Bredeney in alten Ansichten

Bredeney in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Schmitz
Gemeente
:   Bredeney
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6538-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredeney in alten Ansichten'

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69 Und so sah es in der Villa Wiese um die jahrhundertwende aus. Im Hintergrund hat sich die Hausherrin zu einem Lesestündchen zurûckgezogen.

70 Dieser sehr kleine Kotten Starb stand noch bis zum Iahre 1928/29 an der Trappenbergstraße, im Baldeneyer Berg. Genauer nannte man diese Stelle bereits im 17. Jahrhundert den 'Haus Baldeneyer Schafstall'. Später entwickelte sieh daraus dieses kleine, bizarre Fachwerkwohnhaus, in dem zum Wohnen wirklich nicht viel Platz

war.

71 Diese undatierte Luftaufnahme - vermutlich aus den Iahren 1925-1930-zeigt den nördlichen Teil Bredeneys mit der großflächigen Zeehenanlage Langenbrahm, die aber schon auf Rüttenscheider Gebiet liegt. Die im oberen Bildteil waagerecht verlaufende Straße ist die neu angelegte Alfredstraße. Darunter liegt die parallelverlaufende Bredeneyer Straße mit dem Alfredusbad und dem Straßenbahndepot. Die Anthrazitkohlenzeche Langenbrahm war eine der ältesten Zechen des Ruhrgebietes. 1772 erfolgte die Gründung an der Kluse, als der Werdener Abt Anselm das Schürfrecht ausstellte. Noch 1965 wurden 400 OOOTonnen Kohlen ge-

fördert, aber bereits ein Iahr später wurde der Betrieb eingestellt. Das Gelände ist heute mit Wohn- und Geschäftsbetrieben neu besiedelt.

72 Reichhaltig war der Bredeneyer Bergbau, von dem heute nichts mehr übrig ist. 1566 setzte der früheste bekannt gewordene Kohlenabbau ein. Eine Fülle von Pütts oder 'Zechen eimerwelse' gab es in Bredeney, wovon die Zeche Langenbrahm die größte und traditionsreichste war. Zuletzt förderte sie in Ruttenscheid/Rellinghausen. Die Aufnahme von 1 91 0 zeigt die stolzen Kumpel 'auf Langenbrahm'. Dritter von rechts ist Wilhelm Köhne, später Dedunt in Köln.

73 Das Foto von 1912 gibt den Blick in die Königstraße frei, die ab 1915 Einigkeitsstraße heißt. Grund der Urnbenennung waren die angeblich friedlichen Verhandlungen zwischen der Stadt Essen und der damals noch selbständigen Gemeinde Bredeney. die 1 915 zur Eingemeindung Bredeneys führten. Das vordere Haus rechts steht noch - Bewohner ist die Familie Unterschemmann und der hintere große Häuserblock steht auch noch und enthält den 'Bredeneyer Hof Pingel' .

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74 Der Maurermeister Johann Zenses errichtete 1902 auf aufgeschüttetem ehemaligem Ziegeleigelände dieses ungewöhnlich stattliche Walmhaus an der späteren Prumendorfer Straße. Sein Nachfolger Heinrich König, der 1 91 I das Haus erwarb, total umbaute und mit einer Jugendstilfassade ausschmückte, richtete auch eine Gaststätte ein - veräußerte aber bereits 1919 das Objekt an Friedrich Pingel, der das 'Bierhaus Prumendorf' stark erweiterte. [etzt heißt die gemütliche Gaststätte mit der Kegelbahn und dem schönen Biergarten 'Bredeneyer Hof Pingel'. Foto aus dem I 920er Iahrcn.

75 Es ist das Kriegsjahr 1917. Heinrich König steht aufHeimaturlaub mit seiner jungen Familie hinter dem Thresen seiner Gaststätte. Es ist der alte Innenraum jener Gaststätte, aus der sich das 'Bierhaus Prumendorf' und danach bis heute die renommierte Gaststätte 'Bredeneyer Hof Pingel' entwickelte. Aus der Prumendorfer Straße wurde die Königstraße und ab 1915 die heutige Einigkeitss traße.

76 Das alte undatierte Foto zeigt den Hof Bremer, der bis etwa 1964 an der Ecke Heierbusch/Meisenburgstraße lag und dem heutigen evangelischen Gemeindezentrum Platz. machte. Bis 1567 führen die Spuren dieses Hofes zurück. 1786 gehörte ein Bremer zu der Gcwerkeugruppc 'Bremer und Consorten', die ein frühes Schürfrecht an Kohlengruben an der Kluse gewannen. Diese Fundstelle gehörte später zur Zechenanlage Langenbrahm. Heinrich Bremer und seine Frau Maria vom Plückthun ließen 1789 das schon gezeichnete Fachwerkhaus errichten.

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