Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Auteur
:   Katharina Kreschel und Heike Köhler
Gemeente
:   Brandenburg an der Havel
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6202-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brandenburg an der Havel in alten Ansichten'

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9 Havelterrasse, vor 1928 Die Geschichte des Hauses 'Ritterstraße i ' Cj etzt 69) ist umfangreich. Mehrfache Umbauten lassen das ursprüngliche Gebäude aus der Mitte des 19. Iahrhunderts nicht mehr erkennen. Hier befanden sich einst unter anderem eine Färberei und eine Badeanstalt. 1927 kaufte die Stadt dasWohn- und Geschäftshaus von der Firma August Spitta und Söhne und lieB es 1930 grundsanieren. Dem Zeitgeschmack entsprechend wurde die schöne Stuckfassade abgeschlagen. Seitdem präsentiert sich das Haus an der Havel mit glatter Fassade. Die 'Havelterrasse' hier 1905 eingerichtet, lädt Wassersportler und Spaziergänger zum Ver-

weilen ein. Heute haben in diesem Gebäude der Fontaneklub und der Kulturbund e.v. ihr Domizil.

10 St.> Iohannis- Kirche, vor 1914

Nur Eingeweihte erkennen auf dieser Postkarte die gotische St.-johannis-Kirche. Um 1240 begannen Franziskanermönche aus der Bischofsresidenz Ziesar nach ihrer Übersiedlung in die Altstadt den Bau dieser schlichten einschiffigen Kirche. Das dazugehörige Kloster existierte bis 1860.

Die Postkarte stellt für die Sammlung eine Rarität dar, wurde sie laut Aufdruck von der Königlich-Preußischen Meßbildanstalt Berlin (gegründet 1885) fotografiert.

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11 Altstädtischer Markt, Karte datiert 1912

Der Altstädtische Markt wird hier vom Altstädtischen Rathaus dominiert. Seit 1912 ziert diesen Platz, links vom Rathauseingang, der Kurfürstenbrunnen, ein Werk des Berliner Bildhauers Ludwig Manzel. Linksseitig erstreckt sich die Häuserzeile des Parduins, der Ort mit frühesten Nachweisen für die Entstehung der Altstadt Brandenburg. Die beiden mittleren Häuser existieren heute nicht mehr. Auch haben sich der Straßenverlauf und die Größe des Rathausvorplatzes verändert. Schienen im Straßenbett zeugen auf der Ansicht von

der einstigen Straßenbahnführung durch diesen Teil der Stadt. Das Syndikatshaus (ein Renaissancehaus aus dem 16. Iahrhundert), am rechten Bildrand erkennbar, diente als Krankenhaus. Hier starb der

Barbier Fritze Bollmann (1852-1901), ein Brandenburger Original.

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12 Altstädtisches Rathaus, nach 1912

Das Altstädtische Rathaus, eines der schönsten Backsteinbauten des 15. Jahrhunderts, stellt den Höhepunkt der weltlichen Baukunst in Brandenburg dar. Das denkmalgeschützte Rathaus, ursprünglich auch als solches genutzt, diente in späteren [ahrhunderten als Magazin einer Barchentfabrik, als Militärkleiderkammer, Arrestanstalt und Gerichtshaus. Zwischenzeitlich war es immer wieder ungenutzt und so dem Verfall preisgegeben. Wahrscheinlich schon im 18. Jahrhundert wurde das Haus verputzt und der gotische Bauzierat beseitigt.

1826 wurde der Rathausturm

durch Friedrich Schinkel erneuert. Erst 1910-1912 ging die Stadt an die Restaurierung des mittelalterlichen Gebäudes. Seitdem erstrahlt es wieder in unverwechselbarer Schönheit.

Eine Gaststätte mit dazugehörendem Saal steht heute für kleine und große Feierlichkeiten zur Verfügung.

13 Altstädtisches Rathaus, Rückfront zur SchusterstraBe

Das 1911/12 notwendigerweise, nach Plänen des Baurats Blunck vollständig restaurierte Rathaus der Altstadt (1450-1470) stellt ein herausragendes Zeugnis spätgotischer Backsteinkunst im Màrkischen dar. Diese Fassade ist reich verziert. Bewundernswert sind: das Spitzbogenportal, der hochragende getreppte Giebel und die zahlreichen Wappen- und Fensterblenden mit Wappenmotiven und Masken.

