Bornheim in alten Ansichten Band 3

Bornheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Dr. Horst Bursch
Gemeente
:   Bornheim
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5780-3
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bornheim in alten Ansichten Band 3'

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59. Im Park von Schloß Rösberg befand sich einst das hier gezeigte Denkmal zur Erinnerung an Maximilian Freiherrn von Weichs (I881 bis 1954), der im Familiengrab auf dem alten Rösberger Friedhof beerdigt wurde. Bereits 1940 General der Kavallerie sowie Oberbefehlshaber der 2. Armee, avancierte von Weichs gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Südost. Am 5. Februar 1945 wurde der rnittlerweile zum Generalfeldmarschall beförderte Soldat mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. In seinen 'Erinnerungen eines Soldaten' charakterisiert Generaloberst Heinz Guderian den in Rösberg stets sehr beliebten Soldaten als einen 'ebenso klugen wie aufrechten und tapferen Mann'. Der Generalfeldrnarschall bewohnte zusammen mit seiner Frau Margaretha nach dem Krieg ein im Park des zerstörten Schlosses erbautes Fachwerkhaus, das neute noch besteht.

60. Die lithographierte Grußkarte aus Roisdorf wurde um 1900 angefertigt. Sie zeigt den 'Staatsbahnhof' , ein mittlerweile längst abgerissenes klassizistisches Gebäude, für das die Bundesbahn offensichtlich keine Verwendung mehr hatte, eine 'Totalansicht' Roisdorfs vor dem nach Westen ansteigenden Vorgebirgshang sowie die weitläufige Anlage des Mineralbrunnens, der die Roisdorfer einmal dazu beflügelt hatte , aus ihrem Ort ein Kurbad zu machen. Sehr malerisch war einst der Park, der den Gebäuden des Mineralwasserbrunnens vorgelagert war. In ihm sollten die Kurgäste spazieren und sich erholen können. Heute ist die Szenerie ganz und gar nachteilig verändert. Zwar sprudelt die bereits den Römern bekannte Quelle weiterhin, doch die gesamte Anlage wirkt kahl und nüchtern. Die alte Pracht ist offensichtlich endgültig dahin.

61. Von vor 1898 stammt dieses Foto einer alten Roisdorfer Gastwirtschaft, die unter mehreren Namen (unter anderen 'Zur Wolfsburg') bekannt war und in der heute ein italienisches Restaurant die Kunden zufriedenstellt. Vom Standort der alten Pfarrkirche St. Sebastianus aus drückte der Fotograf auf den Auslöser und 'erwischte' dabei auch ein uraltes Fachwerkhaus, das links im Bild sichtbar ist und das 1898 einem anderen Gebäude weichen mußte. Die alte Gastwirtschaft liegt auf der Ecke BrunnenstraßelEhrental. In ihr wurden zahlreiche kleine und große Feste gefeiert. Das Haus selbst ist ein typischer Feldbrandziegelbau des 19. Jahrhunderts, schlicht, aber wohltuend streng in der symmetrischen Anordnung der Fensterreihen. Heute kann man beobachten, daß dieser traditionelle Baustil erneut in Mode kommt.

62. Um 1920 wurde dieses aufschlußreiche Foto aufgenommen. Der Bliek fällt von einem alten Roisdorfer Marienkapellehen auf der Ecke des Friedhofs auf die nach Bornheim führende Straße. Heute erhebt sich am Ort der kleinen Kapelle ein kleines Eckkapellchen, das den Roisdorfer Friedhof nach der Westseite hin begrenzt. Das links im Hintergrund sichtbare Haus beherrschte damals noch ganz allein die Straße , auf der heute ein lebhafter Verkehr für gelegentliche Staus sorgt. Hinter diesem Haus erheben sich nunmehr zahlreiche neue Häuser sowie das Rathaus der Stadt Bornheim. Gegenüber befindet sich ein großes Kaufhaus. Das Foto vermittelt einen recht idyllischen Eindruck. Wann hat man zuletzt an dieser Stelle noch ein richtiges Ackerpferd gesehen? Es wäre in diesem Falle einmal reizvoll, diesem historischen Bild eine am gleichen Standort aufgenommene Abbildung aus heutiger Zeit kontrastiv zur Seite zu stellen!

63. Im Roisdorfer Oberdorf lag der sogenannte Sterffelshof, der 1969 abgebrochen wurde. Hier erhob sich eine alte Burg, von der damals noch ein geringer Turmrest vorhanden war. Urkundlich belegt ist das Roisdorfer Rittergeschlecht seit 1204. Der bedcutendste Roisdorfer Ritter war Paulus von Rustorf, der von 1421 bis 1441 Hochmeister des Deutschen Ritterordens war. Die Roisdorfer Höhenburg mit Namen 'Donnerstein' war eine ausgedehnte Anlage, die bis zum späteren Haus Wittgenstein reichte. Der hier abgebildete Hof gehörte zur Burg Donnerstein, von der es eine Zeichnung aus dem Jahr 1725 gibt. Im 16. Jahrhundert gehörte die Burg den Herren von Metternich und 1770 dem Kölner Senator Gerhard Erven, von dem sie 1789 durch eine Hochzeitsverbindung an Johann Jakob von Wittgenstein gelangte. Der Sterffelshof befand sich seit 1876 im Besitz der Familie Bernartz.

64. Von einem malerischen Park mit uraltem Baumbestand umgeben ist das Roisdorfer Haus Wittgenstein, das in den Jahren 1844/45 vom Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner erbaut wurde. Das klassizistische Haus mit dreigeschossigem Mittelbau kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken: Privatvilla, Weingut und Sanatorium. Seit einigen Jahren dient das schöne Gebäude als Bundesgeschäftsstelle der Grünen. Unser Foto vom Anfang der fünfziger Jahre zeigt das Haus, das über den terrassierten Gartenanlagen zu schweben scheint. Hecken, Blutbuchen, Mammutbäume und prächtige Linden wechseln mit Rasenflächen und einer den Park gliedernden Kleinarchitektur. In Gielsdorf, Gemeinde Alf ter, erhebt sich eine klassizistische Villa gleicher Bauart.

65. Die Wolfsburg zu Roisdorf, am unteren Hang des Vorgebirges gelegen, war einst eine wasserumwehrte Anlage. Bis 1874 urnzogen Wassergräben die in Backsteinart erbaute Burg, bei der einst ein kleines Dorf lag, das 1422 bezeugte Grippekoven. Die Geschichte der Wolfsburg geht auf das Adelsgeschlecht der Wolfvon Bergheimerdorf zurück, die 1440 den Boden erwarben, auf dem sie ihre Burg erbauten. Die Burg war ursprünglich ein Winkelbau, der nach Ausweis von eisernen Mauerankern 1626 durch einen Quertrakt geschlossen wurde. Die Wirtschaftsgebäude sind späteren Datums; sie entstanden unter Johann Jakob Freiherrn von Waldbott-Bornheim, der die Wolfsburg 1721 gekauft hatte. Um ] 750 wurde der barocke Torturm erbaut, für den wohl Joharm Georg Leydel die Pläne geliefert hatte.

66. Am Oberdorfer Weg zu Roisdorf steht der heute ganz verfallene Dietkirchener Hof, der im Jahr 1603 erbaut wurde. Insgesamt geht die Geschichte dieses ehemaligen Weinguts des Bonner Sti

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