Bornhöved in alten Ansichten

Bornhöved in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Timmermann
Gemeente
:   Bornhöved
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4515-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bornhöved in alten Ansichten'

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11. Der Gasthof 'Am See' von Ernst Timm war vor dem Ersten Weltkrieg wie die anderen Wirtschaften mit Durchfahrt und Ausspann für die vielen Fuhrwerke ausgestattet, die Bornhöved zum Kirchgang und Einkaufen aufsuchten.

Später wurde die Durchfahrt zum Saal umgebaut; ein gemütlicher Kaffeegarten schloß sich an. 'Haus am See' war unter anderem Vereinslokal des Sportfischervereins 'Schwentinequell' und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Besitzer waren nach dem Zweiten Weltkrieg die Familien Banck, Thaysen, Wahlen und Oldenburg.

Gasihof am See von Ernst Timm

12. Die Königlich privilegierte Apotheke wurde 1840 von Johann Friedrich Veers erbaut, nachdem seit 1820 eine Filiale des Apothekers Georg Friedrich Dietzen aus Bad Segeberg in Hein's Gasthof bestanden hatte. 1904ließ Dr. Franz Voß an der Nordseite den Anbau für die Apotheke errichten. 1905 kaufte Paul Heyden die Apotheke. Er verpachtete sie, als er nach ein paar Jahren nach Sao Paulo zog. Seit 1956 ist Wolfgang Heyden Besitzer, der die Apotheke 1984 an Wolfgang Schönrogge verpachtete.

13. Die Bomhoveder Windmühle wurde 1851 von H.A. Storm, dem Besitzer der Wassermühle, am Mühlenteich erbaut. Über ihr Ende berichtete 1977 Alfred Dau: 'Als Großeinsatz der Feuerwehr Bornhöved bezeichnet das Protokoll den in den Nachmittagsstunden des 24. Juni 1897 ausgebrochenen Brand der Windmühle, die völlig vernichtet wurde. Infolge ungünstiger Windverhältnisse brannten bald danach das Stallgebäude und zwei Scheunen von Rindfleisch, das Wohnhaus von Dohm (übst) und das Stallgebäude von Danker. Durch große Anstrengung der Wehrmänner wurden die Wohnhäuser von Dau, Danker und Rindfleisch vor größerem Schaden bewahrt.'

Diese Ansicht wurde von Pastor Peter Jürgensen als Ölgemälde gestaltet und befindet sich im Besitz von Fritz Sammann.

14. Über das Kaufhaus Dohse am Markt schreibt Pastor Oertling in seinem Gedicht von 1812:

Auf diesem Marktplatz paradiert ein schönes Haus, des Dorfes Zierd', dem Bäcker zugehörig.

Der Bäcker ist auch Handelsmann von tausenderlei Dingen.

1852 erhielt Bäcker Jochirn Friedrich Dohse von König Friedrich VII. die Konzession für eine Krärnerei. Der dänische König nahm hier sein Frühstück ein, wenn er durch Bornhöved reiste; das Kaffeegeschirr befindet sich im Besitz der Erben von Pastor Schlüter.

Der Kaufmann Wilh. Dohse brach nach 1885 das Strohdachhaus ab und führte das heute den Markt beherrschende Kaufhaus auf.

15. Eine Wassermühle ist in Bomhöved erstmals in den Segeberger Amtsrechnungen von 1560 erwähnt. 1665 verkaufte der dänische König sie an den Reichsgrafen Rantzau aus Ascheberg. Zwischen 1795 und 1930 hatte die Mühle zahlreiche Besitzer.

Zeitweilig lagen eine Wasser-, Wind- und Roßmühle in einer Hand. Nach dem Brand der Windmühle wurde in der Wassermühle eine Dampfmaschine aufgestellt, die WUh. Gundlach 1909 durch ein elektrisches Kraftwerk ersetzte, das Bomhöved fünfzehn Jahre lang mit Strom versorgte. Von 1928 bis 1947lieferte ein Rohölmotor die Energie zum Mahlen.

Zuletzt hatte die Landhandelsfirma Delfs Söhne das Gebäude gepachtet, das zusammen mit dem Mühlenteich dem früheren Bürgermeister Walter Ulrichs gehörte.

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