Links vom Rathaus, erst nach 1911/12 durch einen Zwischenbau mit diesem verbunden, ist das Ordonnanzhaus aus dem 15. Iahrhundcrt zu

sehen, das älteste erhaltene Steinhaus der Stadt.

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14 Festsaal des Altstädtisehen Rathauses

Der Festsaal des Altstädtischen Rathauses - schon nach 1470 wurde eine FesthalIe genannt - erhielt während der umfassenden Restaurierungsarbeiten 1910-1912 im Obergeschoß des Hauses diese Ausgestaltung. Sie erfolgte durch den Regierungsbaumeister Drescher. Der Saal weist eine Länge von 32m auf, ist 10,5 m breit und 8 m hoch. Die Kassettendecke und die herrlichen Wandmalereien machten den Saal zum repräsentativsten und schönsten Raum des Rathauses. Letztendlich erhielt er aber nicht seinen mittelalterlichen

Zustand zurück. Sein Aussehen hat sich bis heute wesentlich verändert.

15 Kurfiirstenbrunnen vor dem Altstädtischen Rathaus

Die umseitige Beschriftung der Katte lautet:' 1912 errichtet zum 500jährigen Gedächtnis des Einzuges des ersten Hohenzollern in Brandenburg, des Kurfürsten Friedrich 1.

Am 30.5.1912 enthüllt im Beisein Sr.Majestàt des Kaisers.'

Der Schöpfer des Werkes, der Berliner Bildhauer Ludwig Manzel, ließ sich vor dem Brunnen mit dem 1,80 m hohen Reiterstandbild Kurfürst Friedrich 1. fotografieren. In den Nischen des Brunnenstockes, der sich über dem granitenen Unterbau erhebt, stehen vier Bronzefiguren,

1 m hoch, die einen Gelehrten, einen Maurer, einen Landmann sowie einen Kaufmann darstellen. Heute erinnern nur noch diese vier Figuren, die sich im Museum im Frey-Haus befinden, an den 1946 abgetragenen Brunnen.

16 Eiserner Roland

Der 'Biserne Roland von Brandenburg a.H.' stammt aus der Zeit um 1915. Er ist eine Nachbildung des steinernen Originals (datiert 1474) in Holz. Während der' echte Roland' am Neustädtischen Rathans stand, plazierte man diesen 'Holzroland' in die Nähe des Altstädtischen Rathauses. Für eine halbe, eine und drei Mark konnten die Bürger beimArmenhausinspektor Eisennägel als Spende kaufen und den Roland selbst benageln. Die eingenommenen Gelder wurden für die Linderung der Not von Witwen und Waisen der Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges (1914-1918) verwendet.

17 Heimatmuseum, Ritterstraße 19

Das Heimatmuseum des Historischen Vereins, seit 1923 im Frey-Haus (1723 für den Oberst von Massow erbaut) in der Ritterstraße untergebracht, präsentiert sich hier Ende der zwanziger Iahre mit dem der Abteilung Kulturgeschichte zugeordneten 'Kirchenraurri' . Die Deckenbemalung ist ein Werk des Kunstmalers Gast. Der Raum enthält Altäre, Chorgestühle, Heiligenbildsäulen und alte Meßgewänder. Das Museum beinhaltete laut Postkartenbeschriftung folgende Abteilungen: 'Kulturgeschichte, Vorgeschichte, Natur- und Gewerbegeschichte sowie Geschichte des geistigen Lebens'.

Nach wie vor wird das FreyHaus als Museum genutzt.

18 Plauer Straße mit PlauerTorturm und Iugendstilhaus, um 1908

Den Abschluß der Plauer Straße und gleichzeitig die Altstadtgrenze in Richtung Plaue/Magdeburg bildet der PlauerTorturm, dessen Bauzeit im 14. Iahrhundert liegt. Hier, um 1908, noch eine Ruine, wurde er 192 7128 renoviert und durch einen neuen Zinnenkranz und kegelförmigen Helm ergänzt.

Im besagten Zeitraum gehörten Soldaten, die in ihre Kasernen in die Magdeburger Straße zurückkehrten, zum Stadtbild.

links: Die 1901 erbaute Iugendstilvilla des Spielzeugfabrikanten E.P. lehmann (1856-1934). Dieses archi-

tektonisch interessante Wohnund Bûrohaus wurde von dem Berliner Architekten Bruno Möhring entworfen. Die rechte Häuserzeile existiert heute nicht mehr.

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