Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3147-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  14  |  15  |  16  |  >  |  >>

119. Viele der hier gezeigten Aufnahmen entstanden um 1895 bei einer systematischen Aufnahme von Einzelhäusern. Es war dies ein Ereignis für die betreffenden Hausbewohner und Nachbarn. Man baute sich als Gruppe auf, nicht nur die Häuser sollten fotografiert werden, sondern die Menschen gesellten sich dazu. Diese Aufnahme läßt das damals als besonders gewertete Ereignis deutlich erkennen.

120. Nicht alle Häuser waren durch Verzierungen auf den Holzbalken geschmückt oder durch andere Zutaten ausgestaltet. Kunstvolles Beiwerk bei der Fassadengestaltung war natürlich ein Kostenfaktor. Die schlichten Zweckbauten gehören aber ebenso zum einstigen Stadtbild. Dem wuchtigen Eckbau an der Echternstraße 34, im Jahre 1894 aufgenommen, kann man seine klare Gliederung nach den konstruktiven Bauelementen gut ansehen.

121. Aber auch den schlichten Fachwerkbauten gab man manchmal zu späterer Zeit zusätzlichen Schmuck, wie hier an der Beckenwerkerstraße 13, wo man das Haus mit einem barocken Tor versah.

122. Architektonisch waren Gebäude an Straßenecken besonders betont, wofür das Haus Beckenwerkerstraße 2 ein Beispiel gibt. Die Toreinfahrt führte zu einer Flaschenbierhandlung, zwischen den beiden linken Fenstern ist aber noch der Bogen einer älteren Hauseinfahrt zu erkennen.

123. Unter den ornamentalen Verzierungen auf den Schwellen von Fachwerkhäusern war der Treppenfries die älteste, aber auch sehr häufig auftretende Form. Neben ihm steht ebenfalls häufig der Laubstab mit seinen zahlreichen Abwandlungen, wovon wir hier am Haus Südklint 4 von 1534 eine besonders schöne Farm sehen.

124. Weiter vereinfacht wurde der Laubstab am Haus Friesenstraße 64, das um 1560 erbaut sein wird. Die Aufnahme entstand 1896 und sie zeigt daneben auch noch eine Kindergruppe; die Kleidung der Kinder ist mit typischen Beispielen vertreten.

125. Der Schwellenschmuck des Laubstabes hat so viele Abwandlungen und Kombination mit weiteren Verzierungen gefunden, daß es fast keine sich gleichende Ausführung an mehreren Häusern gibt. Auch dieses Beispiel stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

126. Kleine Krämer- und Lebensmittelläden waren häufig in den Wohnbezirken der sozial schwächeren Schichten anzutreffen. Ein typisohes Beispiel zeigt uns diese Aufnahme von 1896 aus der Karrenführstraße.

127. Die Schönheit des Schnitzwerkes verdeutlicht diese Detailaufnahme vom Haus Poststraße 5 in einer Hofansicht, das kurz vor 1600 errichtet wurde. Beachtenswert sind die Rollos mit ornamentaler Verzierung. Die Aufnahme entstand 1894.

128. Eine Besonderheit bietet die Schwelle am Haus Schöppenstedter Straße 1 mit einem stark vereinfachten Laubstab. Auf der rechten Seite befinden sich die Initialen HS, die Jahreszahl 1576 und eine Hausmarke. Damit gibt es für dieses sonst schlichte Haus eine eindeutige Datierung.

<<  |  <  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  14  |  15  |  16  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek