Breisach am Rhein in alten Ansichten

Breisach am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Gebhard Klein
Gemeente
:   Breisach am Rhein
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2823-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Breisach am Rhein in alten Ansichten'

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19. Theresianum. Auf Wunsch des Magistrats kamen 1731 Klosterfrauen aus dem lothringischen St. Dié nach Breisach, um den Unterricht der weiblichen Jugend zu übernehmen. Die Stadt schenkte ihnen ein Haus auf dem Berg. Von überall her kamen Pensionärinnen, besonders aus dem elsässischen und schwäbischen Adel. Kaiserin Maria Theresia genehmigte 1776 den Neubau eines Internats, das nach ihr "Theresianum' genannt wurde. Kloster und Internatsgebäude wurden 1793 zerstört, Einen Teil des alten Klosters hat die Stadt 1819 als Schule wieder aufgebaut. 1820 kamen Lehrfrauen aus dem Kloster Sankt Ursula in Freiburg, um die weibliche Jugend zu unterrichten. Sie erhielten Wohnung im neuerrichteten Schulgebäude, bis sie 1927 ihr eigenes Haus auf dem Berg bezogen.

20. Schulklasse 1910. Die Aufnahme zeigt eine Schulklasse aus dem Jahre 1910 mit Klosterfrau Scholastika und Oberlehrer Hugvor der alten Volksschule in der Oberstadt.

21. Burghaus Kißler. Dicht am Münsterplatz steht das Burghaus Kißler, das mit seinem spielerischen Dureheinander ehemals mehr ein Raritätenkabinett als ein Museum war. Zimmer und Gänge waren vollgestopft mit Holzplastiken, Zinngeschirr und Schränken, mit Ofenplatten, Wirtshausschildern und ausgestopftem Viehzeug. Wände und Decken waren ausgeschmückt mit Ornamenten und Gemälden in bunten Farben, In den Kellergewölben geisterten in rotem Ampellicht dämonische Fratzen, tauchten riesige Schatten an den Wänden auf, rasselte Blechzeug herunter und verdrehten Holzfiguren ihre Köpfe und Augen. Da lagen Folterwerkzeuge aller Art und Hagenbachs Schadel als Kind. Die Sintflut habe dies alles nach Breisach geschwemmt, erklärte Kißler seinen Besuchern, er sei nur der glückliche Finder.

22. Rathaus vor der Zerstörung 1945. Dem Münster gegenüber steht das Rathaus, das bis zum Dreißigjährigen Krieg die Münzstätte Breisaehs war, dann Schulhaus wurde und, nach der Zerstörung im Jahre 1793 als Schul- und Rathaus aufgebaut, bis 1823 auch das Bezirksarnt beherbergte, Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es im alten Stil wiedererrichtet. Mit dem Rathaus verbunden ist das 1762 erbaute ehemalige Mesnerhaus. In der Kapuzinergasse war das Gasthaus zum Rebstock angebaut, das nach der Zerstörung 1945 nicht wieder erstellt worden ist. Das alte Rathaus aus dem Jahre 1536 war ein Renaissancebau und stand nördlich des Radbrunnens. Von dem monumentalen Prachtbau ist nur noch das Portal erhalten.

23. Schloßgarten. Auf dem Schloßplatz errichtete der Zähringerherzog Berthoid V. Ende des 12. Jahrhunderts einen Schloßturm aus den Steinen des römischen Kastells. 1745 haben die Franzosen bei ihrem Abzug aus Breisach den Turm gesprengt, Ende des 18. Jahrhunderts wurde er abgetragen. Auf den Fundamenten des Turms wurde 1874 der Tullaturm als Aussichtsturm errichtet. Vom Schloßplatz aus hat man einen weiten Bliek zum Schwarzwald und zu den Vegesen. Um die Jahrhundertwende war der Schloßgarten eine parkähnliche Anlage mit dichtem Baumbestand. Vereine und Studenten hielten im Schatten der Bäume ihre Veranstaltungen ab, von den Breisachern und den Besuchern wurde der Schloßgarten gerne aufgesucht. Seit 1962 finden auf dem Schloßplatz die Freilichtauffûhrungen der Festspiele statt.

24. Tullaturm. Die Bürgermeister eimger Gemeinden des Hanauerlandes haben im August 1867 zu einer Spendenaktion aufgerufen, um dem badischen Ingenieur-Obersten Johann Gottfried Tulla, dem Bändiger des Rheins, ein Denkmal zu errichten. Das Denkmalskomitee hat im Frühjahr 1869 vorgeschlagen, es auf dem Schloßberg in Breisach hoch über dem Rhein zu erstellen. Am 20. März 1874 wurde der Grundstein zum Tullaturm gelegt, am 20. Oktober wurde er in Anwesenheit des Großherzogs Friedrich I. feierlich enthüllt. Er wurde der Stadtgemeinde Breisach mit dem Wunsch übergeben, ihn als Zierde der Stadt in gutem Andenken an Tullas Verdienste um die Rheinkorrektion für alle Zeiten in treue Obhut zu nehrnen.

25. Stiftungsfest des Gesellenvereins mit Fahnenweihe. Am 3. Juni 1923 feierte der Gesellenverein Breisach sein 40. Stiftungsfest, das mit der Weihe der neuen Fahne verbunden war. Die Musik-, Gesaugund Turnvereine hatten ihre Mitwirkung zugesagt, 20 auswärtige Gesellenvereine hatten ihre Teilnahme gemeldet. Das Fest begann am Sonntagmorgen mit dem Wecken durch das Trommler- und Pfeiferkorps. Während des Festgottesdienstes im Münster wurde die neue Fahne geweiht. Nach dem Festakt auf dem Münsterplatz am Nachmittag bewegte sich der Festzug durch die Straßen der Oberund Unterstadt. Eine vieltausendköpfige Menschenmenge säumte den Weg. Das Fest schloß am Abend mit einer Familienunterhaltung.

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Marktplatz mit Kir he.

26. Marktplatz oder Werd. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war der Marktplatz nach Westen zum Rhein hin durch Häuser abgeschlossen. Die damalige Reichsstraße 31 führte quer über den Platz am Gasthaus Anker vorbei zum Rhein und über die Rheinbrücke ins Elsaß. Nach dem Krieg wurde der Platz neu gestaltet und die Straße in Verlängerung der Lammgasse, der heutigen Rheinstraße, zum Rhein geführt,

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27. Die Ansicht stammt aus dem Jahre 1899 und zeigt den Bliek vom Marktplatz zum Münster und dem Windbruchtor am Bildrand links. Das Wappen ist das Sechsbergewappen der Stadt mit der Herzogskrone, dem fünfblättrigen Kronreif mit Bügel, und soll auf die Zugehörigkeit der Stadt zum Großherzogtum Baden unter dem damaligen Großherzog Friedrich 1. hinweisen.

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28. Die Aufnahme zeigt den Brunnen auf dem Marktplatz, den die Stadt im Jahre 1902 zu Ehren des Großherzogs Friedrich 1. von Baden errichten ließ. Die eherne Büste des Großherzogs mußte im Zweiten Weltkrieg zur Verschrottung abgetragen werden, der Brunnen wurde zerstört, An seiner Stelle steht heute der Europabrunnen. In der Bildmitte hinter dem Brunnen ist das Kaffee Hagenbach oder auch Kaffee Bolanz genannt, das irn Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder eröffnet worden ist.

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