Bredstedt damals und heute

Bredstedt damals und heute

Auteur
:   Helmut Hansen
Gemeente
:   Bredstedt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6134-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredstedt damals und heute'

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3 1 Mit der Bebauung des Osterfeldweges, auf der Postkarte noch Stadtrand genannt, begann die erste größere geschlossene Besiedelung ostwärts der Bahnlinie. Bis dahin standen in diesem Gebiet nur wenige Häuser in der Flensburger Straße, der Lomsenstraße und im Oldenweg. Im Osterfeldweg stand ein Haus. Die Siedlungshäuser im Osterfeldweg und in der Mittelstraße, heute Stettiner Straße, wurden Mitte der dreißiger [ahre alle in einem Baustil auf der Grundlage des Reichsheimstättengesetzes errichtet. Es waren überwiegendArbeiter, die dadurch Wohneigenturn erwerben konnten.

Auch heute ist der Osterfeldweg nur einseitig bebaut.

Links von der Straße befindet sich der Scharfannahef mit den dazugehörenden Landereien.

32 Wer heute die Westerstraße in Richtung Koogchaussee hinausgeht, erkennt kaum noch den links verlaufenden Mühlenbach. Der Ufersaum ist dicht bewachsen und von der Wiesenfläche auf der anderen Seite, dem 'Bullecker' , ist auch nichts mehr zu sehen, weil dieses Gebiet seit 1965/66 bebautist.Wo früher der Bachlauf in die Nordsee floß, mag einst ein kleiner Hafen gelegen haben. Die genaue Örtlichkeit läßt sich nicht mehr lokalisieren, da Aufzeichnungen hierüber fehlen.

33 Auf der Postkatte von 1903 ist bei einem Blick über den Mühlenteich das E-Werk mit zwei Schornsteinen zu sehen. Dieses Foto von Nickels ist eine Momentaufnahme, da diese beiden Schornsteine nur wenigeTage gleichzeitig standen.

Der linke, 25 Meter hohe Schornstein, wurde außer Betrieb gesetzt und der um

5 Meter höhere in Betrieb genommen, weil eine größere Dampfmaschine zur Stromerzeugung aufgebaut worden war. Man hatte bereits einige Iahre nach der 1896 erfolgten Fertigstellung des E-Werkes festgestellt, daß der Stromverbrauch höher war, als man angenommen hatte.

1936 wurde die Eigenstrom-

erzeugung eingestellt und Strom von der Schleswag bezogen.

Auf dem neueren Foto ist von dem E-Werk nur noch das Dach zu sehen. Der Grüngürtel des Mühlenteichs verdeckt

die Häuserzeile der Herrmannstraße. Die am Schwanenweg aufgestellten Bänke werden von Spaziergängern gerne angenommen.

34 Vor allem durch die Kinderfeste und andere Veranstaltungen, die auf der Sportkoppel an der Gartenstraße stattfanden, war der 'Biergarten', wie die kleine Gaststätte 'Städtischer Gatten' allgemein genannt wurde, allen Einwohnern der Stadt bekannt. In der parkähnlichen Anlage neben dem Kirchhof standen noch ein hölzerner Rundbau, "Irichter' genannt, und ein größeres Holzhaus, das zeitweise als Turnhalle Verwendung fand.

Mit dem Baubeginn der neuen Grund- und Hauptschule auf dem Gelände des städtischen Gartens und der Sportkoppel wurden diese Gebäude abgebrochen. ImAugust 1967 konnte die neue Schule, zu

der auch eine Sporthalle und ein Lehrschwimmbecken gehören, bezogen werden.

35 Das Gelände des Fachkrankenhauses für Suchtkranke reicht heute vom Bahndamm bis an die Husumer Straße heran. Es ist dort ein für Bredstedter Verhältnisse recht großer Komplex entstanden, an dem immer noch gebaut wird. Ursprünglich stand am Bahndamm ein kleines Haus mit 25 Panentenbetten. 1889 wurde dieses Krankenhaus von der Spar- und Leihkasse finanziert und der Stadt Bredstedt schenkungsweise übereignet. 1929 wurde ein für damalige Begriffe moderner Anbau errichtet. Die Bettenzahl erhöhte sich auf 45. Die ältereAufnahme muß um diese Zeit entstanden sein.

Zum Bedauern vieler Bred-

stedter wurde der Betrieb als Allgemeinkrankenhaus 1974 eingestellt.

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