Bredeney in alten Ansichten

Bredeney in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Schmitz
Gemeente
:   Bredeney
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6538-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredeney in alten Ansichten'

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29 Einen Ausschnitt aus dem Motiv des Fotos 27 zeigt diese Postkarte von 1929 - jedoch aus einem anderen Bliekwinkel. Links ist das Dach des Wohnhauses der freiherrlichen Familie von dem Bottlenberg gen. von Schirp erkennbar, daneben das Fachwerkhaus des Mûllers/Fährhaus und rechts daneben der klobige Neubau der Gaststätte 'Baldeneyer Fähre'.

30 Dieses undatierte Foto, vermutlich aus den InOer Iahren, zeigt oberhalb des Ruhrlaufs beide Lebensräume: Der des Bergmannes und Kötters und - getrennt durch die spätere Lerchenstraße der des Großindustriellen und Geheimen Kommerzienrates Alfred Krupp, der hoch über dem Ruhrtal in wunderschöner Lage in den Iahren 18691872 seine Villa Hügel errichten ließ. Es sollte nach seiner Aussage' ein compaktes Wolmhaus ... mit starken Wänden sein und den Comfort der Häuslichkeit. .. bieten'. Es wurde, wie spitzzüngige Essener Bürger kommentierten, ' ... ein Einfamilienhaus mit 220 Zimmern'.

3 1 Die Postkarte von 1 896 enthält alles, was der 'Hügel' zu bieten hatte: Die Villa Hûgel mit dem Gästehaus, den BahnhofHügel mit der Ruhrtalbahn, die Restauration 'Bierhalle Hügel' (Vorläufer des 'Parkhaus Hügel'), die Kruppsche 'Consum-Anstalt' und die Hügelfáhre. Erster Pächter der 'Bierhalle Hügel' war Ludger Führkötter, der letzte Kammerdiener Alfred Krupps. In seinen Armen verstarb der 'Herr des Hügels' einsam im Iahre 1887 - und Führkötter seinerseits erst hochbetagt im Iahre 1941,

32 Weit geht der Blick von der Höhe des Hügels über den noch ungestauten Ruhrlauf auf die I'ischlakener Seite. Alfred Krupp lieB dieses Foto 1864 vom Standort seiner spareren Villa aufnehmen. Er hatte dazu einen Holzturm errichtet, von dem der Fotograf diese frühen Aufnahmen machte. Das Fachwerkhaus auf dieser Seite des Ruhrufers ist der Hof Plückthun, der bereits 1589/90 alsMundtzmollen' (Mondmühle ) beurkundet wird. Heute liegt an dieser Stelle das Hotel/Restaurant 'Parkhaus Hügel'. Die gegenüberliegende Ruhrseite nimmt heute der Baldeneysee ein.

33 Mit dieser Postkarte aus dem Kriegsjahr 1918 schreibt der Musketier AdolfKnop aus dem Elisabeth-Krankenhaus, Essen, Zi 334, Grüße an seine Verlobte nach Celle. Sichtbar ist wieder das stattliche Hûgel-Ensemble mit dem 1898 errichteten Bootshaus Hügel. Gesehen vom Werdener Ufer

aus.

Hiigd mi: Bootshaus,

Villa um! SaJml:cf.

34 Bliek vom Hügel über das stattliche Kruppsche Bootshaus in Richtung Werden. Bis dahin stand an dieser Stelle der alte Führkotten, den 1880 Alfred Krupp erwarb und danach abreißen ließ. Hinter dem Bootshaus erstreckt sich die weite Fläche ehemaligen Ackerlandes die Krupp als Reitgelände nutzte. Im Hintergrund ist die Neukircher Mühle mit dem Schornstein einer Werden er Fabrik sichtbar. Postkarte von 1911.

.; e a. d. Rohr . Boo-sheus

35 Die früheAufnahme (Hi- Unterbarnscheidt wurde

storisches Archiv Krupp) aus 1898 umgebaut.

dem [ahr 1883 zeigt das Ge-

lände mit dem uralten Hof

Unterbarnscheidt. Weit zie-

hen sich die Ackerflächen am

Ruhrufer hin. Im Vordergrund

sind die Straße 'Im Löwen-

thal' und der Schienstrang der

Ruhrtalbahn sichtbar, Im Hin-

tergrund liegt das Kruppsehe

Wasserwerk mit den hohen

Schornsteinen am Ruhrufer

und links davon auf der Höhe

der Gebäudekomplex der Villa

Hügel. Auf der rechten Ruhrseite ist der Werdener Hafen erkennbar. Ein Großteil des links der Ruhr liegenden Ackerlandes nimmt heute die Golfriege ETUF ein, Der auf der linken Seite liegende Hof

36 Zu den ältesten Fotografien dieses Bildbandes (Historisches Archiv Krupp) zählt dieses Foto aus dem Iahre 1864, das im Vordergrund die noch freien Ackerflächen des Hügels zeigt und hinter einem Buschstreifen die Fachwerkgebäude des Hofes Unterbarnscheidt. Er ist eine der ältesten Siedlungsstellen Bredeneys, bestand bereits um das Iahr 1000 und war danach Sitz einer adeligen Familie. Im Hintergrund zeigt sich die noch schwach bebaute Stadt Werden mit der hochgebauten Abteikirche St. Ludgerus. Links davon liegt mit ihrem herausragenden Schornstein die Tuchmacherfabrik Forstmann + Huffmann; am Ruhrufer die Neukircher

Mühle, die bewaldete BrehmInsel und rechts am Ufer die markante Silhouette der Villa Wiese.

37 Bei dieser Aufnahme von 1909 ist am unteren Bildrand die Plattenberger Mühle (später auch Lewenthaler Mühle genannt) sichtbar, damals im Eigentum von Wilhelm Bernsau, demAufforster des Plattenwaldes. 1905 entstand bereits aus dieser Mühle die Putzwollfabrik Rottmann nach 1960 erfolgte der Abriß. Die Brehm-Insel ist wieder unbewaldet - dahinter erstreckt sich die Stadt Werden mit ihren massiven Fabrikgebäuden derTuchmacherzunft. Rechts vom Brückenanfang erhebt sich aus dem Grün die Villa Wiese.

Werden ven der Platte ge[ehen.

38 Der volkstümliche Heimatdichter und Hügelfáhrmann Heinrich Sehrt (t1946) ist sicherlich noch älteren Lesern bekannt. Er holte 1923 in seinem Gedichtband 'Ruhrträumc' die alte Zeit der Ruhrschiffahrt noch einmal ins Gedächtnis zurück, als er schrieb: 'Aakesbase / Hufgeklapper auf dem Leinpfad, / zog ruhraufwärts an den Strängen / Kohlennachen, Aaken nannte / Man sie in den Tales Engen. / Pferdetreiber, Kohlenschieber, / Aakesbase, unentwegte / Fluchten, daß die Heide wackelt, / Wie man gern zu sagen pflegte ... ' Über 1 SO Gedichte und heirnatliche Lieder stammen aus seiner Feder.

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