Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3147-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 1'

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99. Das Haus Fallersleberstraße 35 wurde ebenfalls noch vor 1500 erbaut; das Erdgeschoß ist barock umgestaltet. Das Nachbarhaus weist diesselbe Geschoßhöhe auf und zeigt die entsprechende Verzierung des Treppenfrieses.

100. Schlichter ist das Haus Weberstraße 39 aus dem Ende des 15. Jahrhunderts gestaltet. Der Treppenfries findet sich hier in seiner einfachsten Ausformung.

101. Das prächtige Haus Alte Knochenhauerstraße 13 von 1489 hat den Zweiten Weltkrieg überstanden. Eine Bauinschrift auf der Schwelle des ersten Obergeschosses datiert das Haus eindeutig. Das Erdgeschoß wurde mehrfach verändert. Der Erbauer des Hauses, Hans Haverland, gehörte der Knochenhauergilde an, dessen Familie über mehrere Jahrhunderte zahlreiche Ratsherren und Bürgermeister in der Stadt stellte.

102. Das Haus Wendenstraße 36 bot einen typischen Eindruck von einem Kaufmannshaus mit Speicher im Obergeschoß und im Dach, die durch Ladeluken erreichbar waren. Auch dieses Gebäude entstand am Ende des 15 . Jahrhunderts.

103. Auch kleine, schmale Häuser sind aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert vorhanden gewesen. Dieses Haus an der Hagenbrücke 15, nach einer Aufnahme von 1898, und seine Nachbargebäude zeigt uns typische kleine Läden mit ihren Auslagen, wie sie damals gang und gäbe waren.

104. Das Haus Scharrnstraße 13 (um 1470), das wie so viele Häuser im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurde, weist einen besonders reichen Schmuck auf. In den Zwickeln zwischen den Treppen wie auch in den Feldern der Treppen selbst finden sich figürliche und florale Motive; noch vielgestaltiger sind die Balkenköpfe mit Gesichtsmasken und die Knaggen darunter mit Heiligenfiguren geschmückt.

105. Schmale Grundstücke erlaubten oft keine aufwendige Bauweise. Die Besitzer der Häuser Neue Knochenhauerstraße 24-26 lösten das Problem durch ein 'Reihenhaus', bei dem ein einheitlicher Charakter durch gleiche Geschoßhöhe und die durchgehend verzierte Schwelle erzielt wurde.

106. Fast alle Bauten in Braunschweig waren traufenständig, das heißt, die Giebel des Daches lagen an den Längsseiten des Grundstückes. Die Dächer waren aber durch Dacherker erweitert, um die Dachgeschosse zusätzlich zu belichten, oder wie hier bei dem Haus Abelnkarre 1 (kurz nach 1300 erbaut) zusätzlichen Wohnraum im Dach zu erschließen. Bei den spätgotischen Bauten sind diese Dacherker meist jüngere Ausbauten.

107. Die Alte Waage von 1534 begegnete uns schon auf mehreren Aufnahmen. Der hier zu betrachtende Giebel zeigt einige Besonderheiten, die Steinwand im Untergeschoß und die ornamentale Ausmauerung in den Gefachen der Obergeschosse. Die Vorkragungen sind weniger stark ausgebildet als bei den Bauten des 15. Jahrhunderts.

108. Das Haus Südklint 5 von etwa 1550 zeigt im obersten Geschoß Fensteröffnungen ohne Verglasung, ebenso in den Dachlucken als Zeichen für einen Lagerboden. Eine ältere Schriftschwelle von 1534 ist in den Bau mit einbezogen worden. Schwellen mit Inschriften waren in Braunschweig selten.

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