Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5974-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3'

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59. Das ist Steinbach um 1910. Links sehen wir Kirche, Pfarrhaus und Schule, in der Kirchschullehrer Adolf Schlegel unterrichtete. Für die Kirchgemeinde fühlte sich Pfarrer Karl Haan verantwortlich. Rechts im Bild ist das Barockschloß (1713-1750 erbaut), das dem Rittergutsbesitzer Alexander Pagenstecher gehörte. Heute ist hier die Grundschule untergebracht. Unten links sehen wir die erste Gaststätte von Steinbach. Sie war ab 1858 im Besitz von Hermann Garten. Im gleichen Gebäude war eine Kolonialwarenhandlung. die heute noch existiert. 1935 übernahm der Sohn Otto Garten die Restauratien. und seit April 1959 führt dessen Neffe Hermann Garten bis heute sowohl Geschäft als auch Gaststätte weiter. Rechts sehen wir die Dorfstraße von Steinbach. Hier lebten unter anderen Gruben-und Handarbeiter.

Gruss aus Gestewitz

60. Die kleine Gemeinde Gestewitz ist nur etwa 4 km von Borna entfernt. Sie blieb lange Zeit von der Industrie verschont und führte ein beschauliches Landleben. Das Dorf zählte 262 Einwohner um 1900. Wir sehen auf der historischen Ansichtskarte den Gasthof des Ortes mit seinem Saalanbau und den Garten. Dies alles nutzten nicht nur die Einwohner der Gemeinde, sondern auch Reisende zwischen Chemnitz und Leipzig nahmen die Ausspannung und Übernachtungsmöglichkeiten in Anspruch. Gasthofbesitzer waren damals Kurt Wiebel und später Alfred Niecke. (Ed. Krörner, Photograph., Leipzig-Vo.)

61. Diese Lithographie des Dorfes Eula wurde Ende des 19. Jahrhunderts postalisch verschickt. Auf ihr wurde künstlerisch die Gesamtansicht festgehalten, wie wir oben sehen. Darunter links ist der Gasthof von Albert Winter. Ausflügler mit Sonnenschirmen und Fahrrad wurden rnit im Bild festgehalten.ln der Mitte sehen wir die Dorfkirche und Schule, in der Kirchschullehrer Max Häntzsch und als zweiter ständiger Lehrer Walter Spanich unterrichteten. Sowohl Schule als auch Kirche haben sich in ihrer Bauweise nicht verändert, (Rieh. Hauenstein, Altenburg S,·A.)

62. Diese beiden Häuser standen noch bis Ende der achtziger Jahre auf der Dittmannsdorfer Flur zwischen dem Restaurant 'Lerchenberg' und dem Blauen See. Sie wurden einst als Verwaltungs- und Wohnhäuser der Dittmannsdorfer Tonziegelwerke gebaut, die im Besitz der Leipziger Kreditbank waren. Nach Einstellung der Produktion wohnten im linken Haus die Familien Alois Hampel und Albert Noczenski. im rechten Haus die Familien Berger und Gürtler. Die im Vordergrund zu erkennenden Gärten wurden durch die Anwohner urbar gemacht. Heute ist von der einstigen Pracht nichts mehr zu sehen, Die gesamte Anlage fiel dem Tagebau Bockwitz zum Opfer.

KESSELSHAIN

Restaurant E. Griffel

Blick Dach dem Witmitzer Kohlenwerk

7.weitgrö8te:- Iclórn. stein Sacbsens

63. Dieses historische Foto zeigt den Gasthof Kesselshain bei Borna. Bis 1900 wurde das Gebäude als Posthalterei und Pferdeausspannung genutzt. 1906 wurde es durch Emma und Emil Griffel gekauft. Seither war es ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der umliegenden Orte geworden. Im Obergeschoß befanden sich Wohnräume und Fremden- und Vereinszimmer. Der Vorgarten rechts wurde für die Gäste in den Sommermonaten genutzt. Er mußte Ende der zwanziger Jahre einem Anbau weienen. Von 1950 bis 1965 führten die Tochter Charlotte Keim, von 1965 bis 1990 die Enkelin Traudei Rosenheinrich und seit 1990, in vierter Generation, der Urenkel Michael Rosenheinrich die Gaststätte weiter. Rechts oben auf der Karte haben wir einen Bliek vom Gasthof direkt auf das Witznitzer Kohlenwerk mit dern zweitgrößten Schornstein Sachsens.

