Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Braunschweig in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3147-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 1'

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129. Das hohe Alter manchen Hauses brachte es mit sich, daß sich Balken versetzen oder durchbogen. Das enge Gefüge der untereinander verzahnten Balkenkonstruktionen gibt den Fachwerkbauten aber ihre hohe Standhaftigkeit. Bei dieser Aufnahme von 1896 von der Straße Geiershagen hat man den Eindruck, als wenn der später aufgesetzte Erker des rechten Hauses dieses geradezu zusammendrückt.

130. Eine reizvolle Fassadengestaltung tritt uns am Haus An der Katharinenkirche 5 entgegen, das eine Schwelle mit Laubstabmotiv aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts trägt, aber durch den späteren Vorbau einer 'Auslucht' für die 'gute Stube' belebt wird.

131. Häufig erkennen wir an den Häusern spätere Veränderungen. Hier sind die beiden Schaufenster rechts unter einem alten Torbogen eingebaut worden. Auch der Erker ist eine spätere Zutat.

132. Eine solche Rundbogentür zeigt das Haus in der Knochenhauerstraße 11 um 1545. Über den Fenstern des Zwischengeschosses sehen wir Gardinenbögen und auf der Schwelle und den Winkelbändern Halbrosetten.

133. Dieses Haus Bäckerklint 11 um 1630 wird im Volksmund 'Till Eulenspiegelhaus' genannt und mit der Erzählung verbunden, daß der Schalk hier anstelle von Brot Eulen und Meerkatzen gebacken habe. Doch Eulenspiegellebte drei Jahrhunderte früher und kann dieses Haus nie gesehen haben!

134. Von der Breiten Straße erhielt man einen Seitenblick auf das Eulenspiegelhaus. Reizvoll ist diese Straßenansicht durch die Staffelung der Hausfronten.

135. Immer wieder stellt man fest, wie variationsreich die Verzierungsmotive sind. Im Zentrum der Halbrosetten sehen wir hier kleine Halbrosetten eingefügt. Neben dem Eingang zu dem kleinen Krämerladen ist ein 50-ern-Maß angebracht, anstelle des früher üblichen Ellenmaßes.

136. Das Haus Sack I, rechts der Konservenfabrik und des Delikatessenhändlers Julius Roever, ist ein großzügiger Bau des 19. Jahrhunderts. Über der Ladentür kennzeichnet das herzogliche Wappen den Kaufmann als Hoflieferanten. Etwas geduckt steht daneben ein kleiner Fachwerkbau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

137. Diese Aufnahme von 1894 an der Beckenwerkerstraße entstand sicher, um das Haus Nummer 46 zu dokumentieren, nicht minder aufschlußreich ist die Straßenbaustelle. Das Arbeitswerkzeug steht an der Hauswand, die Karre ist vollgeladen mit Pflastersteinen. Allein die Gehsteige sind mit Platten belegt.

138. Ba1tzer Jungen und Anna Getels werden in der Inschrift des Hauses Fallersleber Straße 27 (rechts) als Erbauer genannt. Als die Aufnahme 1894 entstand, befand sich eine Weinhandlung und Likörfabrik darin. Der Erbauer des Hauses dagegen war Hufschmied, wie die in die Schelle geschnitzten Werkzeuge Hammer und Zange sowie ein Hufeisen vor dem Namen beweisen.

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