Bovenden in alten Ansichten

Bovenden in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Bovenden
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0761-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bovenden in alten Ansichten'

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9. Die Anfänge der Burg verlieren sich im Dunkel schriet loser Zeit. Die Ruinen stammen überwiegend erst aus dem späten Mittelalter. Allein der dicke Bergfried weist in den unteren Partien Mauerwerk auf, das vermutlich noch aus dem 12. Jahrhundert herrührt.

10. Die nähere und weitere Umgebung hat sie über Jahrhunderte beherrscht und von Ferne grüßt sie noch heute jeden Besucher, der sich Bovenden nähert. Sie ist ein Wahrzeichen und als 'Perle des Leinetals' gerühmt worden. Diese romantischen und empfindsamen Impressionen werden noch immer verstanden und gesucht.

11. Darstellungen der Burg waren, wie schon erwähnt wurde, im 19. Jahrhundert sehr beliebt, kein Wunder also, dass Göttinger Porzellan-Maler sich dieses Motivs annahmen. Die hier gezeigte Tasse bildet das Burgtor in seinem Zustand vor 1831 ab. Auf Vasen, Bierdeckeln und anderem Gebrauchsgeschirr finden sich ähnliche Darstellungen.

12. Die heute erhaltenen Ruinen der Burg Plesse lassen noch gut die Gliederung der Befestigungsanlagen erkennen. Hier blicken wir auf das mittlere Burgtor, über dem sich in mehreren Geschossen der Burgmannsitz befand. Im Hintergrund erhebt sich der Wartturm, der mit seinen 23 Metern Höhe die Anlage hoch überragt.

13. Der gotische Tür bogen führte einst in die freistehende Burgkapelle, deren Grundriss noch mit aufgehendem Mauerwerk ursprünglich erhalten ist. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Über ihr waren noch Kanzlei und Schreibstube errichtet.

14. Der mächtige Bergfried mit seinen bis zu über 4 Meter starken Mauern stellte die innerste, letzte Verteidigungsmöglichkeit dar. Auf Abbildung 9 ist zu erkennen, wie er im 19. Jahrhundert in seinem stark beschädigten Zustand aussah. Die 1821, aber verstärkter ab 1861 einsetzenden Restaurierungen haben ihn gesichert und im Inneren den Einbau eines neuen hölzernen Treppenhauses notwendig werden lassen, das ein herausragendes Beispiel der Zimmermannskunst darstellt.

15. Der innere Burghof wird im Norden vom wieder aufgebauten Herrenhaus (dem sogenannte Steinhaus) begrenzt. Hier befindet sich seit ungefähr hundert Jahren die Burggaststätte. Dieser Blick aus dem Jahre 1899 hat sich bis heute fast unverändert erhalten.

16. Die Darstellung der Burg P1esse aus dem Jahr 1804 von dem Göttinger Künstler J.Chr. Eberlein gehört zu den schönsten, die heute erhalten sind (im Städtisches Museum in Göttingen ausgestellt). Sie ist ein Inbegriff aller romantischen Strömungen, die den Beginn des vergangenen Jahrhunderts bewegten.

17. Der Flecken Bovenden kann seine Geschichte weit zurück verfolgen. 949/950 ist die Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt, sicher aber schon früher begründet worden. Sie liegt knapp oberhalb der Talauen der Leine. Der west-östliche Blick, den unsere Aufnahme zeigt, charakterisiert die typische Tallandschaft der Gegend um Bovenden.

18. Der Laienmaler Peter gestaltete einen Blick von der Gemarkung Bovendens (vom Lohberg aus) in Richtung auf die Plesse, links Mariaspring. Diese Postkarte zeigt ein frühes Beispiel von naiver Malerei, wie sie heute populär ist.

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