davor. Oskar Lässig fungierte hier als Postagent. Zu dieser Einrichtung gehörten noch eine Telegrafenstation und ein öffentlicher Fernsprecher. Rechts auf der Karte ist die Zwenkauer Bierniederlage abgebildet, Links unten sehen wir das Königlich-Sächsische Standesamt in der Villa Hempel. Besitzer Hermann Hempel war Maurermeister und zugleich Standesbeamter der Gemeinde. In der Mitte unten ist eine Ansicht des Gasthofes, den Robert Auerswald bewirtschaftete. Das Schloß, das wir unten rechts auf der Karte sehen, gehörte Emil Wünnig aus Leipzig.

51. Wir blieken hier in die Dorfstraße von Trages um 1910. Damals lebten dort 286 Einwohner. Der Gemeinde stand AJfred Nebe vor. Kirchschullehrer war Erich Schmidt. Der Gesangsverein und der Verein junger Landwirte dienten dem Gemeinwohl und der Geselligkeit. Für Versammlungen und Veranstaltungen wurde der Gasthof mit seinem Saal, die rechts im Bild zu sehen sind, genutzt. Besitzerin war zu jener Zeit EIsa Wendrich, während ihr Mann Arthur als Gastwirt fungierte. Sowohl der Gasthof als auch acht weitere Anwesen mußten gesperrt und abgerissen werden, nachdem am 14. August 1959 die Böschung der Hochhalde auf das Dorf rutschte. (E. Rühle, Leipzig-Vo.)

52. Wir sehen hier das Herrenhaus in Hainichen um 1918. Es gehörte dem Rittergutsbesitzer Steiger und dessen Familie. Dieses Gebäude entstand. nachdem 1908 der Vorgängerbau abgebrannt war. Nach der Enteignung 1945 wurden in diesem Haus Umsiedler mit ihren Angehörigen untergebracht. Heute beherbergt es das Gemeindeamt und den Kindergarten des Ortes. (Photographie und Verlag: Emi! Schäfer, Borna.)

53. Das hier abgebildete Jagdschloß gehörte dem Unternehmer Ketzner aus Leipzig. Es befindet sich neben dem Steinbruch am Ortsausgang von Hainichen in Richtung Stockheim. Es wurde unter anderem für Zusammenkünfte und Feierlichkeiten der Jagdgenossenschaft genutzt. Nach 1945 hatte der Sohn des Besitzers. Gottfried Ketzner, in der idyllisch gelegenen Villa eine Arztpraxis. Heute dient sie der Gemeinde zu Wohnzwecken. (Photographie und Verlag: Emil Schäfer, Borna.)

54. Das Foto zeigt die Schmiede im alten Hainichen von Schmiedemeister Max Geyhler. Am 1. Mai 1916 erwarb er diese von seinem Vorgänger Richard Seyffarth. Rechts im Bild sehen wir das Wohnhaus, das auch Kost und Logis für den Gesellen und Lehrburschen bot. Links war die Werkstatt mit Oberboden für das Materiallager. Der Huf- und Fahnenschmied führte neben dem Hufbeschlag auch Reparaturen an Ackergeräten aus. Dazu gehörte auch, wie auf dem Bild zu sehen ist, das Aufziehen der Stahlreifen auf die Wagenräder und Walzen. Wir sehen hier Max Geyhler, Tochter Anny Geyhler, Lehrbursche und Geselle, Ehefrau Hedwig Geyhler und Töchterchen Hildegard. Die Schmiedegerechtigkeit wurde Ende der fünfziger Jahre aufgehoben. Heute ist das Anwesen in dritter Generation in den Händen der Familie Manfred Seiler.

'I'otal-Ansicht,

55. Diese historische Ansichtskarte von Dreiskau entstand kurz nach der Jahrhundertwende und zeigt die Totalansicht und interessante Details des Ortes, die zum größten Teil bis heute erhalten sind, Einst besaß Dreiskau zwei Gasthäuser - 'Gasthof Dreiskau' und 'Zum deutschen Haus', die wir auf den beiden linken oberen Fotos sehen, Darunter ist die Materialwarenhandlung abgebildet. Rechts oben ist der Dorfteich mit Kirche und Schule zu erkennen. Es war um die .Tahrhundertwende eine Filial-Kirchschule, in der etwa fünfzig Schüler unterrichtet wurden. Die Dörfer Dreiskau und Muckern wurden später zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. (Verlag von P. Fähler.)

56. Wir blieken hier auf den Gasthof und die Dorfstraße von Muckern um 1910. Damals zählte die Gemeinde 225 Einwohner. Der Gasthof wurde zu dieser Zeit von Walter Junghanns bewirtschaftet. Heute steht er leer. nachdern er Jahrzehnte als 'Dorfkonsum' diente. Der Ort verfügte über eine stattliche Anzahl gepflegter Bauerngütcr, wie auf der abgebildeten Dorfstraße zu erkennen ist. Am Ende der Straße lag das Rittergut von Max Oertel. Weitestgehend ist der Charakter des Dorfbildes bis heute erhalten geblieben. (Graph. Kunstanstalt Carl Garte; Leipzig.)

57. Dreizehn Kilometer von Borna entfernt liegt die Gemeinde Oelzschau. Das Foto links oben zeigt den Schloßteich, der zum Rittergut gehörte. Dessen Besitzer waren Egon von Posern auf Hirschfeld. Frau Gräfin Rex in Dresden sowie Joh. von Petrikowsky in Oelzschau, Konrad von Petrikowsky in Ungarn und Frl. von Petrikowka in Dresden. Rechts oben sehen wir den Gasthof des Dorfes. NI. 76. der um 1910 von Arno Regel bewirtschaftet wurde und bis in die heutige Zeit betrioben wird. Links unten haben wir, von Kömmlitz kommend, einen freien Bliek auf die Kirche. Rechts unten sehen wir die Tischlerei und Möbelhandlung von Karl Kraichen. Er besaß außerdem noch eine Kolonialwarenhandlung. die Arthur Kraichen bis in die dreißiger lahre weiterführte. (E. Rühle, Leipzig -A.)

58. Auf dieser Lithographie sehen wir die kleine Gemeinde Stockheim. die sich 9,5 km von Borna befindet. 1204 wurde sic erstmalig urkundlich erwähnt. Als die abgebildete Karte entstand. zählte Stockheim 150 Einwohner. Auf der Totalansicht oben sehen wir die Felder zahlreicher Gutsbesitzer, die sich dort angesiedelt hatten. Der Bergmann in der Mitte und das Braunkohlenwerk 'Graf Moltke rechts im Bild erinnern an den Braunkohleabbau, der auch in der Nähe Stockheims betrieben wurde. Links im Bild ist der Gasthof. dessen Besitzer um 1910 Robert Schlippe war. Darunter sehen wir die Dorfschule, in der Kirchschullehrer Otro Vieweg unterrichtete. In der Kirche (Bildmitte) predigte Pfarrer Kar! Müller aus Otterwisch. (Verlag Herrn. Winkier. Leipzig, Pachhofstraße 3.)

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