Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Auteur
:   Katharina Kreschel und Heike Köhler
Gemeente
:   Brandenburg an der Havel
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6202-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brandenburg an der Havel in alten Ansichten'

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39 Bliek aufBrandenburg vom Marienberg, vor 1925 Die seit den achtziger Iahren des vorigen [ahrhundcrts vollzogene Stadterweiterung über die Grenzen des historischen Stadtgrundrisses der Altstadt hinaus ließ rechter Hand die Brandenburger Kasemenstadt (hier die Füsilierkaserne) und das städtische Krankenhaus entstehen. Hinter dem Krankenhaus erhebt sich eine neue Gebäudezeile mit mehrstöckigen Wohnhäusern (Hochstraße). Am Horizont schlengelt sich die Havel durch die Landschaft.

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40 Bliek auf das Städtische Krankenhaus am Südhang des Marienberges

Der Krankenhaus-Neubau wurde erforderlich, weil die Stadtbevölkerung Brandenburgs durch den Zuzug auf Grund des industriellen und wirtschaftlichen Aufschwungs seit der Gründerzeit enorm zunahm. Der erste Bauabschnitt begann 1901 und endete 1910.

Der Berliner Baurat Schmieden zeichnete für den Entwurf des Hauses verantwortlich. 192 5 -192 7 erhielt das Städtische Krankenhaus einen Erweiterungsbau (Entwurf Moritz Wolf).

41 Altstädtische Bürgerschule, um 1890

Das Gebäude der Altstädtisehen Bürgerschule gehörte zu den ersten Bauten, die in der Zeit um 1880/1890 bei der Erschließung des Gebietes vor dem PlauerTor entstand. Noch heute befindet sich hier eine Schule (Realschule). Der davorliegende Platz (Nikolaiplatz) erhielt in diesem Zeitraum erstmalig eine gärtnerisch gestaltete Form. Artillerietruppen kehrten geordnet von einer Übung in ihre Kaserne an der Magdeburger Straße zurück: Ein alltägliches Bild in jener Zeit.

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42 Kürassierkaserne, Magdeburger Straße

Nachdem das seit 1809 in Brandenburg stationierte 6. Kürassierregiment Kaiser Nikolaus 1. von Rußland (Brandenburgisches ) nach dem Kriegvon 1870/71 in die Stadt zurückgekehrt war. machte sich der Aufbau einer Kaserne zu dessen Unterbringung erforderlich. An der Chaussee in Richtung Plaue/Magdeburg stehen seit 1881 die im neogotischen Stil errichteten Kasernengebäude. Es sind die ersten Gebäude

der Kasernenstadt.

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43 Infanteriekaserne, Magdeburger Straße

Die Infanteriekaserne des Füsilierregiments 'Prinz Heinrich von Preußen' (Brandenburgisches) Nr. 35 wurde Ostern 1882 seiner Bestimmung übergeben. Es ist ein Backsteingebäude 'gotischer Stilrichtung' . Das hier sichtbare erste der beiden Haupthäuser hat eine Frontlänge von 230 m. Es besteht aus zwei Eckpavillons (nur der hintere ist rechtsseitig teilwei se zu sehen), zwei Flügelbauten und einem Mittelbau sowie dem Hauptportal, über dem sich der 30m hohe Turm erhebt. Dieses Gebäude enthält Mannschaftszimmer, Wohnungen für Beamte und Offiziere, Versammlungszim-

mer für Offiziere; und außerdem im Dachgeschoß Montierungskammern.

44 Artilleriekaserne

1882 kam das FeldartillerieRegiment Nr. 3 (später Generalfeldzeugmeister) in die Stadt Brandenburg. Mit dem Bau der beiden Artilleriekasemen für das Regiment Nr. 3 auf der rechten Seite der Magdeburger Straße wurde die 'Kasernenstadt' in Brandenburg vollendet. Das erste Kasemengebäude entstand noch in den achtziger und neunziger [ahren des 19. Iahrhunderts. Das zweite, dahinter liegend, folgte kurz vor dem Ersten Weltkrieg 1914.

4S Casino des Artillerieregiments

Bald nach dem Bau der Kasernen für die Kürassiere und Infanteristen auf der linken Seite der Magdeburger Landstraße in den achtziger Iahren des vorigenJahrhunderts, erhielt auch das Feldartillerieregiment Generalfeld zeugmeister eine Kaserne, die auf der rechten Straßenseite errichtet wurde. Da auch eine Offiziersspeisenanstalt oder ein Offizierskasino dazu gehören mußte, entstand das abgebildete Haus als Eckgebäude an der Magdeburger Straße/Fouquéstraße, links neben dem Kasino der Reiterei. Nach 1945 wurde es vom sowjetischen Militär genutzt.

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46 Casino des Kûrassierregiments

Das Offizierskasino der Reiterei entstand in der Magdeburger Straße neben dem für die Offiziere der Artillerie nach 1880. Es ist ein weißgefugter Ziegelbau, in welchem sich das Offizierscorps zu geselligen wie dienstlichen Zwekken sowie zum Mittagessen traf Hier lernte beim Vergnügen so manche Brandenburgerin ihren zukünftigen Mann kennen. Nach 1945 war es das 'Haus der Offiziere' des sowjetischen Militärs.

47 AmRosenhag

In den zwanziger [ahren entstanden komfortable Wohnkomplexe im Bauhausstil. Dazu gehörte auch diese Häuserzeile am Aufgang zum Marienberg, die sich über den gesamten Straßenzug erstreckt.

Entworfen wurde dieser Häuserkomplex von Werner Schenk. In der Atelierwohnung oben rechts wohnte und arbeitete Arnold Topp (1887 -1945), ein Expressionist der zweiten Generation. A. Topp war ab 1913 als Zeichen- undTurnlehrer an der Saldria tätig.

48 Krematorium am Nordhang des Marienberges, Fohrder Straße, nach 1926

Die Gesamtanlage 'Krernatorium und Urnenfriedhof', errichtet von 1925 bis 1926, war gleichzeitig als Gartenund Parkanlage für die Brandenburger gedacht.

Das Verwaltungsgebäude (mit dem Treppengiebel) am Eingang und die Betriebsanlagen sind sinnvoll konzipiert. Arkadengang und -hof unterstreichen den feierlichen und besinnlichen Charakter dieses Bauwerkes.

Die Gesamtanlage wurde von Stadtbaurat Moritz Wolf unter Mitarbeit von Fritz Kerll entworfen.

Krematorium. 8randenburg (Havel) ?.

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