Bovenden in alten Ansichten

Bovenden in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Bovenden
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0761-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Bovenden in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Ein Blick auf den historischen Ortskern des Fleckens Bovenden bietet uns eine Ansicht, die heute in unseren ländlichen Siedlungen selten ist. Diese Sicht von Ost nach West zeigt im Hintergrund die Lieth, die eindrucksvoll die Tallage des Fleckens veranschaulicht.

20. Diese Postkarte aus dem Jahr 1916 zeigt neben einer Gesamtansicht unter anderem den Gasthof 'Zum Ratskeller' neben dem Rathaus, davor eine Wasserpumpe. Neuere Bauten, wie die Schule und der Bahnhof, waren damals noch postkartenwürdig.

21. Ein frühgeschichtliches Gräberfeld am Westabhang des Lohberges aus dem 7./8. Jahrhundert deutet ein hohes Alter der Siedlung an. Fünfundfünfzig Körpergräber wurden ausgegraben und drei Pferdegräber, vermutlich war das Gräberfeld aber umfangreicher. Unser Bild zeigt drei Gräber (davon rechts ein Kindergrab) nach ihrer Freilegung.

22. Die Luftaufnahme des Fleckens zeigt im Mittelpunkt die Kirche und die Unregelmäßigkeit der sie umgebenden Gehöfte und Grundstücke, die sich dicht an die Kirche anlehnen.

23. Die Kirche St. Martin wurde 1345/1346 erbaut, wohl als Nachfolgebau einer bereits 1211 genormten Kapelle. Der schlichte Bau hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen: 1534 drang hier der Calvinismus ein, nach 1540 dominierte aber das lutherische Bekenntnis. Durch den Einfluss der hessischen Landeshoheit wurde seit 1614 das reformierte Bekenntnis allgemein verbindlich.

24. Das Rathaus stellt sich als ein schlichter Fachwerkbau dar, der schon aus der Zeit des Niedergangs der Gemeinde stammt und nichts mehr erahnen lässt von dem einstmals blühenden Leben der Marktsiedlung. 1973 wurde ein neues Rathaus errichtet.

25. Manche Naturkatastrophe hat die Gemeinde heimgesucht. Hagel, Missernten und harte Winter drückten die Einwohner (worüber im Kirchenbuch berichtet wird), aber nur ein größerer Brand ereignete sich, der 1899 die Scheune einer Gastwirtschaft und zahlreiche andere Nebengebäude zwischen Bachstraße und Breiter Straße ein Raub der Flammen werden ließ.

26. Der Thie-Platz (einst ein Versammlungsort des Gerichts) wird durch einige Gebäude architektonisch bestimmt, zum Beispiel die alte Schule (vor der einstmals ein Kriegerdenkmal stand), mehr noch durch das ehemalige Amtshaus, das heute als Forstamt dient, dem ein Gasthaus (früher E. Peter) gegenüberliegt.

27. Das ehemalige hessische Amtshaus ist eine dreiteilige barocke Anlage, die im Ortsbild herausragt und diesem einen besonderen Akzent verleiht. Als das Amtshaus um 1777 errichtet wurde, war es zugleich auch als fürstliches Quartier gedacht und daher entsprechend repräsentativ gestaltet worden.

28. Die Schule, schräg gegenüber am Thie-Platz, ist ein nüchterner Klinkerbau ohne besonderen Reiz, der aber nicht wenigen Einwohnern in Erinnerung geblieben ist (vergleiche Abbildung 36 und 37).

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek