Borna in alten Ansichten Band 2

Borna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5657-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna in alten Ansichten Band 2'

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9. Die Bornaer Stadtkirche zeigt sich auf der Ansichtskarte aus den zwanziger Jahren in ihrer gesamten architektonischen Vielfalt. Das Gebäude links vor der Kirche beherbergte bis 1876 eine der ältesten Bornaer Schulen, später war darin die Sparkasse untergebracht. Heute, teilweise abgebrannt, wartet das Haus auf eine neue historische Bestimmung. Die im Bildvordergrund zu sehenden Häuschen wurden abgerissen und an deren Stelle unter anderem ein Ärztehaus eingefügt. (Graphischer Kunstverlag W. Mohr, Leipzig 05, Oststraße 43.)

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10. Wir sehen den Bornaer Kirchplatz im Jahre 1919, der sein Aussehen bis in die heutige Zeit kaum verändert hat. Die Gemeindehäuser und die Superintendentur im Hintergrund stehen in unmittelbarer Nähe der Marienkirche und bildeten ein abgeschlossenes städtebauliches Ensemble. Die Inschriften in den beiden Giebeln der Gemeindehäuser lauten: Bete und arbeite.l so hilft/ Gott allzeit!/ Erbaut euch/ zum/ geistlichen Hause! (Richard Hauenstein, Altenburg S.-A.)

11. Der Breite Teich bot seit je her den Bomaern und ihren Gästen Stätte zur Erholung und Besinnlichkeit. Auf der historischen Ansichtskarte von 1920 sehen wir die Promenade am Westufer , die bereits zu jener Zeit von gewaltigen Kastanienbäumen begrenzt wurde. Rechts der Breite Teich, der noch heute zu einer Ruderpartie einlädt. Wie die Chronik berichtet, wurden am 5. April 1853 die ersten Schwäne ausgesetzt. Sie gehören auch heute noch zu seinem Bild. (Deteco- Verlag, Leipzig.)

12. Auf der Lithographie, welche um die lahrhundertwende entstand, kann man sehen, welch reges Leben einst auf dem Breiten Teich in Borna im Winter herrschte. Eine dicke Eisschicht loekte die Bornaer zum aktiven Wintersport. Im Vordergrund rechts erkennt man eine Frau, die heiße Würste anbietet. Desweiteren sehen wir auf der Kartenmitte das Lehrerseminar sowie unten links die Gasse 'An der Mauer' mit Bliek auf das Reichstor. (Richard Hauenstein, Altenburg, S.-A.)

13. Wir sehen die Ostseite des Breiten Teiches. Direkt an der Promenade befindet sich rechts das ehemalige Restaurant 'Zum Genfer See', das bis weit in die sechziger Jahre als 'Seegarten' bekannt war. Bereits vor der Jahrhundertwende lud die Lokalität, die im Besitz der Familie Julius war, zur guten Küche und vorzüglichen Bieren ein. Gondeln standen stets zur Verfügung, wie die historische Postkarte zeigt. Im Hintergrund links ist das Realgymnasium zu erkennen. (Graphischer Kunstverlag W. Mohr, Leipzig 05, Oststraße 43.)

14. Sonntag und Mittwoch wurde zum Konzert in das Restaurant 'Genfer See' geladen. Die Bergkapelle unter der Leitung des Stabstrompeters und Obermusikmeisters im Karabinier-Regiment, Albin Peterlein, spielte unter den zwölf Linden im Musikpavillon des Restaurantgartens. (Georg Volpert, Boma.)

15. Wir sehen den Zugang zu den ehemaligen LöscherAnlagen (heute Goethe-Park), benannt nach dem einstigen Bürgermeister Bornas, Theodor Löscher, der nach 28jähriger Tätigkeit 1920 in den Ruhestand trat. Da er sich während seiner Amtszeit sehr um die Erweiterung der Anlagen um den Breiten Teich bemühte, wurden sie nach seinem Namen benannt, was wir auf dem Schild am Baum rechts im Vordergrund lesen können. (Deteco- Verlag, Leipzig, Nr. 13.)

16. Der Poetengang führte den Spaziergänger in den ehemaligen Löscheranlagen hinauf zu den' Apfelwiesen' . Um die Jahrhundertwende breiteten sich dort noch zahlreiche Kirschbäume aus. Der Nadelschmuck der Lärchen am Poetengang stand im herrlichen Kontrast zum Weiß der schlanken Birken. Der heutige Baumbestand des Wäldchens erinnert noch an das einstige ruhige Plätzchen. (Bernhard Heinicke, Borna.)

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17. Im Jahr der Einweihung des Realgymnasiums am Breiten Teich entstand auch die Goethestraße, die neben der Bildungsstätte entlangführt. Sie erhielt ihren Namen am 16. Oktober 1908. Das erste und einzige Haus zu diesem Zeitpunkt war die Nummer 2. Es wurde vom Stadtbaumeister Gustav Alwin Hofmann bewohnt. Heute werden die Häuser durch die Gartenanlage 'Liebes Kirschallee' im Hintergrund begrenzt. (Trinks & Co., Leipzig.)

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Hugo Augustin.

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18. Die Ansichtskarte entstand bereits vor der Jahrhundertwende und zeigt das Restaurant 'Wilhelmshöhe), dessen Besitzer zur damaligen Zeit Hugo Augustin war. Das Gebäude, in dem heute das Schülerfreizeitzentrum untergebracht ist, kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Seinen Ursprung erhielt es im Jahre 1837, als der Schankwirt Heinrich Kahndt nördlich des Breiten Teiches ein Torflager ausbaute. Ab 1860 erhielt es als Sommerlokal die Namen 'Tivoli', später 'Kahndts Höhe' oder 'Heinrichs Höhe'. 1875 wurde das Lokal durch den neuen Besitzer ausgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. Als es kurz danach Hugo Augustin übernahm, bekam es für lange Zeit den Namen 'Wilhelmshöhe', wie man noch auf der Postkarte lesen kann. (Zinkätzung und Druck von R. Loes, Leipzig.)

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