Borna in alten Ansichten Band 2

Borna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5657-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna in alten Ansichten Band 2'

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29. Die Zeichnung zeigt das 1832 abgetragene Pegauer Tor. Als eines der vier ehemaligen Stadttore Bornas stand es am Ausgang der Straße, welche nach Pegau führte. In seinen Räumlichkeiten war die Folterkammer untergebracht, in der die 'scharfe Frage' gestellt wurde. Heute erinnert uns die Ortsbezeichnung 'Am Pegauer Tor' zwischen Holzmühle und Wyhrabrücke an das einstige Bauwerk. (Verlag von Otto Veit, Borna.)

30. Die stets einsatzbereite Feuerwehr der Stadt Boma legte großen Wert auf ständiges Training, wie uns das Foto aus dem Jahre 1913 zeigt. Wir sehen hier den Steigerzug am Übungsobjekt, welches sich auf dem Gelände der heutigen Einmündung der Mühlgasse in die Sachsenallee befand. Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit mußte man zeigen, um die Geräte zu beherrschen und zweckmäßig einzusetzen. Neben hohen physischen Belastungen mußten sich die Feuerwehrleute auch ständig an der Technik schulen. Nach der Eingemeindung der Altstadt-Boma erfolgte auch die Zusammenführung der beiden Feuerwehren, so daß Boma heute über eine einheitliche Wehr verfügt.

31. Diese Aufnahme bietet einen interessanten Einblick in die ehemalige Stofenstraße, die nach einem Bornaer Stadtrat benannt wurde. Im Vordergrund sehen wir die neue Wyhra-Brücke, die am 24. November 1925 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Sie löste die alte Holzbrücke ab, die zuvor am 23. Juni abgebrochen wurde. Die Bäume am Rande der Stofenstraße mußten einer Straßenerweiterung weichen. Heute verläuft hier die Sachsenallee als Teil der B 93. Links sehen wir die Einmündung zur Angerstraße mit dem ehemaligen 'Deutschen Haus'. (Trinks & Co., Leipzig.)

Boma - Leipzig

Blick in die Weststrasse

32. Der auf dieser Ansichtskarte zu sehende freie Platz mit Grabeland und Gärten ist heute nicht wiederzuerkennen. Links sehen wir noch einen Teil des 'Schweizerhauses'. Durch Straßenverlegung und -erweiterung sowie Neubauten änderte sich das Bild grundlegend. Die Weststraße, die wir in der Bildmitte sehen, wurde weiter ausgebaut. Im Hintergrund rechts ist die Einmündung zur heutigen Haulwitzer Straße zu erkennen. Daß durch dieses Gebiet die Sachsenallee (B 93) führt, läßt sich nur noch erahnen. (E. Rühle, Leipzig - A.)

33. Das ist eine Innenansicht des Hauses mit dem häufig wechselnden Namen wie unter anderem Schweizer Haus, Deutsches Haus, Volkshaus. Die Aufnahme ist aus den dreißiger Jahren und zeigt die typische Anordnung der Beleuchtung und das Oberlicht im kleinen Saal sowie im Foyer. Der große Saal faßte 1 200 Personen. Die Bühne ermöglichte den Auftritt kleinerer Ensembles zur Unterhaltung der oftmals aus dem ganzen Kreisgebiet angereisten Gäste. Unter Telefon 220 konnte auch der kleine Saal für verschiedene private Feiern genutzt werden. (Kunstverlag W. Mohr, Leipzig.)

34. Das hier ablaufende festliche Ereignis nach der Jahrhundertwende ist nicht mehr konkret zu erkunden. Daß es jedoch ein besonderer Anlaß war, ist an der Festtagskleidung der am Umzug Teilnehmenden und der Schaulustigen zu erkennen. Markant hebt sich dabei die Gruppe hervor, welche eine Vereinsfahne trägt. Im Hintergrund der historischen Ansichtskarte sehen wir das Städtische Gaswerk, von der Bevölkerung Gasanstalt genannt. Es wurde am 1. Mai 1866 eingeweiht. Die zwei Gasometer weisen oben eine Gitterkonstruktion auf, die typische 'Verzierungen' technischer Anlagen vielerorts waren. Ein Gasbehälter mußte nach einer Explosion abgetragen werden, der zweite verschwand erst vor einigen Jahren aus dem Stadtbild.

35. Auf dieser Karte, die 1916 verschickt wurde, sehen wir die ehemalige Weststraße in Richtung Breiter Teich. Rechts im Vordergrund befindet sich die Gastwirtschaft 'Zum Sächsischen Reiter', die noch heute diesen Namen trägt. Ihr Gastwirt war um die lahrhundertwende Friedrich Wilhelm Lange. Die prachtvollen Kastanien, die den Straßenrand säumen, mußten der Verbreiterung der Fahrbahn weichen. Heute erinnert uns nur noch der Name Sachsenallee an die einstigen Bäume. (Verlag Fa. OUo Bauer, Inh. M. Bauer; Boma.)

36. Auf der Lithographie sehen wir den Alten Bornaer Bahnhof, der 1867 eingeweiht wurde und der den ersten Bahnanschluß nach Kieritzsch darstellte. Die damalige Station befand sich an der jetzigen Kreuzung Sachsenaliee/Lobstädter Straße. Wir erkennen zwei getrennte Gebäude, die durch eine Überdachung in der Mitte den Zugang zum Bahnhof ermöglichten. Im Bahnhofsgebäude war neben der Verwaltung auch ein Restaurant untergebracht. Außerdem bestand die Möglichkeit, rund um die Uhr Telegramme aufzugeben. Auf Grund des gestiegenen Verkehrsaufkommens wurde 1904 am Westrand Bornas eine neue Bahnstation erbaut. (Richard Hauenstein, Altenburg. )

37. Die Wettiner Straße war, wie die Ansichtskarte von 1908 zeigt, ein Domizil des Bürgertums. So suehten in dieser Straße für die Stadt bedeutende Bürger ihren Wohnsitz wie zum Beispiel der Getreidehändler Heinrich Otto Dennhardt, der Bezirksschulinspektor J.G. Stephan, der Realgymnasiallehrer H.O. Stirn, der Rechtsanwalt Kar! August Wachter sowie der Amtsrichter Wilhelm von Loui. (E. Rühle, Leipzig, Vo.)

38. Diese Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren erinnert an die einstige Pracht des Hotels 'Wettiner Hof, dessen Inhaber zu jener Zeit Erich Bohring war. Auf dieser Innenansicht sehen wir ein historisches Bergmannstüb'l. In der Nische im Hintergrund ist folgender Spruch zu lesen: Es grûnt die Tanne, es wächst das Erz,/ Gott schenke uns allen ein fröhliches Herz. (Graph. Kunstverlag Merkur, Carl Lukow, Leipzig.)

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