Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3147-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 1'

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109. Das später am Burgplatz 2a wiederaufgerichtete Haus zeigt diese Aufnahme noch an seiner ursprünglichen Stelle Sack 5, vermutlich bereits 1526 erbaut. Beim Wiederaufbau wurde der barock umgestaltete Unterbau nicht mehr verwendet. Die Obergeschosse sind überaus reich mit Verzierungen versehen, in denen Heilige, antike Gestalten und Fabelwesen neben Putten und Arabesken auftreten. Das Schnitzwerk wird dem bedeutenden Meister Simon Stappe zugeschrieben.

110. Das Haus Lange Straße 9 von 1536 wird ebenfalls in den Umkreis von Meister Simon Stappe gestellt. Das Gebäude diente weitgehend als Speicher, wie die Fenstervergitterungen aus Holz beweisen. Die Halbrosetten mit Masken im Zentrum gaben dem Haus eine ansprechende, einheitlich wirkende Dekoration.

111. Eine komplizierte Baugeschichte weist das Haus Auguststraße 33 auf, dessen massive Untergeschosse wahrscheinlich in das 13. oder 14. Jahrhundert gehören, während der Fachwerkaufbau von zwei Speichergeschossen aus der Zeit um 1517 stammt.

112. Unter Verwendung älterer Bauten entstand 1523 das Massivgebäude an der Fallersleber Straße 8/ Ecke Wilhelmstraße. Es war bis zu seiner Zerstörung 1944 eines der wenigen Wohngebäude aus Stein in Braunschweig. Trotz späterer Restaurierungen blieb der ursprüngliche Charakter des Hauses erhalten. Typisch sind die Vorhängebögen der Fensterumrahmungen.

113. Mehrfache Umbauten hat das Steingebäude mit Fachwerkaufsatz Bäckerklint 4 erfahren. Das Portal entstand vermutlich 1630, wurde aber bald nach 1700 umgestaltet und erweitert.

114. Das sogenannte Herzogliche Hof-Brauhaus an der Gü1denstraße 7 entstand um 1570. Eine Besonderheit bot es mit der Bretterfüllung der Gefache über den Erdgeschoßfenstern, reich mit Beschlagwerk-Ornamentik versehen. Die Dachluken sind eine spätere Zutat.

115. Die häufig auftretende Nutzung der Obergeschosses als Speicher ist mit ein Zeichen für die Bedeutung Braunschweigs als Handelsstadt. Die Stadt spielte eine führende Rolle in der Hanse. Das Haus Sack 9, um die Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden, zeigt diesen Zustand eines Handelshauses auch auf der Aufnahme von 1894 noch gut, wenn auch die Ladenbauten im Erdgeschoß erst dem 19. Jahrhundert angehören.

116. Die Hofansicht des Hauses an der Martinikirche 7 (von 1522) bietet wohl das beste Beispiel für ein Speichergebäude.

117. Die Häuser der Renaissancezeit sind allgemein dadurch gekennzeichnet, daß sie sich um möglichst lichte Räume zur Straßenseite bemühten. Große Fensterfronten sind der Regelfall, wie hier an der Kröppelstraße mit Bauten des 16. Jahrhunderts nach einer Aufnahme von etwa 1890.

118. Das Haus Fallersleber Straße 19 aus der, Zeit kurz vor 1690 ist mit einer der letzten Vertreter traditioneller Fachwerkbauweise, wo alte überlieferte Gliederungen einer Fassade erkennbar sind, bevor barocke Bauten die Fachwerkbauweise zu verbergen suchten.

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