Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3147-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 1'

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89. Geschäftiges Treiben herrschte einst wie heute auf diesem Platz im Geschäftszentrum. Das sogenannte Sternhaus - hier auf einer Aufnahme von etwa 1880 - wurde 1894 abgebrochen und durch einen Steinbau ersetzt.

Braunsd1weig.

Boh/weg.

90. Am Bohlweg - gegenüber dem Schloßzaun - waren auch schon Bauten der Gründerjahre entstanden, die sich aber in das Nebeneinander mit älteren Fachwerkhäusern einfügten.

91. Die Straßenfronten waren in ihrer Abfolge von Bauten verschiedener Jahrhunderte eine lebendige Stilgeschichte. Dafür gaben etwa die Häuser Damm 3-5 ein Beispiel. In der Mitte sehen wir einen Fachwerkbau mit kräftiger Vorkragung, er entstand um 1530. Links daneben ein Haus des 18. Jahrhunderts, bei dessen Fassadengestaltung die Fachwerkkonstruktion nicht mehr hervortreten sollte. Rechts sehen wir einen schlichten Putzbau des 19. Jahrhunderts; die Aufnahme entstand 1881.

92. Malerische Winkel in schmalen Gassen waren nicht selten. Die Bauten versuchten durch Vorkragung der Obergeschosse und durch Giebel und Erker die Wohnfläche auf geringem Baugrund optimal zu nutzen, außerdem wurden so möglichst viele Fensterflächen gewonnen. Der Meinhardshof nach einer Aufnahme von 1881 ist hierfür ein gutes Beispiel.

93. Dennoch waren diese Gassen nicht selten düster und wenig einladend, ein starker Kontrast zu den weiten Plätzen in den repräsentativer gestalteten Stadtvierteln, Die Aufnahme zeigt einen anderen Teil des Meinhardshofes um 1880.

94. Die verschiedenen Teile der Stadt waren sozial differenziert, die Bauten spiegelten dieses wider. In ärmlichen Gegenden gab es kleine, winklige Häuser, die sich dicht und nahezu unplanmäßig aneinanderdrängten, wie hier im Othilienteil unterhalb der Ägidienkirche, um 1880.

95. Die Ägidienstraße war mit ihren primitiv erbauten Häusern ein Beispiel für ein Armeleuteviertel. Teile dieses Stadtbezirkes haben sich bis heute erhalten.

96. Hinter den Fassaden der Fachwerkbauten verbargen sich kleine Höfe, nur in seltenen Fällen weiteten sie sich zu geräumigen Anlagen. Dieses Hinterhaus aus den Jahr 1644 am Ägidienmarkt 7 in einer Aufnahme von 1880 zeigt, daß gelegentlich auch das Fachwerk in Höfen mit Verzierungen versehen war.

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97. Ein ganz anderes Bild bieten die äußeren Stadtbezirke, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neue Wohnbezirke durch planmäßige Straßenanlagen erschlossen. Oft sind die Bauten eintönig, aber Vorgärten und Grünanlagen versuchten, die Bebauung aufzulockern.

98. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Braunschweig besonders reich an spätmittelalterlichen Bürgerhäusern, in dieser Art einmalig in Norddeutschland. Die ältesten Häuser waren durch die Verzierung des sogenannten Treppenfrieses auf den Schwellen leicht zu erkennen. Das Haus Alte Knochenhauerstraße 11 von 1470 ist das älteste heute erhaltene Fachwerkhaus der Stadt.

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