Bredeney in alten Ansichten

Bredeney in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Schmitz
Gemeente
:   Bredeney
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6538-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredeney in alten Ansichten'

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49 Um die jahrhundertwende wurde diese Postkarte gestaltet und zeigt die Markuskirche, die Villa Hügel und den stattlichen Gaststättenbau des Gastwirtes Hubert Höltgen - ab 1931 Wilhelm Luthe. Vor einigen [ahren wurde dieses große Eckgebäude an der Meisenburgstraße Ecke Bredeneyer Straße 1 1 6-11 7 durch ein neues Geschäftshaus ersetzt. Die noch auf dem Foto sichtbaren Fachwerkgebäude lagen auf dem gleichen Grundstück und bildeten den Kotten Höffken, der in einer Beurkundung der Abtei Werden schon 14741477 genannt wird.

50 Nach 1912 entstand dieses Foto der Bredeneyer Straße. Der Blick geht in Richtung Bredeneyer Kreuz. Links ist die Gaststätte Hubert Holtgen, später Luthe, erkennbar. Die Fachwerkbauten der vorigen Aufnahme, der alte Kotten Höffken, wurden inzwischen abgetragen und die Baulücke mit Neubauten, die noch heute stehen, gefüllt.

51 Seit vielen [ahren bildet die Gaststatte 'Zur Kluse' eine idyllische Einkehr. Schon 1922123 begann der Kötter Klusemann in schwieriger Zeit einen Milch- und Butterbrotverkauf auf Gestellbrettem. Dann erfolgte die Terrassierung des Hofgeländes mit der Einrichtung einer Kaffeewirtschaft. Der Klusenkötter hatte die schon früh errichtete Kapelle (14 . Iahrhundert) zu betreuen. Interessant ist die noch heute im Grundbuch bestehende Auflage des Angelusleutens: Morgens um 7 Uhr, mittags um 1 2 Uhr und abends um 7 Uhr. Erforderlich ist das allerdings nicht mehr.

52 Die frühe Aufnahme der alten Klusenkapelle urn das [ahr 1900 zeigt noch am linken Bildrand die Scheune des Klusenkottens und am rechten Bildrand das 1785 errichtete Hofgebäude. Oberhalb der Klusenkapelle ist noch die Werkssiedlung für Bergleute der Zeche Langenbrahm erkennbar, die bis 1873 in unmittelbarer Nähe, im Kluser Wald, förderte. Danach begann die Verlegung der Anlage nach Rüttenscheid. 'KleinMexico' nannte man im Volksmund diese Siedlung, die die Stadt Essen in den 1970er [ahren abreißenließ.

53 Am6.Januar1899ging diese Postkarte an die ferne Miss Bond in England mit einem herzlichen Gruß aus der 'Waldschenke' . Der Erbauer Heinrich Eckrath war auch erster Wirt in der bellebten Waldschenke, die auch heute noch in der Bredeneyer Straße/Ecke Weg zur Platte existiert.

54 Auf diesem Hochzeitsfoto der Familie Eckrath aus dem Iahre 1904 ist die Hochzeit von Florenz Pausch mit Gertrud Schlieper geborene Eckrath festgehalten. Pausch übernimmt danach die Waldschenke von seinen Schwiegereltern. Übrigens: Es ist Kalserzen und die Schnurbärte der Männer bedeuten: Es geht aufwärts!

55 Florenz Pausch ist inzwischen Hausherr in der 'Waldschenke' am Bredeneyer Berg geworden. Das Foto ist von 1909 - und noch immer besteht die 'Waldschänke' an gleicher Stelle!

RESTAURANT WALDSCHENKE.

56 Auch heute noch ist das Café-Restaurant 'Zur Platte' eines der traditionellsten Ausflugsgaststätten im Essener Süden. 1867 errichtete Heinrich Eckrath das erste Gebäude, das 1889 an den Wirt und ConditorWilhelm Cordes überging, 1896 von Hermann Kreutzenbeck bewirtschaftet wurde und dann 1899 ein Eigentum von Heinrich Overbeek wurde. In den [ahren 1944/45 zerstörten Kriegseinwirkungen das alte Holzhaus mit dem feuchten Lehmfußboden der Gründerzeit. Der heutige Nachfolgebau bietet sich stattlicher dar. Foto von 1896.

57 Weit geht der Blick vom Plattenberg in Richtung Baldeney. Der Plattenberg selbst war sehr altes wichtiges Siedlungsland der Abtei. Höfe und Kotten wurden frühzeitig errichtet. Unterhalb des Plattenberges lag bis 1964 noch die alte Grafenmühle, die MüWe der ehemaligen Werdener Schutzvögte und Grafen von Cleve und Mark. Bereits 1251 bestand diese Mühlenanlage schon. Foto aus den InOer Iahren,

Bliek von der P atte ins Ruhrta!

58 Der Baldeneyer Berg oberhalb des Hauses Baldeney mit seinen bekarmten Ausflugszielen 'Heimliche Liebe', 'Ruhrblick' und 'Schwarze Lenc' wurde besonders am Wochenende von den Ausflüglern und Spaziergängern stark besucht. Das veranlaßte auch die Bewohner des Fachwerkhauses Baldeney 15, die Familie Kruthoff, eine Milchbude mit dem romantischen Namen 'Zum Rosengarten' aufzustellen. Es gab Bonbons, den 'Böninger Kautabak' und das Glas Milch für fünfPfennige. Das alles in den wirtschaftlich schwierigen [ahren 1923-1925.

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