Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Auteur
:   Katharina Kreschel und Heike Köhler
Gemeente
:   Brandenburg an der Havel
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6202-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brandenburg an der Havel in alten Ansichten'

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49 Adam Opel AG, Werk Brandenburg

Diesen Industriebau im Bauhausstil entwarf ein Architekt des Stammbetriebes in Rûsselsheim. Die Bauzeit von 1935 bis 1936 war relativ kurz. Bereits am 16. November 1935 wurde die Produktion von Lastkraftwagen aufgenommen. Der 7. [anuar 1936 gilt als offizielle Eröffnung des BrandenburgerWerkes. Verkehrsmäßig günstig gelegen (am Silokanal, an der Straße und einer Eisenbahriltnie) produzierte das Werk durch die Durchsetzung des modernen Fließbandsystems rationell, Die Stadt galt damals als 'sicher'. Sie hatte sich inzwischen zu einem Zentrum der Rüstungsproduktion ent-

wiekelt. Am 6. August 1944 wurde das Opel- Werk durch einen Bombenangriff zerstört.

DIE NEUSTADT BRANDENBURG

Der historische Kern

50 'Gruß aus Brandenburg a.H:

Aus dem Panorama der Neustadt (1196 erstmalig erwähnt) ragt die prunkvolle St-Katharinen-Kirche als Wahrzeichen heraus. Auch die St.-Pauli-Kirche und das Rathaus der Neustadt sind erkennbar. Sehenswertes ist malerisch neben dem Stadtwappen festgehalten: das Rathaus (15. Jahrhundert), der Roland (1474), die Iakobskapelle

(14 . Iahrhundert) und die Wredowsche Zeichenschule (19. [ahrhundcrt).

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51 Luftbild der Neustadt Brandenburg, um 1930 Ganz klar ist hier noch der typische mittelalterliche Straßenverlauf der Stadt zu erkennen. Am Steintorturm (im Vordergrund), dem Stadtausgang der historischen Neustadt, treffen drei Straßen, die fàcherartig vom Turm aus verlaufen, zusammen. Es sind die Steinstraße als Hauptachse zum Rathaus, die Große HeidestraBe (rechts) und die KurstraBe (links).

Gemeinsam mit dem Rathaus bildet die Katharinenkirche den Mittelpunkt der mirtelalterlichen Neustadt.

Im Hintergrund ist der Dom auf der Dominsel sichtbar. Der Schleusenkanal für die Schiffahrt umfließt die Stadt,

entlang der ehemaligen Stadtmauer.

52 Steintorturm mit Steintorbrücke, um 1900 Der rund 32m hohe Steintorturm gilt als der mächtigste und markanteste Befestigungsturm der Stadt Brandenburg. Er überragt nicht nur hier das Straßenbild der Neustadt. 1433 erstmalig erwähnt, diente er als Wehrturm, das Erdgeschoß als Gefängnis. Die Dicke der Mauern im Erdgeschoß mißt 3,30 m.

Bei dem runden Turm aus Ziegelsteinen (auch glasierte!) fällt der sehr gut gestaltete Zinnenkranz auf. 1886 restauriert, beherbergte er bis 1923 den Historischen Verein zu Brandenburg und sein Museum.

Im Zweiten Weltkrieg als 'Luftschutzkeller' genutzt,

wurde der Steintorturm später mehrfach restauriert, zuletzt 1993/94. Geradezu ideale Bedingungen bietet dieses Bauwerk des Mittelalters nach wie vor für die Nutzung als Museum.

Brandenburg a. H.

53Steinstraße, vor 1918 Die Steinstraße ist die erste Straße der Havelstadt, die bereits im Mittelalter gepflastert wurde. Hier führte bereits im frühen Mittelalter eine wichtige Fernhandelsstraße entlang, die von Magdeburg kommend über Ziesar, die Neustadt und den Dom nach Spandau und Berlin führte. Seit der Industrialisierung am Ende des 19. [ahrhundcrts prägte die Wohlstandskultur dieArchitektur dieser Straße. Die Steinstraße war eine geschätzte Geschäfts- und Einkaufsstraße. Das Neustädtische Rathaus bildete hier einen wichtigen Abschlußbau.

Rechts am Bildrand fällt das Karpzowsche Haus, ein Früh-

renaissancebau aus dem Iahrc 1563,auf.

54 Steinstraße

Blick zum Neustädtischen Rathaus (1945 zerstört). Die Steinstraße, eine stets stark befahrene Geschäfts- und Wohnstraße, war bereits im Mittelalter gepflastert. In der hier sichtbaren Häuserzeile reihte sich ein Geschäft an das andere. Aber auch Gaststätten, ein Hotel und ein Kino gehörten zur Steinstraße. Die Gebäude stammen größtenteils aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Repräsentative Passaden im Stil des Historismus zeugen davon.

SS SpeditionsfirmaAugust Taege

Mit dieser Postkarte warb die traditionsreiche Spedirionsfirma (1833 gegründet) Kunden. Sie und ihre Konkurrenzfirma Kraatz belebten einst die Straßen, was witzige Brandenburger zu dem Ausspruch 'Kraatz und Taege stehen überall im Wege' veranlaßte.

Das Hofgebäude, die Automobile.Kutschen, Fuhrwerke sowie ein Möbelspeditionsauto zeigen die Breite des Kundendienstes.

Fûr Industriebetriebe, Geschäfte aber auch für private Kunden war 'Taege' in der Steinstraße 46-47 eine bekannte und zuverlässige Adresse.

BRp,-.NDENBURG a, HJ., 8teinelrasse 46/47

56 An der Paulikirche

Aus der Straße ' Am Temnitz' ist der Bliek auf den Chor und den Kirchturm der St.-PauliKirche, einem gotischen Backsteinbau, gerichtet. 1292 wurde die Kirche des gleichnamigen Klosters errichtet, dort, wo einst der markgräfliche Hof der Neustadt existierte. Dominikanermönche bewirtschafteten das Kloster bis 1560. Die rechts und links am Temnitz 'aufgereihten'Wohnhäuser stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

1945 wurden das Kloster und die Kirche zerstört.

Mehrfach gesichert, zuletzt 1990 (ff.) ist ein Wiederaufbau für eine kulturelle Nutzung vorgesehen.

57 Chor der St.-Pauli-Kirehe

Die St.-Pauli-Kirche gehörte bis zum]ahre 1560 zum Dominikanerkloster (seit diesem Zeitpunkt war es in städtischemBesitz).Ab 1561 wurde sie als evangelische Kirche, das Kloster ab 1565 als Hospital undArmenhaus, zuletzt als Altersheim genutzt.

Der Ausbau des Chores der dreischiffigen Hallenkirche erfolgte nach 1286, die Kirche selbst wurde zwischen 1300 und 1340 erbaut. Auffallend ist das Mrttelfenster mit der prachtvollen Malerei. Ansonsten war das Innere der Kirche sparsam ausgestattet.

Das Kloster und die Kirche wurden 1945 stark zerstört.

Brandenburg a. H.

St. Pavll

S 8 Städtische Höhere Töchterschule und Lyzeum Die 'Stàdtische Höhere Mädcheri-Schule und Lyzeum' laut Gebäudeaufschrift stand am Temnitz, nahe dem Paulikloster. Sie grenzte an die St.Armen-Promenade und den Schleusenkanal. Wie so viele wertvolle Gebäude wurde diese Bildungseinrichtung im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Schulgebäude entstand zwischen 1851 und 1853. 1904 folgte eine Erweiterung.

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