Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5974-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna (Borna und Umgebung) in alten Ansichten Band 3'

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!'JEUKIRCHEN" ? WYHRA

69. Das ist die Gaststätte 'Wettiner Hof' in Neukirchen- Wyhra. Sie wurde 1904 als Bahnrestaurant gegenüber dem Bahnhof gebaut, der 1902 entstand. Damaliger Besitzer war Emil Schaarschmidt. Während der zwanziger Jahre führte sein Sohn Kurt Schaarschmidt die gastliche Stätte weiter. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Umgebung verändert, so wurde unter anderem die Brücke links im Bild beseitigt und Boden aufgeschüttet. Von Beginn an hatte die Gaststätte weithin einen guten Ruf wegen des vorzüglichen Speiseangebots. Nach 1945 führte Frau Dora Nobis das Restaurant weiter. Das beliebte Billard wurde leider auf Befehl in das sowjetische Offizierscasino nach Borna gebracht. Heute ist das Restaurant unter dem Namen Speisegaststätte 'Nobis' bekannt und wird von Hans Nobis geleitet.

70. Fast zu gleicher Zeit wie der 'Wettiner Hof' in Neukirchen entstand um 1905 im gleichen Ort der Gasthof von A. Junghans, der auf abgebildetem Foto zu sehen ist. Wegen seiner günstigen Lage an der Straße von Chemnitz nach Leipzig wurde er auch gern von MesseReisenden genutzt, denn es gab hier Ausspannung und Fremdenzimmer. Der angebaute Konzert- und Ballsaal wurde bis weit in die Nachkriegszeit verwendet. Heute befindet sich in dem ausgebauten und rnodernisierten Gebäude der Lebensmittelmarkt von Andreas Oertel. (Verlag: Wilh. Winkier, Leipzig.)

71. Die hier gezeigten Lithographien des Dorfes Wyhra stammen vom Ende des vergangenen Jahrhunderts. Oben sehen wir das Pfarrhaus und die Kirche sowie die zwei alten Schulen. Das linke Haus, die damals 'neue Schule' wurde 1898 eingeweiht. Beide Gebäude sind erhalten und dienen heute für Wohnzwecke. 1927 wurde in ihrer Nähe eine größere Schule gebaut. 'Meyers Geschäftshaus', links auf der Karte zu sehen, ist wohl eher unter dem Namen des Nachnutzers Otto Telling bekannt. Als Kaufmann und Besitzer dieses markanten Gebäudes bot er in seiner Kolonialwarenhandlung alles an, was für den täglichen Bedarf gebraucht wurde. Die kleine Zeichnung ganz unten im Bild verweist darauf, daß in der Nähe des Ortes 1897 der erste Tagebau in unserem Gebiet erschlossen wurde. (Verlag H. Winkier, Eutritzsch.)

72. Das Dorf Wyhra. 5,5 km von Boma gelegen, kann bis heute auf einen historisch gewachsenen Ortskern verweisen. Die hier abgebildete Ansichtskarte des Ortes hatte einst Fleischerei- und Kolonialwarenhändler Paul Börngen in Auftrag gegeben. Wir sehen im oberen Teil eine Totalansicht von Wyhra mit der Kirche St. Stephanus, die 1494 erbaut wurde. Links unten blieken wir auf das Geschaft von P. Börngen, der es von seinem Vater, Robert Börngen, übernommen hatte. Heute befindet sich darin die einzige Lebensmittelverkaufsstelle Wyhras, die von Sieglinde Schellbach geführt wird. Auf Grund der gestiegenen Bevölkerungszahl entstand für die im Bergbau beschäftigten Arbeiter in Richtung Thräna eine Siedlung, die wir unten im Bild sehen.

73. Diese Ansichtskarte von Blumroda wurde 1902 verschickt. Der Ort mußte 1958 dem Kohleabbau weichen. Er lag 4,4 km von Borna entfernt an der Verbindungsstraße zwischen der heutigen B 93 und RegisBreitingen. Auf der Totalansicht oben erkennen wir im Vordergrund eine Drahtseilbahn, die von Glück-aufSchacht zum Güterbahnhof Borna führte, wo die geförderte Rohbraunkohle verladen wurde. Neben der Totalansicht ist der Gasthof Blumroda abgebildet. Links unten sehen wir die Bäckerei Gerhard Berge, rechts daneben die Restauration von Artur Grunert. In der Dorfkirche, die rechts unten abgebildet ist, hielt Pfarrer Max Zimmermann den Gottesdienst. In der Schule rechts unterrichtete Kirchschullehrer Kurt Hofmann.

74. Diese Fotografien erinnern den Betrachter an den großzügig eingerichteten Gasthof von Blumroda, dessen Besitzer damals Felix Müller war. In der Gaststube rechts ist noch die alte Gasbeleuchtung zu erkennen. Auf dem Foto links unten sehen wir den imposanten Saal von innen, der der Jugend von B1umroda, RegisBreitingen und anderer umliegender Ortschaften zum Tanzen und Vergnügen diente. Auf der Rückseite der Postkarte erfahren wir, daß sich am 24 November 1915 einhundert Mann des Infantrie-Regiments Nr. 107 im Saal als Massenquartier aufhielten. Der Schreiber vermerkt extra: 'Ohne Vorgesetzte!!!' Letztere waren sicher in den Gästezimmern des Gasthofs untergebracht. Rechts ist noch eine Ansicht des Gartens, der in den Sommermonaten ebenfalls für die Gäste genutzt wurde.

75. Der GasthofThräna hat schon immer eine günstige Lage. direkt an der Verbindungsstraße Leipzig-BornaAltenburg-Zwickau (heute B 93). Auf dieser Ansicht von 1915 ist noch der für diese Gegend typische Fachwerkbau in seiner Schönheit vorhanden. Auf dem Gasthofsschild kann man den Namen des Besitzers. Karl Wagner, erkennen. Aufweiteren Hinweisschildern erfuhren die Reisenden. in welche Richtung man sich nach Borna oder Zwickau bewegen mußte. Die Wasserpumpe rechts neben dem Eingang ist verschwunden. Hier gibt es heute Parkmöglichkeiten. An dem Giebel des weiß geputzten und vollkommen modernisierten Hauses ist 'anno 1825' hervorgehoben. (Louis Henkss Nachf.. W. & E.. Altenburg S.-A.)

@r'1f aUf Borna

76. Wir sehen hier nochmals eine der zahllosen, beliebten Zwiebelkarten, die Iür Borna als Stadt des Zwiebelanbaus und der Garnison des Königlichen Karabinier-Regiments in der Fremde zum Aufenthalt in dieser Stadt werben sollte: In Borna wird es jedem gefallen/ Es liefert die schonsten Zwiebeln von allen/ Hat hübsche Madehen und schneidige Reiter / Wer einmal hier ist, ge/u nicht gern weiter. Der Dichter dieser Zeilen ist leider unbekannt. (Rieh. Hauenstein, Altenburg S.-A.)

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