Bredstedt damals und heute

Bredstedt damals und heute

Auteur
:   Helmut Hansen
Gemeente
:   Bredstedt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6134-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredstedt damals und heute'

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26 Auf den ersten Bliek hat sich die Ansicht der Süderstraße kaum verändert. Lediglich das baumbestandene malerisch wirkende Hausgrundstück mit der Pumpe davor gehört derVergangenheit an. Die Pumpe hat bis zur Fertigstellung des Wasserwerks im Iahre 1 950 die Süderstraße mitWasser versorgt. Noch 1947 wurde der Pumpengemeinschaft von der Stadt mitgeteilt, daß das Wasser für den menschlichen Genuß geeignet war. Bis 1901 stand diese Pumpe auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Interessant ist, daß bereits vor fast 95 [ahren in einem Schreiben der Polizeiverwaltung an die Pumpengemeinschaft festgestellt wurde: 'Die in der

Flucht des Bürgersteiges liegende Pumpe ist ein bedenkliches Hindernis für den Verkehr geworden'.

27 Heute erinnert nur noch der mit einem Rundbogenfenster versehene wuchtig wirkende Unterbau des Mühlenkörpers an die ehemalige Mühle bei Lütjenshöft. Sie war im Gegensatz zu der Wassermühle und der Ostermühie an der Drelsdorfer Straße, die vom König verpachtet wurden, eine Eigenturnsmühle.

Der Mühlenturm wurde 1849 als sogenannter Zwickstellholländer neu errichtet und bereits 1934 wieder abgebrochen. Der auf dem Bild sichtbare hohe Schornstein gehörte zu einer dem Mühlenbetrieb angeschlossenen Bäckerei.

281mjahre 1898 übernahm Bruno Preisler die Bredstedter Tabakfabrik mit damals nur zwei Beschäftigten. Er baute sie mit neuen Methoden zum modernsten Betrieb in Bredstedt aus. Zeitweise waren hier über zweihundert Menschen tätig. Es gab kaum eine Familie in Bredstedt, von der nicht mindestens ein Mitglied bei PreisIer beschäfngt war.

Ältere Bredstedter können sich noch daran erinnern, daß täglich mehrere mit Paketen hochbeladene Karren durch die Stadt zum Nachmittagszug geschoben wurden. Tabak und Zigarren wurden von Bredstedt aus nach ganz Deutschland versandt. 1957 wurde die Tabakfabrikation

eingestellt. Das Wohnhaus ließ Bruno Preisler 1911 neu erbauen.

29 Der marktnahe Teil der heutigen Bahnhofstraße hieß seit 1876 Königstraße und fand seine Fortsetzung in der jetzigen A1leestraße, früher Oldendamm, der in den nach Flensburg führenden Borgerweg mündete. Mit der Fertigstellung der Marschbahn (1887) begann der weitere Ausbau und die Besiedlung der Bahnhofstraße. Die überwiegend im Stil der damaligen Zeit errichteten villenartigen Häuser weisen auf einen gewissen Wohlstand der Bauherren hin,

Wie der Vergleich der Fotos zeigt, sind leider auch hier architektonische Details von den Häusern verschwunden.

Gruss aus Bredstedt.

'.

Bahnhc'strasse,

30 Während die Siedlungen im östlichen Stadtgebiet nach der Währungsreform 1948 überwiegend im gleichen Baustil errichtet wurden, entstanden in der Friedrichsallee, einer neu angelegten Straße, erstmals nach dem Krieg Häuser in individueller Bauweise. Bis dahin handelte es sich bei dem 'Fichelstieg' . wie er im Volksmund genannt wurde, um einen schmalen Weg zwischen der Husumer Straße und der Süderstraße. Etwa in der Mitte befand sich eine parkähnliche Anlage, die von dem Bredstedter Verschónerungsverein angelegt und mit Bäumen bepflanzt wurde. Zwei oder drei Bäume aus dieser Zeit stehen noch heute in privaten Gärten. In einem

Teil der Friedrichsallee wurde nach 1888 eine Obstbaumschule angelegt, um die Schüler der oberen Klasse mit den in einem Obstgarten anfallenden Arbeiten vertraut zu machen.

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