Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Auteur
:   Katharina Kreschel und Heike Köhler
Gemeente
:   Brandenburg an der Havel
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6202-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brandenburg an der Havel in alten Ansichten'

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29 Homeyenbrücke, vor 1910

'Halt!' heißt es hier an der Homeyenbrücke, die seit dem 13. [ahrhundert die Altstadt mit dem Grillendamm bzw. mit der Dominsel verbindet. Gerade fährt der Radschleppdampfer 'GrafWaldcrsee' durch die geöffnete Brücke. Damals ging der Frachtschiffsverkehr noch durch die Innenstadt. Erst seit 191 0 wurde die Schiffahrt über den Silokanal umgeleitet. Diese Umgehungsstraße auf dem Wasser brachte für den Stadtverkehr erhebliche Entlastungen.

30 Schleppzug auf dem Beetzsee, um 1910

Damals kein außergewöhnliches Bild: Ein Dampfer schleppt Kähne mit Kohlen für die Ziegeleien am Beetzsee. Die Steinekähne (rechts im Bild) halten sich schon für die Fahrt nach Berlin bereit, wenn genügend Wind kommt, sogar unter Segel. 'Segeln war die schönste Freude, die wir harten' sagten damals die Havelschiffer.

31 Bliek von der Krakauer Schleusenbrücke auf den Vorhafen, um 1900

Gerade hat der Elbschlepper 'Nepturi' aus Havelberg die Vorstadtschleuse passiert und auf der Oberhavel Kurs in Richtung Potsdam- Berlin genommen. Der Kaffenkahn rechts im Bild ist mit Ziegelsteinen beladen. Offensichtlich hat er Steine aus einer der umliegenden Ziegeleien geholt.

Der Schiffsverkehr spielte in dieser Zeit eine entscheidende Rolle bei der industriellen Entwicklung Brandenburgs.

32 Blick von der Altstädtischen Wassertorpromenade zumDom

Ein beliebter und idyllischer Bliek, der oft fotografiert und gemalt wurde. Der Altstädtisehe Kietz, 1308 alsWendkietz bezeichnet, weist auf eines der ältesten Gewerbe in der Stadt hin: Die Binnenfischerei. Die Havel und die Seen ermöglichen sie seit [ahrhunderten,

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33 Humboldt-Hain, vor 1914

Brandenburg bietet viele schöne Park- und Gartenanlagen für die Erholung inmitten der Stadt. Zu diesen zählt der Humboldt-Hain (seit 1869 nachA. v. Humboldt benannt). Früher gehörte dieser Teil zur Befestigungsanlage der Altstadt. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die erste Parkgestaltung.

Das langgestreckte Gebäude links ist das 1 790 errichtete Landarmen- und Invalidenhaus. Seit 1820 befand sich hier die 'Königliche Strafanstalt'. 1932 wurde das 'alte Zuchthaus' geschlossen, da

inzwischen ' das modernste Zuchthaus Europas' in Stadtnähe entstanden war.

34 Denkmal Friedrich des Großen

Das Denkmal Friedrich des Großen, ein Werk des märkischen Künstlers Leo Koch aus Plaue, wurde am 18. Oktober 1915 auf dem Nikolaiplatz, vor den Toren der Altstadt, enthüllt. Der Spielzeugfabrikant E.P. Lehmann (18561934) schenkte es der Stadt Brandenburg. Erst nachdem eine grundlegende Gestaltung des Platzes nach Planen des Landschaftsgärtners Hermann Müller erfolgt war - bis 1899 fand man hier nichts weiter als Scheunen und wüstes, unbebautes Land vor - war die Errichtung möglich. Seit

1945 (?) existiert das Denkmal nicht mehr. Postkarte datiert: 1915.

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3S Magdeburger Platz, um 1914

Der Magdeburger Platz (heute Gertrud-Piter-Platz) wurde 190 1 102, genau wie der Nikolaiplatz, nach Plänen des Landschaftsgärtners Hermann Müller verschönert. ZurVerbreiterung der Magdeburger Straße verschwanden 190 1 auch die vor dem PlauerTor der Altstadt liegenden Scheunen. Schmucke Bürgerhäuser begrenzen rechtsseitig die parkähnliche Anlage. Diese dient Kindern als beliebter Spielort.

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36 Badeanstalt am Grillendamm

Die Badeanstalt wurde von 1921 bis 1923 nach den Entwürfen des Architekten und Stadtbaurates Moritz Wolf erbaut. Sie gehörte zum Sportund Erholungszentrum für die Brandenburger Bevölkerung. Wunderschön am Beetzsee angelegt, erfreute sie sich bis 1974 (Zerstörung durch einen Brand) großer Beliebtheit. Die offizielle Eröffnung fand am 21. Mai 1922 statt.

37 Der Bollmann-Brunnen, Freibad am Grillendamm

Der Angler-Brunnen wird im Volksmund als 'BollmannBrunneri' bezeichnet, benannt nach dem Brandenburger Original und Barbier Fritze Bollmann (1852-1901), der vor allem durch das Bollmann-Lied populär geworden ist.

Den Brunnen entwarfen 1924 der Brandenburger Bildhauer Carl Lühnsdorf (1879-1955) und das Stadtbauamt. Seit

1 98 1 ziert der Brunnen den verbreiterten Teil der Hauptstraße, der einst 'Paradeplatz' genannt wurde.

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38 Blick auf den Marienberg mit Kriegerdenkmal und Bismarckwarte, um 1910

Schöne Parkanlagen auf dem Marienberg gehen auf verschiedene Stiftungen zurück, vor allem auf die Stiftung des Großkaufmanns Robert Leue (1899). Kult-und Aussiehtstürme kamen hinzu. Schon

1 871 wurde der Bau des Kriegerdenkmals für die Gefallenen der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 angeregt. Die Ausführung erfolgte zwischen 1 874 und 1 880 nach den Entwürfen des Banmeisters Hubert Stier (Berlin), die Einweihung 1880. 1945 wurde das Denkmal zerstört.

1908 erfolgte die Einweihung der Bismarckwarte, die der

Architekt Bruno Möhring (Berlin) entworfen hatte.

E.P. Lehmann als ein Initiator für den Bau derWarte beteiligte sich daran durch die Bereitstellung von Grundstükken auf dem Marienberg.

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