Bredstedt damals und heute

Bredstedt damals und heute

Auteur
:   Helmut Hansen
Gemeente
:   Bredstedt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6134-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredstedt damals und heute'

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21 Von dem großen Feuer, das in der Nacht zum 27. März 1858 die Osterstraße in Schutt und Asche legte, blieb außer zwei Häusern in Marktnähe nur das ganz rechts auf dem Bild stehende Haus des Schneiders Petersen verschont. Es war vier Iahre vorher nach einem Brand neu aufgebaut worden und mit einem Schieferdach versehen. Von den anderen Häusern,

die eine Reetbedachung hatten, ragten nur noch die Schornsteine aus der Asche heraus. Insgesamt wurden 78 Häuser und 16 Nebengebäude ein Raub der Flammen. Über Personenschäden wird nichts berichtet. Mit Hilfe einer Kollekte, die König Friedrich VII. veranlaßte, wur-

den die Häuser in einer einheitlichen Straßenflucht wieder aufgebaut. Von diesen Häusern haben nur wenige die alte Gestaltungsform. Die anderen sind modernen Geschäftshäusern gewichen.

22 Auf der älteren Aufnahme ist im Bildhintergrund ein leichter Anstieg der Fahrbahn in der Drelsdorfer Straße zu bemerken. Dieses lag daran, daß der nahe Bahndamm höhengleich überwunden werden mußte. Das Haus des damaligen Bahnwärters befindet sich noch heute hoch am Bahndamm. Der Tunnel wurde erst dreißig [ahre nach der Erstellung des Fotos erbaut. In dem Haus zwischen der Husumer Straße und der Drelsdorfer Straße wurde früher eine Gastwirtschaft mit Beherbergungsmöglichkeit namens 'Bellevue' betrieben. Heute ist dort einAutoreparaturbetrieb ansässig. Die von Asmus Hansen gegründete Tankstelle mußte wegen der

verkehrstechnischen Umgestaltung des Martaplatzes ihren Betrieb einstellen. In der gegenüberliegenden früheren Gastwirtschafi mit Ausspann 'Zum Rotdorn' besteht heute eine Pizzeria.

23 Die heutige Eisenbahnstraße ist auf der alten Postkarte, die um 1910 entstanden sein dürfte, als Flensburger Straße bezeichnet. Die heutige Flensburger Straße mit der Bahnunterführung bestand damals noch nicht. Der Weg nach Flensburg wurde erwa in Höhe der Alleestraße über einen Bahnübergang in Richtung Scharfannahof geführt. Das Haus im rechten Bildvordergrund mußte in den siebziger Iahren bei der aus verkehrstechnischen Gründen erforderlichen Vergrößerung des Martaplatzes abgebrochen werden. Noch bis 1 886/87 befand sich auf diesem Grundstück ein

120 Quadratmeter großer 'Brandteich' . Heute wird der

mit einer Iichtsignalanlage ausgestattete Verkehrsknoten punkt 'Marta-platz' im Iahresdurchschnitt täglich von mehr als 15 000 Fahrzeugen befahren.

24 Aufdem um 1900 entstandenen Foto der Husumer Straße ist an den Fahrspuren erkennbar, daß es sich damals um eine Grandchaussee gehandelt hat. Der Bau der 1860/61 fertiggestellten Provinzialchaussee van Husum nach Bredstedt wurde 1857 von König Friedrich VII. durch ein 'Patent, gegeben auf Unserem Schlosse Frederiksborg', angeordnet. Vor dem Bau dieser Chaussee führte der Weg nach Husum über die Geestdörfer Dresldorf, Ahrenshöft und Horstedt. Mit der Zunahme des Verkehrs wurde die heutige Bundesstraße 5 mehrmals ausgebaut und verbreitert, wobei die Straßenbäume weichen mußten. Der alleeartige Charakter der Straße ging

dabei verloren. Bei einerVerkehrszählung im September

1 932 wurden in sieben Stunden 169 Fahrzeugeinheiten, davon 22 Fuhrwerke, gezählt. Heute beträgt die durchschnittliche tägliche Verkehrs-

menge über 12 000 Fahrzeugeinheiten.

25 Eine der ältesten Straßen im Stadtzentrum ist die Hohle Gasse. Wie Chronisten berichten, war hier früher eine 'morastige Gegend' . Bis 1853 befand sich an der tiefsten zu überquerenden Stelle, dort, wo heute der Bach verläuft, eine hölzerne Brücke. Diese Brücke stellt stilisiert das Emblem des Bredstedter Stadtwappens dar.

Die hohen Instandsetzungskosten, aber auch die Planung einer Provinzialstraße durch den Flecken, dürften mit ausschlaggebend für den Bau einer steinernen Brücke gewesen sein.

Neben anderen Läden und Handwerksbetrieben gab es in der Hohlen Gasse die für Bredstedt nicht unbedeutende

Brauerei von Gerdsen. Heute erinnert nur noch der Name der Brauerstraße, die an dem ehemaligen Standort des Brauhauses von der Hohlen Gasse abzweigt, daran.

Bredstedt Hohlegasse

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