Borna in alten Ansichten Band 2

Borna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5657-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna in alten Ansichten Band 2'

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39. Das ist die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Die Häuser haben eine architektonische Vielfalt, wie sie vor der Jahrhundertwende üblich war. Fassaden mit Klinkergestaltung sowie Schieferdeckung und Fachwerkelementen reihen sich aneinander. Das Gebäude links, vor dem sich das Auto befindet, ist das ehemalige Café Hausmann. Dahinter schließt sich das Haus des Dekorationsmalers Rudolf Gutsche an. Im Haus Nr. 41/43 befand sich die Kaffeerösterei und Kolonialwarenhandlung Otto Bärmann. (Trinks & Co., GmbH, Leipzig.)

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goma, gez. oCeipzig

- Baknhofstraße, Ecke Wettinerstraße

40. Dieses Haus, welches sich an der Ecke Bahnhofstraße/Wettinstraße befindet, war früher im Besitz des Bäckermeisters K.M. Ebert. Hier hatte die Firma Otto Köhler ihre Niederlassung. Als 'Schürzenfabrik' bot diese eigene Fabrikation wie 'Hemden, Schürzen, Röcke etc.' und Baumwollwaren aller Art en gros, en detail an. Dazu nutzte O. Köhler seine Verkaufsstelle in der Roßmarktsehen Straße. Das Angebot reichte laut Geschäftsanzeiger von 1909 von Kostümröcken bis Russenkittel. Das große Wohnhaus behielt bis in die heutige Zeit hinein Verkaufsräume im Erdgeschoß, vorwiegend für Textilien. (Trinks & Co., Leipzig - St. )

41. Die Ansichtskarte aus den zwanziger Jahren zeigt die Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt. Rechts zweigt die Kasernenstraße in südlicher Richtung ab. Im Haus links vorn - mit der schieferverkleideten Fassade - befand sich das Friseurgeschäft Rothe. Daran schloß sich der Kolonialwarenladen von Otto Kraft an. Beide Gebäude wurden vor kurzem abgerissen. An ihrer Stelle soll ein Modehaus entstehen. Im kleineren Haus linkerseits gab es bei der Firma Jähnig und Barth verschiedene technische Schmierstoffe. Eine Werbung aus der damaligen Zeit verrät, daß es dort 'Wagen, Leder und Huffette, Maschinen, Cylinderöle und Separatöle sowie Bohnerwachs' zu kaufen gab. (Kurt Kraft, Borna.)

Borna b. L. - Kgl. Steueramt

42. Auf der Ansichtskarte sehen wir das Königliche Steueramt, das seine Bezirkssteuereinnahme am 28. November 1900 in der Bahnhofstraße 52 in Betrieb nahm. Die Amtsstunden wurden Vormittags von 8-12 und nachmittags von 2-6 Uhr sowie Sonnabends von 8 bis nachmittags 3 Uhr angewiesen. In dem Gebäude, das wir auf der Karte sehen, befand sich auch das 'Königliche Bureau für technische Grundsteuer-Regulierungen im Bezirk Borna'. (Verlag: Marie Deutsch, Borna.)

43. Wir sehen hier einen 'Gruß aus Borna' von der Einmündung der Kasernen- in die Bahnhofstraße. Der freie Platz links im Vordergrund ist längst bebaut, so daß wir auf der Ansicht aus den zwanziger Jahren direkt auf das Restaurant 'Zum Reichsbanner' und das Geschäft von Gustav Reinhold Döhler, Kasernenstraße 2 blieken. Die Firma Döhler wurde 1905 gegründet und hat vor allen Dingen Uniformen und Effekten für die nahegelegenen Karabiniers hergestellt. Nach späterem Umbau führte das Geschäft für Damen- und Herrenkonfektion Gustav Reinhold Döhlers Sohn, Rudolf Döhler, weiter.

44. Dieses Foto entstand Ende der zwanziger Jahre. Es zeigt, daß sich die Bornaer auch politisch organisierten. Die vier Bürger (rechts Erich Altmann) ließen sich hier mit der schwarz-rot-goldenen Fahne des Reichsbanners verewigen. Vermutlich bildeten sie den Vorstand der damaligen Ortsgruppe Borna. Typisch die Uniformen der zwanziger Jahre - lange Jacken, Koppel mit Schulterriemen, Breeches sowie Schnürschuhe , Leder- bzw. Wickelgamaschen. (Georg Volpert, Borna.)

45. Eines der ersten Autos in Borna sehen wir auf diesem historischen Foto, das vor dem Ersten Weltkrieg entstand. Das war schon eine Sensation, wie die neugierige Kinderschar im Hintergrund beweist. Besitzer des respektablen Fahrzeuges waren Herr Lauterbach, der vorn am Steuer sitzt, sowie Herr Reinhold Döhler, der hinten im Fond mit seiner Gattin Platz genommen hat. War man doch endlich unabhängig vom Fahrplan der Reichsbahn. Bei Regenwetter schützte allerdings das Verdeck nur die hinten Sitzenden. Fahrer und Beifahrer mußten sich mit einer Plane vor der Nässe schützen.

46. Die letzte Fahrt der Bornaer Postkutsche am 30. April 1929 war ein historisches Ereignis, das wert war, auf einem Foto festzuhalten. Hier gelang Rudolf Döhler vor dem Geschäft seines Vaters in der ehemaligen Kasernenstraße dieser Schnappschuß. Wir sehen die alte Postkutsche, festlich geschmückt, mit ihrem letzten Postillion Louis Hoppe, dessen Hut und Posthorn heute im Stadtmuseum aufbewahrt werden. Bis zum Bau der Bahnstrecke Borna-Kieritzsch wurden die Reisenden mit der als recht unbequem geschilderten Kutsche bis zur Hauptstrecke und wieder zurück gebracht. Später wurde sie zur Beförderung von Paketgut benutzt.

47. Wir sehen hier den Hof der Kasernenstraße 2 in Boma im Jahre 1910. Rechts im Bild präsentiert sich der Schneidermeister Reinhold Döhler mit seinen Gesellen und Lehrlingen. Der typische Schneidersitz auf dem Tisch und die einheitliche Bekleidung mit weißem Hemd und dunkler Weste dokumentieren den Stolz auf die Zunft. Hier wurden Uniformen für das Karbinier-Regiment maßgeschneidert, so daß bei den Kunden die individuelle Anprobe - wie auf dem historischen Foto demonstriert wird - notwendig war. Mit besonderer Sorgfalt wurden die verschiedenartigen Effekten angebracht.

48. Die Ansicht auf Borna aus westlicher Richtung zeigt im Vordergrund die 'neue' Bahnlinie. Im Mittelgrund sehen wir die alte Lobstädter Straße (heute Deutzener Straße) mit dem Kgl. Proviantamt, hinter dem sich die Gleisanlagen des Alten Bahnhofs befanden. Desweiteren sehen wir in der Straße das Haus Nr. 28, das dem Baumeister Oehme gehörte und in dem der Handarbeiter K.A.M. Grünewald und der Prokurist der Gewerkschaft Wilhelmschacht, Friedrich Max Heise, wohnten. Hinter dem Haus Nr. 30 sind die Anlagen von Spechts Kalkofen zu erkennen. Auf der freien Fläche im Vordergrund befinden sich heute die Schule Borna-West und die Schwimmhalle. (Verlag Otto Veit, Borna.)

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