Bredeney in alten Ansichten

Bredeney in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Schmitz
Gemeente
:   Bredeney
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6538-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredeney in alten Ansichten'

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39 Das Foto von 1907 zeigt die für Oberbredeney dominierende Gast- und Schenkwirtschaft Rulhof, zeitweise 'Zur Sängerhalle' genannt. Der umseitige Kartentext lautet 'Schone, luftige Logierzimmer, großer Saal, Stallung für 10 Pferde, Küche und Keller vorzüglich' . Aus dem Saal wurde später ein Kino und heute ist es ein Supermarkt. Die Gaststätte änderte sich in die 'Pizzeria Caravella' . Bis um die Iahrhundertwende war Heinrich Rulhof einer der beiden 'königlichen Wegegeldempfänger' des mautpflichtigen 'Communalweges' , der sogenalll1ten Kettwiger Chaussee (heutige Meisenburgstraße ), die an der

'Wellmutli' vor Kettwig begann und hier endete.

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40 Hart an der Bredeneyer Grenze nach Ruttenscheid hin lag dieses mächtige Gebäude des Alfredusbades. Die Errichtung erfolgte in den 1890er Iahren. Das aufstrebende Bredeney sollte sich zu einem Kurort entwickeln, was allerdings fehlschlug. So bot das 'Sanatorium Alfredusbad' Sommer- und Winter kuren an, führte eine Kinderabreilung, die von 'barmherzigen Schwestern' beaufsichtigt wurde und hielt' SO Logierzimmer mit Restauration, Kur-Speisesaal, Lese- und Spielzimmer bereit, Alles mit Zentralheizung'! Nach der Zerstörung irn Kriegsjahr 1944 entsteht an dieser Stelle

zur Zeit ein großer Verwaltungsbau unter dem Namen 'Bredeneyer Tor' .

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41 Wie Perlen auf einer Schnur zog sich eine Gaststättenkette entlang der Meisenburger Straße, Bredeneyer Straße, Frankenstraße, bis zur Ruhr hinunter. An der Waldstraße (heute Wiedfeldstraße) lag das 'Reform-Restaurant mit einer Mileli- und Kaffeewirtschafi der Frau Syndikatsbcamter Edmund Nachtigall'. Auch eine eigene Bäckerei und Konditorei wurde rnitbetrieben. Die restlichen Gebäude wurden erst Anfang der 1960er Iahre abgerissen. Foto van 1909.

42 [ohann Mergelsberg, 'Wirt und Ackerer' , erbaute vor 1889 sein Haus auf einer erschlossenen breiten Durchgangsstraße, die 1903 den Namen Steeler Straße erhielt und 1907 in Rellinghauser Straße umbenannt wurde. Seit 1915 heißt sie Frankenstraße, nach dem Stamm der Franken benannt, die in der Nähe an den Stamm der Sachsen angrenzten. Die Frankenstraße wurde in den Iahren 18481851 als 'Kunststraße' gebaut. Foto um 1900.

43 Eine andere Sicht des Restaurants 'Zur Waldecke' an der Ecke Frankenstraße- Wiedfeldstraße (ehemals Mergelsberg) aus dem Iahre 1911. Um 1900 war Carl Real bereits Eigentümer der ausgebauten und beliebten Biergarten-Gaststätte, die 1920 von Heinrich Holterrnann übernommen wurde. 1944/45 zerstörten Bombentreffer das Gebäude.

44 Ein weiteres Foto der Ausflugsgaststätte von Carl Realandererst 1848-1851 entstandenen Frankenstraße ist dieses aus der Iahrhundertwende. 'Verkehrslokal des deutschen Radfahrerbundes' lautet die Zusatzbezeichnung stolz.

45 Von 1897 ist diese Ansichtskarte datiert und zeigt das beliebte Restaurant 'Zur Waldecke' von Carl Real. Die Villa Hügel der Industriellenfamilie Krupp, unweit davon gelegen, muß als 'Zugpferd' natürlich mit aufs Foto!

46 Die Postkarte von 191 2 zeigt eine Wandergruppe an der 'Schwarzen Lene' - hoch über dem schönen, noch ungestauten Ruhrlauf. Die Hofanlage auf dem Fischlakener Ufer ist der Eumannshof. Damals wie heute ist diese Rumhöhe Essens 'gute Stube' und bietet nach wie vor faszinierende Ausblicke.

47 So schön und noch weitgehend natürlich floß die Ruhr vor der Aufstauung zum Baldeneysee im alten Flußbett in Nähe der 'Schwarzen Lene'. Dieses Foto, kurz davor entstanden (193 1) folgt dem Blick in Richtung Werden. Rechts oben ist die Villa Hügel erkermbar und darun ter am Ruhrufer das alte Kruppsche Wasserwerk mit den aufragenden zwei Schornsteinen. Am linken unteren Bildrand liegt auf der Fischlakener Seite das Gehöft Eumann und RichtungWerden der kleine Kotten Petry. Auf dieser Seite verlief der alte Leinpfad. Das gesamte Gelände bedeekt heute der Balde-

neysee.

48 Die Weltpostkarte von 1904 zeigt das Restaurant 'Zur Post' von Wilhelm Howar, heute 'Gastsrätte Kels'. Die ursprüngliche Gaststätte befand sich bis zur [ahrhundertwende in dem langgestreekten Fachwerkhaus, das als sogenannter Kohlskotten eine der ältesten bäuerlichen Betriebe Oberbredeneys war und bis um 1400 zurückverfolgt werden kann. Durch die [ahrhunderte war der alte Kohlskotten auch ein Eigentum des Hauses Baldeney und gelangte erst 1 859 in den Besitz des Hermann Howar, 'Wirth und Ackerer' .

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