Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Brandenburg an der Havel in alten Ansichten

Auteur
:   Katharina Kreschel und Heike Köhler
Gemeente
:   Brandenburg an der Havel
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6202-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brandenburg an der Havel in alten Ansichten'

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59 Katholische Kirche Die Katholische Kirche entstand im oberitalienischen

N eo- Renaissancestil zwischen 1849 bis 1851 auf einem Teil des Paulikirchhofs, der im Mittelalter zum Weinberg des Dominikanerklosters gehört hatte, an der Neustädtischen Großen Heidestraße. 1945 sehr stark kriegsbeschädigt, wurde sie 1947-1949 wieder aufgebaut und bis heute genutzt.

60 Hauptstraße, um 1900 Dieser Bliek in die Hauptstraße von der St.-Annen-Straße aus, läßt nicht viel von einem pulsierenden Geschäftsleben in der Hauptgeschäftsstraße Brandenburgs erkennen, obwohl schon größere Kaufhäuser existierten. Das Einzelhandeisgeschäft der Gebr. Vandsburger,anhand der Giebelaufschrift als erstes Haus neben dem rechts sichtbaren Neustädtischen Rathaus mit Rolanderkermbar, eröffnete 1889 ein Spezialgeschäft für Herren- und Knabengarderobeo In der Hauptstraße 5 verkauft die Fa. M. Conitzer und Söhne - das Giebelschild zeigt den Standort an - Textilien verschiedener Art.

Die pferdebahn zuckelt ge-

mächlich in Richtung Bahnhof. Und in der Steinstraße wird es gleich vom pferdegetrappel des Fuhrwerkes widerhallen, das gerade nach links in diese einbiegt. Das ist die Industriestadt Branden-

burg um die [ahrhundertwende!

61 Blick in die Hauptstraße

Im Mittelpunkt dieser Postkarte steht an der linken Seite des Zugangs zum Katharinenkirchplatz das Bankhaus Gumpert & Sohn. Längst sind die einst zu dem im Biedermeierstil errichteten Haus gehörenden zwei hölzernen Eingangstreppen (Abriß 1861) und der dann folgende podestartige Treppenaufgang (Abriß 1885) aus verkehrstechnischen Gründen beseitigt worden. Der Zugang erfolgt seitdem über eine Treppe an der hier sichtbaren Giebelseite, die in den 1885 erbauten Vorbau führt. In jenem [ahr wurden weitere erhebliche Umbauarbeiten vollzogen. Heute lädt in diesem

Haus das 'Kaffeekánncheri' zum Verweilen ein.

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62 Hauptstraße mit Bliek in die Ritterstraße

Die sehr belebte Hauptstraße mit Blick in die Ritterstraße weist zahlreiche Geschäfte auf, denn damals wie heute ist sie eine beliebte Einkaufsund Geschäftsstraße.

Die traditionsreiche Gaststätte 'Lichtenhainer' lädt zum Verweilen ein, die Fleischerei Erich Baum betreibt auch heute noch das Geschäft. Ernst W Krüger führte seit 1854 im Eckhaus Hauptstraße/Wollenweberstraße ein Lebensmittelgeschäft und eine Gaststätte.

Am Horizont sind die Bismarckwarto und das Kriegerdenkmal auf dem Marienberg zu erkennen. Karte beschrieben: IS. November 1914.

63 BlickzurWiemannWerft von der Langen Brükke

Am Havelufer in der Neustadt etablierte sich ab 1886 der Industriebetrieb 'Gebr. Wiemann, Schiffswerft, Maschinenfabrik und Eisengießerei' . Diese Firma, die bereits 1867 gegründet wurde, stellte ab 1900 vor allem Schlepp- und Passagierdampfer her. Hinzu kamen Spezialschiffe wie Eisbrecher, Fisch- und Transportboote, Greifbagger und Spülschiffe sowie Ziegeleimaschinen. Als dritter 'WiemannDampfer' lief 1902 der 'Nordsterri' vom Stapel, der noch heute als technisches Denkmal existiert.

64 Die Hauptstraße als Hauptgeschäftsstraße

Links: die Einfahrt zur Kurstraße. Die elektrische Straßenbahn fährt in Richtung 'Kaserneri'. In einer Straße, die sich mit der Industrialisierung seit der [ahrhundertwende zur Einkaufsstraße entwickelte, reiht sich ein Geschäft an das andere. Markisen schützen die Warenauslagen vor Sonneneinstrahlung. Auf einer Auswahl von Schildern ist zu lesen: 'Massage- Institut H. Röseler /Photogr. Atelier /Salamander /Selle & Kuntze Nfg./Flora-Drogerie/Tack.' Das Kaufhaus

(1903 erbaut) mit der Giebelaufschrift 'Conitzer', nach

1905 von F.A. Flakowski übernommen, überragt die Häuserzeile.

65 Modehaus Paul Schrepffer

Das renommierte und traditionsreiche Modehans in der

. Hauptgeschäftsstraße Brandenburgs (Hauptstraße 11) handelte vor allem mit Damenmoden und führte eine eigene MaBschneiderei. Anlaß für dieseAusschmükkung war die Hohenzollernfeier und damit verbunden der Besuch des Kaisers Wilhelm 11. am 30. Mai 1 9 1 2 in Brandenburg (Havel) . Karte beschrieben: 26. September 1912.

t)i100EFIRMA PAUL SCHREPFFER Brandenburg .a. H .. am 30. MaÎ 1912.

66 Café Graf, Conditorei Herrlich diese Conditorausstattung! Gern kehrten die wohlhabenden Brandenburger hier ein, um im Café oder Restaurant gemütlich zu verweilen. 1910 lautete die Anschrift 'Hauptstraße 71 und Kurstraße 1'. Heute befindet sich hier das Stadtcafé.

Café Graf, Brandenburg a. '1-'1., Conditorei

Fernspr. Nr. 75

67 Brandenburger Straßenbahn, 1911

Welch' ein Gegensatz!

Im Kreuzungsbereich von Haupt- und Steinstraße trafen am 1. April 1911 die seit 1897 verkehrende pferdebahn und der erste elektrische Straßenbahnzug Brandenburgs, der Linie 'Hauptbahnhof- Kasernen, zusammen. An der feierlichen Einweihung der 'Elektrischen' nahm die Bevölkerung regen Anteil; stellte doch dieses schnellere und noch bequemereVerkehrsmittel gerade für sie

eine wesentliche Verbesserung und den (!) Fortschritt dar.

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie bis zur Plane, zum Görden oder nach Plaue ge-

währleistete bald familiengerechte Ausflüge ins 'Grüne'.

68 Hauptstraße und St.Katharinen -Kirche Repräsentative Wohn- und Geschäftshäuser, vorrangig im 19. [ahrhundert errichtet, prägen das Bild der Hauptstraße in der Neustadt Brandenburgs. Der hier sichtbare Teil der Hauptstraße gehörte in der Mitte des vorigen [ahrhunderts zum Paradeplatz für ortsansässige Garnisonen. Dominant überragt die Katharinenkirche im Bildhintergrund das gesamte Umfeld. Das

links der Kirche stehende Haus, das gleichzeitig den Abschluß des Paradeplatzes bildet, ist das Bankhaus Gumpert & Sohn (heute: das Café 'Kaffeekännthen'). Der schon

elektrisch betriebene Straßenbahnzug läßt die Ansicht in die nach 1911 datieren.

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