Borna in alten Ansichten Band 2

Borna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Borna
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5657-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Borna in alten Ansichten Band 2'

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59. Borna als Stadt der Förderung des Schulwesens wird mit dieser Ereigniskarte aus dem Jahre 1901 entsprechend gewürdigt. 'Ibi bene ubi patria' - mit diesem Spruch bekundeten die am Lehrerseminar Ausgebildeten ihre Verbundenheit zur Stadt. Vielfältig waren die Vereinigungen der Bornaer Absolventen, wie diese Karte der Dresdener und Leipziger, ehemaligen Bornenser beweist. Bemerkenswert in der Silhouette der Stadt sind bereits die qualmenden Schlote der Brikettfabriken zwischen Nadel- und Laubbäumen.

Borna: (Bez, Leipzig)

Leipzigerstrasse

60. Einen interessanten Einblick in die Leipziger Straße bietet diese Aufnahme aus den zwanziger Jahren. Von dem Haus Nr. 64 blieken wir rechts auf das zum Teil durch Bäume verdeckte Landratsamt. Dahinter kann man die Gebäude des ehemaligen Lehrerbildungsseminars erkennen. Das Haus links im Vordergrund wurde in den letzten Jahren abgerissen. Auch die sich dahinter befindliche Häuserreihe weist heute beachtliche Lücken auf. (Verlag von OUo Veit, Borna (Bez. Leipzig.)

61. Die Ansichtskarte zeigt den Bliek vom Wohn- und Geschäftshaus Leipziger Ecke Wiener Straße auf die Reitzenhainer Straße in südlicher Richtung. Die heutige Leipziger Straße (B 95), die vom Verkehr stark frequentiert wird, zeigt hier um die Jahrhundertwende ein ruhiges Gesicht. Auf ihrer Mitte sind drei Spaziergänger zu erkennen. Das Haus rechts im Bild gehörte dem Kaufmann Albin Pietzseh, dessen Sohn Professor Albin Kurt Pietzsch als bedeutender Geologe in der Wissenschaft hervortrat. Gegenüber war die Tischlerei von Robert Pertermann. Der Giebel ganz links am Bildrand deutet bereits die Altstädter Brauerei von Karl Rother an.

62. Das ist die Leipziger Straße 20 in den zwanziger Jahren. Wir blieken auf das Keglerheim 'Stadt Leipzig', das ungefähr 1883 durch Kar! Ludwig erbaut worden war. Am 1. Dezember 1920 übernahm Otto E. Menge die Lokalität. 1924 wurde im Hof der Bau einer Asphaltkegelbahn begonnen. Die Arbeiten wurden von der Firma Ahlborn aus Dresden ausgeführt. Die geplante Doppelkegelbahn wurde zum Ärger des Wirtes von der Gewerbeaufsicht Bornas nicht genehmigt. 1946 bis 1948 übernahm der Schwiegersohn Heinz Lapke die Leitung der Gaststätte. Von 1948 bis 1954 war Martin Menge der Wirt, der gleichzeitig im Hof eine Fleischerei betrieb. Ab 1955 bis in die heutige Zeit ist die Gaststätte unter dem kurzen Namen 'Stadt Leipzig' bekannt. (Graph. Kunstverlag K.W. Lukowski, Leipzig N 22.)

"Zither-Verdn" Soma Bez, J;.eipzig.

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63. Das Vereinswesen blühte in Borna um die Jahrhundertwende. Hier zeugt eine Ansichtskarte von der Existenz eines Zither-Vereins, der sein erstes Stiftungsfest am 16. April 1901 beging. Auf dem Foto sind die Gründer des Vereins zu sehen. Unter dem Kartengruß, der aus dem Zitherkonzert verschickt wurde, sind unter anderem die Unterschriften von E. Strauss, K. Stopfkuchen, A. Klitzsch und A. Enge zu lesen. (Dr. Trenkler Co., Leipzig.)

64. Wir sehen das Geburtshaus von Gertrud Ulbricht in der Leipziger Straße 12 im Jahr 1914. Der damalige Besitzer war ihr Vater Emil Bock, dem auch die sich rechts anschließende Schmiede gehörte. In dem kleinen Geschäft im Parterre wurde anfangs mit Zigarren aus Heidelberg, später mit Schnaps und Wein Handel getrieben. Heute sind in dem Gebäude das Ordnungsamt und die BußgeldsteIle des Landratsamtes untergebracht.

65. Das Foto zeigt eines jener Häuser, die sich in der Leipziger Straße gegenüber der ehemaligen Amtshauptmannschaft befanden. Leider wurden einige abgerissen. Hier sehen wir das Haus Nr. 11 (heute 62) im Jahr 1920 mit der gut strukturierten Fassade und dem gepflegten Schieferdach. Rechts neben der Haustür befand sich kurz nach der Jahrhundertwende eine kleine Verkaufsstelle für Molkereiprodukte, was man noch an den größeren Fenstern und dem darüberliegenden, hervorstehenden Sims erkennen kann. Besitzer des Hauses war der Bezirksfeldwebel Moritz Theodor Dietze. Weitere vier Familien wohnten zur Miete. Heute befindet sich das Haus in fünfter Generation im Besitz von Claus und Thomas Böhle.

66. Wir blieken in das Gehöft von Ernst Robert Petzold, Hauptstraße 13, in der Altstadt Boma. Hier zieht die Familie zu Beginn der dreißiger Jahre in das Grundstück ein. Vom flachen Rollwagen werden die Möbel gerade abgeladen. Tatkräftig hilft Otto Schäfer, genannt 'Stelli' , der als Gelegenheitsarbeiter die Altstädter Bauern unterstützte. Er steht auf dem Wagen. Links sehen wir das Wohnhaus in Fachbauweise mit dem 'Aschregal' , in dem sich Quarktrage, Milcheimer , diverses Werkzeug und anderes griffbereit befand. Im Hintergrund ist die Scheune und rechts sind die Stallungen des Dreiseithofes zu erkennen. Das Gehöft ist bis heute erhalten und wird von Charlotte Heekel, geborene Petzold bewohnt.

67. Das ist Helene Matzke, die Tochter des Handarbeiters Paul Matzke aus dem Werk Borna und dessen Ehefrau Marie. Sie wurde hier zu Beginn der dreißiger Jahre in ihrem Festkleidchen als Blumenstreumädchen anläßlich einer Hochzeit aufgenommen. Interessant an der Fotografie ist auch der künstliche Hintergrund auf der Leinwand im Atelier.

68. Das ist Hermann Stopfkuchen in seinem Grundstück in der Wiesenstraße 2, AltstadtBorna. Die Wiesenstraße wird auch heute noch im Volksmund 'Winkel' genannt. Hermann Stopfkuehen war Zimmerman und in der Altstadt bekannt. Wenn er sich bei Oskar Seifert in der' Kurve' seinen Priem und 'Puffer' (kleine Schnapsflasche, in die Jackentasche zu stecken) holte, ließ er so manche lustigen Sprüche los, die nicht immer stubenrein waren. Damit erheiterte er stets die übrige Kundschaft. 1943 verstarb Hermann Stopfkuchen im hohen Alter. (Photo-Funcke, Borna.)

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