Bredeney in alten Ansichten

Bredeney in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Schmitz
Gemeente
:   Bredeney
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6538-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredeney in alten Ansichten'

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59 Eine der ältesten Gaststätten Essens gab es bis 1977 oberhalb des Ruhrtales in diesem kleinen Fachwerkhaus. Heinrich Schmidt aus alter Bergmannsfamilie, die auch den Kotten arn Ende des 18. [ahrhunderts errichtete, betrieb als letzter seiner Familie die Ausflugsgaststätte, bestehend aus dem kleinen Biergarten und einer Terrassenbewirtschaftung. Zumindest 1889 bestand der Ausschank schon; anfänglich wohl unter dem Namen 'Isenberg'.

60 Der Baldeneyer Berg ist 1927 noch nicht aufgeforstet; das Ackerland wird noch genutzt. Von der kleinen 'CaféRestauration Ruhrblick' des Hubert Schmidt mit seiner schönen Lage hoch über dem Ruhrtal ist der noch ungestaute Fluß gut erkennbar.

61 Im Steilhang des Baldeneyer Berges existiert dieser Kotten auch heute noch. Zumindest seit 1826 bewohnt die Bergmannsfamilie Imbusch/Bergmann das

selbst errichtete Fachwerkgebäude. Das Land gehörte zum Haus Baldeney. Zwischen den hohen Bäumen lugt die Villa Hügel hervor. Foto nach 1900.

62 Blick vom Baldeneyer Berg - zu diesem Zeitpunkt (1934) noch nicht aufgeforstet und als Ackerland genutzt - über einige Kotten und die ausgebaute Lerchenstraße hinweg auf die Villa Hügel.

63 So bot sich der Rest der Meckenstocker Hofgruppe inmitten von Ackerfluren bis 1964 dem Betrachter dar. Von Schuir aus gesehen waren die Ländereien rund um die Höfe Ruschen und Reckmann unbebaut - die heutigen eleganten Villen in 'Bredeneys guter Stube' gab es noch nicht.

64 Von der Hofgruppe Meckenstock, die schon um 850 als eine eigene Ortschaft innerhalb Bredeneys beurkundet wurde, hat am längsten Hof Reckmann überlebt. Um 1250 war dieser Hof, damals Lotschen genannt, dem OberhofRaadt unterstellt. 1628 gelangte er durch Kauf an das Haus Baldeney und wurde 1978 abgerissen. Die Hofländereien und die der Nachbarhöfe wurden anschließend mit außergewöhnlichen Villen bebaut,

65 Und das ist das stattliche Wolmhaus des Hofes Reckmann zu Meckenstock, erbaut im Iabrc 1766. Nur die Straßenbezeichnung Meckenstocker Höfe erinnert noch an den irn Iahre 1978 abgerissenen Urhof dieses Gebietes.

66 Im ] ahre 1 996 feierte die evangelische Kirche Am Brandenbusch ihr 90jähriges Bestehen. Bis dahin waren die evangelischen Bürger Bredeneys und Schuirs nach Werden eingepfarrt. Das Grundstück zu diesem Kirchenbau schenkte 1904 'Ihre Excellenz Frau Geheimrat EA. Krupp geborene Freiin von Ende' der Gemeinde.Am 22.]uli 1906 fand dann die Einweihung des kleinen Kirchleins start, das sieh in die Architektur den umliegenden Kruppsehen Wohnbauten der an sieh vorbildlichen 'HügelKolonie Brandenbuseh' am Kruppwald harmonisch einfügt.

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67 Kurvenreich zog sich einst die heutige Bredeneyer Straße den Werdener Berg hinunter. Mehrfach wurde die Straße umgebaut und schließlich entschärft. Um 1926 benutzten noch viele pferdefuhrwerke einen eigens für sie an der Ostseite geschaffenen Fahrstreifen, während der mittlere gepflasterte Teil den Kraftfahrzeugen vorbehalten war. Das Fachwerkhaus enthielt die Gaststätte 'Seeblick' der Familie Unterbarnscheid; heute hat sich dort das 'Risterante Bellavista' etabliert.

68 Als 'Villa Wiese' ist dieses burgähnliche Wohngebäude am Werdener Bahnhof bekannt. DerWerdener Bergwerksunternehmer und Blaufirber Joachim Friedrich Bruns errichtete am Steilhang des Corinthenberges zum Lówenthal hin in nur zwei [ahren dieses markante Gebäude (1856-1858), trat es aber bereits 1867 an den Werden er Tuchfabrikanten

Mathias Wiese wieder ab. Über das Preußische Bergamt kam die große Villa an die Firma Gebr. Döllken, die es für 115 000 Mark an die aufstrebende Gemeinde Bredeney veräußerte. Heute ist die Villa Wiese umgebaut in privatem Besitz.

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