Brake in alten Ansichten

Brake in alten Ansichten

Auteur
:   Walter Folter
Gemeente
:   Brake
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3716-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brake in alten Ansichten'

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59. Der Fußgängertunnel in der Bahnhofstraße, ein Stück Alt - Brake. Befand man sich im Tunnel und ein Zug mit einer Dampflokomotive fuhr zischend und pfeifend über einen hinweg, war das schon eine Furcht erregende Situation. Das Bild zeigt den Eingang in der Bahnhofstraße bei der Bäckerei Eilers, den man auch den Tunnelbäcker nannte. Der gegenüberliegende Eingang des Tunnels war an der Ecke Mitteldeich- Kirchenstraße vor der Gaststätte Felsenkeller der Familie Wiechmann und der Bierhandlung von LB. Inhülsen. Heute sind dort ein Parkplatz und die Auffahrt zumAldi-Parkdeck. Oft wurde damals über den verschmutzten Tunnel geschimpft, der auch häufig unter Wasser stand. Im Zuge der Baumaßnahmen zur Bahnhochlegung musste er weichen. Nun wo er nicht mehr da ist, denken viele wehmütig an ihn zurück.

60. Die Wurstbude von [ohann Büsing stand direkt an der Gartenmauer des pfarrhauses der evangelischen Kirche, an der Ecke gegenüber des Braker Bahnhofs. Büsings Wurst, Koteletts und Frikadellen waren bekannt in Stadt und Land. Er hatte nach dem Zweiten Weltkrieg ein sehr gutes Geschäft, die meist ausgehungerten Leute waren schnell zu einem kleinen Imbiss bereit. Büsing besuchte auch alle Märkte in der näheren Umgebung mit einem zerlegbaren Stand. Auf seine humorvolle Art hatte er es verstanden sich einen guten Kundenstamm aufzubauen. Unterstützt wurde er dabei durch seinen Gehilfen Ewald, der, wie man so schön sagt, seine rechte Hand war. Aber schon im [ahre 1960 kaufte die Oldenburgische Landesbank AG das alte Pfarrgebäude mit Garten in der Bahnhofstraße 19. Die Bank errichtete 1964 nach Abriss des alten pfarrhauses ein seinerzeit modernes Bankgebäude. [ohann Büsing, der seinen Stand räumen musste, verlegte sein Geschäft in das Nachbarhaus in der Bahnhofstraße.

61. Es begann mit einer Freundschaft zweier Arbeitskollegen. Die beiden Bau- und Möbeltischler Heinrich [acobs und Martin Nickelsen machten sich am 24. April des [ahres 1924 in einer verlassenen Malerwerkstatt in der Syassenstraße selbständig. Bald gab es die ersten Aufträge; in Brake wusste man die gute Arbeit der beiden zu schätzen. Ein Geselle und ein Lehrling wurde eingestellt. 1933 entstand in der Dungenstraße ein Ausstellungsraum, der Grundstock für das spätere Möbelhaus. 1936 wurde die Werkstatt vergrößert und 1939 ein Ausstellungsraum aufgestockt. Mit Beginn der Währungsreform 1948 stiegen auch die Umsatzzahlen, 1954 wurde das Müllersche Geschäftshaus an der Ecke Dungenstraße-Bürgermeister-Müller-Straße gekauft und ausgebaut. Unter der neuen Leitung von Jens Nickelsen, Sohn von Martin Nickelsen, nahm das Geschäft einen erheblichen Aufschwung. Das Nachbar

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