64. Ungefähr 1 km westlich von Borna-Gnandorf entfernt liegt Raupenhain. 1909 zählte der Ort ganze 86 Einwohner, die vorrangig in der Landwirtschaft tätig waren. Die Fotografie zeigt das Gehöft Raupenhain Nr. I (heute Nr. 7a), in dem der Wirtschaftsführer Paul Irmscher mit seiner Familie lebte. Der große Dreiseithof lag direkt an der Dorfstraße. Wir blieken auf das Wohnhaus, das in solider Fachwerkbauweise errichtet wurde. Links neben der imposanten Toranlage sehen wir den 'Kohlestall' und Schuppen. Rechts neben dem Wohnhaus befand sich ein großer Blumen- und Obstgarten. Am Eingang sehen wir den damals einzigen Briefkasten des Dorfes. Er war blau, der Zeit entsprechend. Heute gehört das Gehöft in dritter Generation Siegfried lrmscher. Es dient einer Autovermietung.

65. Das ist 'ä Dreschgebel' (ein Dreschgöpcl). betrieben von 2 PS vor Irmschers Scheune in Raupenhain. Auf dem Foto sehen wir die zwei Rappen am Zugbalken, die von Helmut Irmscher geführt werden. Meistens wurde diese 'Iätigkeit wegen ihrer Leichtigkeit von einem Kind ausgeführt. Der Göpellieferte die Kraft über Stirn- und Kegelräder zur Scheune, in der sich die Dreschmaschine befand. Dann erfolgte die schwere Arbeit des Dreschens und Bansens (nicder-, mittel-deutsch). Bis zum Weihnachtsfest hatten die Raupenhainer Bauern diese Arbeit meistens beendet.

66. Auf diesem Foto wurde das Hochwasser der Wyhra vom Juni 1926 festgehalten, das auch Platekaheimsuchte. Stundenlange heftige Wolkenbrüche bei Altmörbitz führten zu einem plötzlichen Anstieg des Flusses, so daß Straßen und teilweise auch Gehöfte unter Wasser standen. Wir sehen hier das Anwesen von Familie Metzner. das 1909 erbaut wurde. Der kleine Anbau lin ks war ein Vorratshaus. Rechts neben dem Wohnhaus befand sich der Obstgarten. In seinem Grundstück stellte der Maurer Richard Metzner über Jahrzehnte Betonwerksteine her. Auf dem Bild kann man erkennen, daß besagtes Hochwasser bis an das Haus reichte und durch die Kinder entsprechend genutzt wurde. Im Betonbottich 'schipperte' Sohn Gerhard (stehend) durch die Fluten. Heute wohnt im Grundstück die Familie Rudolf Metzner.

67. Wir sehen hier den Gasthof Zedtlitz mit seinen Gartenanlagen um 1910. In einer Offerte aus jener Zeit wird er folgendermaßen vorgestellt: 'Besitzer Ernst Harzendorf empfiehlt seine freundlichen Lokalitäten mit großem Konzert- und Ballsaal, schattigem Garten zur gepflegten Benutzung. Gute Speisen, f.f. Getränke.' Der Gasthoflag günstig an der Verkehrsstraße Leipzig-Frohburg-Chemnitz (heute B 95) und war in 20minütigern Fußmarsch von Borna aus zu erreichen. Zur Zeit ist er geschlossen. harrt neuen glanzvollen Zeiten entgegen. In der Mitte der Karte ist in einem ovalen Feld der Turm der Zedtlitzer Kirche zu sehen, die 1739 neu im barocken Stil errichtet wurden. (Rich. Haucnstein, Altenburg.)

68. Das ehemalige Schloß oder Herrenhaus von Zedtlitz, das auf dieser historischen Aufnahme zu sehen ist, wurde zu absolutistisoher Zeit auf dem Grund einer ehemaligen slawischen Wasserburg erbaut, woran heute noch der teilweise erhaltene Wassergraben erinnert, Anfang des 18.1ahrhunderts entstand in verschiedenen Etappen dieser Bau. Das sehr gut erhaltene Hauptportal wird durch die lahreszahl1707 und das Wappen der darnaligen Besitzer gekennzeichnet. Heute sind in dem Gebäude unter anderem die Gemeindebibliothek und der Kindergarren von Zedtlitz untergebracht. (Verlag: Buchhandlung Schnabel, Boma-Leipzig.)

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