Bornheim in alten Ansichten Band 2

Bornheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr.Horst Bursch
Gemeente
:   Bornheim
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4838-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Bornheim in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

69. Diese malerische Ansicht aus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts vermittelt einen Eindruck des 'Hauses Wittgenstein', das 1844/45 nach den Plänen von Baumeister Ernst Friedrich Zwirner (18021861) errichtet wurde. Als klassizistische, zumeist in gräzisierenden Formen errichtete Sommervilla mit angebauter Kapelle, kunstvollen Umkehrtreppen und Springbrunnen im üppigen Park, wurde später aus der Privatvilla ein Sanatorium. Der weitIäuftige Park mit alten Blutbuchen, Mammutbäumen und prächtigen Linden ist umgeben von Eisengittern zwischen Sandsteinpfeilern. Seit kurzem nennt die Parteizentrale der 'Grünen' das unweit der Bundeshauptstadt Bonn gelegene Anwesen ihr eigen. Der bisher nicht zugängliche Park soll bald der Öffentlichkeit zum Spazierengehen offenstehen. Links im Bild sind übrigens Reben zu erkennen. Die letzte Weinernte in Roisdorffand im Jahr 1900 statt.

70. Diese aus dem vorigen Jahrhundert stammende Abbildung zeigt die einstigen Brunnen- und Kuranlagen in Roisdorf, dessen Mineralwasser weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist und bereits von den Römern hoch geschätzt wurde. Bei einer Vertiefung der Brunnensohle in den dreißiger Jahren fand man außer fränkischen Schmuckstücken über zweitausend römische Münzen, die zwischen 81 und 392 n. Chr. zu datieren sind. Diese Funde lassen darauf schließen, daß man die Quellgötter zur Erhaltung des wohltuend wirkenden Wassers bewegen wollte. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wollte Georg Freiherr von Carnap Roisdorf als Kur- und Badeort ausbauen. Aus dieser Zeit stammen die malerischen Anlagen. Das links im Bild zu sehende Brunnenkontor aber wurde bereits 1774 erbaut, in unserem Jahrhundert freilich abgerissen und in der Siegesstraße neuerrichtet.

~runnenstr sse

71. Diese Postkartenansicht der oberen Roisdorfer Brunnenstraße stammt aus den zwanziger Jahren. Rechts erheben sich die Gebäude des Roisdorfer Mineralwasserbrunnens, die in dieser Form heute nicht mehr bestehen. Damals wurde das Mineralwasser in Krügen abgefüllt. Es ist bekannt, daß an Weihnachten 1914 die deutschen Soldaten an der Westfront die letzten 300 000 Krüge dieses bekömrnlichen Getränks erhielten. Links der von Alf ter her kommenden Straße stand das Gasthaus Roth, das den alten Roisdorfem noch gut in Erinnerung ist. Heute hat sich in diesem Abschnitt der Brunnenstraße eine beachtliche bauliche Veränderung vollzogen, und kein Gasthaus lädt an dieser Stelle mehr zum Verweilen und zum Genuß des Sprudels ein.

72. Dieser Teil der Roisdorfer Brunnenstraße gibt den Bliek frei auf die Turmfront der neoromanisehen Pfarrkirche St. Sebastianus, die 1876 als Nachfolgerin eines 1722 vollendeten älteren Gotteshauses geweiht wurde. Der von Baumeister Rüppel geschaffene Turmquertrakt entstand erst 1896/97. Er allein ist von der ganzen Kirche übriggeblieben, als man vor einigen Jahren das Kirchenschiff abriß und an anderer Stelle des Ortes ein turmloses Gotteshaus baute. Von der ursprünglichen Bebauung links und rechts der Straße stehen nur noch wenige Häuser; freilich ist der Gesamteindruck aus diesem Bliekwinkel bis heute nahezu unverändert geblieben. Das Foto stammt von etwa 1910.

73. Bliek von der Orgelempore auf den Altarbereich der spätklassizistischen Pfarrkirche St. Gervasius und Protasius zu Sechtern. Anläßlich des 25jährigen Bestehens der örtlichen Jungfraukongregation entstand dieses Bild in den zwanziger Jahren. Das Gotteshaus wurde 1845 nach den Plänen von Peter Joseph Leydel errichtet. Im Zeitalter der Neugotik meinte der damalige Hemmericher Pfarrer und verdienstvolle Dekanatshistoriker G.H. Chr. Maaßen (1825-1910) im Jahr 1885, daß die Sechtemer Kirche 'das Gepräge der akademischen Verflachung ihrer Zeit' trage. Abgeholfen werden könne 'der innern Leere und dem Mangel kirchlichen Stils' mittels einer 'nachträglichen Teppichmalerei' . Diesem Rat folgte man, wie man sieht. Heute wirkt das Innere nüchterner. Das seltene Patrozinium stammt übrigens a

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek