Breisach am Rhein in alten Ansichten

Breisach am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Gebhard Klein
Gemeente
:   Breisach am Rhein
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2823-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Breisach am Rhein in alten Ansichten'

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Partie aus Bceisect:

29. Unterstadt um den Marktplatz. Die Ansicht zeigt den Bliek vom Eekartsberg über das Spital und den Marktplatz zum Münster. Vor dem Ersten Weltkrieg hatten Breisacher Geschäftsleute, Händler aus dem Elsaß, Marktfrauen von Ihringen und vom Kaiserstuhl in ihren Trachten an den Wochenmärkten am Dienstag und Freitag hier ihren Starnmplatz, an der Straße entlang und zu beiden Seiten des Gutgesellentorplatzes. Zum Verkauf kamen Obst und Gemüse, Geflügel, Eier, Milch und Käse, Geschirr und Haushaltswaren und Rheinfische an den Freitagen. Nach dem Ersten Weltkrieg mußten die Wochenmärkte aufgegeben werden, weil weder Händler noch Kunden sie besuchten. Immer mehr Käufer und Verkäufer kamen jedoch zu den Jahrmärkten, sie wurden vor wenigen Jahren auf einen größeren Platz verlegt.

30. Marktplatz mit Spitalkirche. Die Postkarte zeigt den Marktplatz um das Jahr 1910. Hinter dem Brunnen steht das Restaurant Rheinischer Hof, das 1925 aufgestockt und als Café Ihringer weitergeführt wurde. Am rechten Bildrand ist die Spitalkirche zu sehen, die im April 1945 zerstört wurde, Die Stadt hat sie im Jahre 1966 als Raum für kulturelle Veranstaltungen wieder aufgebaut.

31. Metzgergasse 1920. Die Zeichnung aus dem Jahre 1920 zeigt die Metzgergasse mit Bliek zum Münster vom Marktplatz aus. Nach der Zerstörung der Stadt im Jahre 1793 wurde die damalige 'Metzig' von der Oberstadt in die heutige Metzgergasse in das Haus mit den abgerundeten und vergitterten Fenstern verlegt. Als im Jahre 1897 der neue Schlachthof am Platz des heutigen Bauhofes in der Kolpingstraße erbaut war, wurde der alte Schlachthof in der Metzgergasse als Feuerwehrgerätehaus benutzt.

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32. 'Kaiserpaar' auf der Tribüne am Gauklertag. Die Breisacher Gauklertage wurden erstmals 1928 auf dem Werdplatz abgehalten. Die Tradition reichtjedocht weit in die Jahrhunderte zurück und knüpft an die mittelalterlichen Zünfte der 'Pfyffer, Kessler und Gaukler' an. Im historischen Teil steht der Einzug des 'Kaisers' Rudolf von Habsburg mit seiner Gemahlin und dem Gefolge im Mittelpunkt. Er erneuert den 'Spiellüt, Gauklern, Trummlern, Trumptern, Pfyffern und Kesslern' die alten Privilegien von 1283. Die Gaukler zeigen in ihrer bodenständigen Spättletracht den Dreyertanz und den Gauklerreigen. Dann folgen die Darbietungen der Panduren aus Hochstetten, der zünftigen Narrennester 'Algerio' und 'Hofnarren' sowie des närrischen Volkes. Den Abschluß bildet ein Umzug durch die Straßen der Stadt.

33. Breisgauer Sängertag 1899. Am 16. und 17. Juli 1899 wurde der Breisgauer Sängertag, verbunden mit der goldenen Jube1feier und der zweiten Fahnenweihe des Gesangvereins Liederkranz Breisach, begangen. Es nahmen 37 Vereine mit etwa 1 400 Sängern teil. Sonderzüge kamen aus Freiburg und Colmar. Eine große Sängerhalle stand auf dem Werd. Die Brauerei Bereher hatte die elektrische Beleuchtung der Festhalle und Apotheker Wiegand die Beleuchtung des Münsters auf eigene Kosten übernommen. Der Sängertag begann am Samstag mit dem Festbankett. Am Sonntag folgten am Vormittag das Wettgesangskonzert, am Nachmittag die Fahnenweihe, das Festkonzert und ein Festumzug durch die Stadt, abends ein Konzert mit Tanz. Das Fest endete am Montag mit einem Konzert und einer Volksbelustigung.

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34. Die Mitglieder des Gesangvereins Liederkranz zusammen mit den Ehrenjungfrauen vor der Festhalle auf dem Marktplatz am Breisgauer Sängertag im Juli 1899.

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35. Feuerwehrjubiläum 1910. Die Freiwillige Feuerwehr Breisach wurde 1860 gegründet, Im August 1910 feierte sie bei herrlichstem Wetter das 50jährige Stiftungsfest. Die Feierlichkeiten begannen am Samstagabend mit dem Festbankett. Am Sonntag folgten das Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden auf dem Friedhof, der Festgottesdienst in beiden Kirchen und die Ehrung für 40- und 15jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr. Die Übung der Breisacher Wehr wurde als herzerfreuend gut bewertet. Gegen 15.00 Uhr am Nachmittag war der Festumzug durch die beflaggten Straßen der Stadt zum Festplatz. Oberlehrer Rug hielt die Festrede. Ein gemütliches Beisammensein in der Festwirtschaft mit Unterhaltung durch mehrere Musikkapellen schloß das Jubiläum.

36. Holzplatz mit Bliek zum Münster. In der Bildmitte ist das Gasthaus 'Zum silbernen Turm' zu sehen, das heutige Haus der Jugend, und links im Bild das Windbruchtor. Am rechten Bildrand ist das Lager- und Verwaltungsgebäude des ehemaligen Transportunternehmens 'Sotrapo', Der Holzplatz nahe am Rhein war der ehemalige Lagerplatz der Holz- und Kohlenhandlung der Gebrüder Ulmann und er hatte mehrere Lagerschuppen und ein Waaghäusle mit Brückenwaage.

37. Grünele im Jahre 1922. Ursprünglich ging der Rhein bis an den Fuß des Eckartsberges. Ein hoher Damm begleitet seit der Rheinkorrektion durch Tulla den Strom bei Breisach. Pappeln, Espen und Weiden füllten die neugewonnene Niederung zwischen Rhein und Stadt aus, die einst von zahlreichen Wasserarmen durchzogen war. Zurückgeblieben sind Altwasser und Tümpel, die stellenweise noch etwas Unberührtes hatten. Das Grüneie ist der etwas tiefer gelegene Platz zwischen Hochwasserdamm und der ehemaligen Realschule am Fuß des Eckartsberges.

38. Schauturnen Frühjahr 1921. Im Jahre 1909 wurde das Grünele zu einern Turn- und Spielplatz umgestaltet und war Jahrzehnte lang der Übungsplatz des Turnvereins. Alljährlich fand hier, im Hof der angrenzenden Realschule oder im Schankgarten der Brauerei Franz das Schauturnen statt, um den Leistungsstand der Turner zu zeigen und um für den Verein zu werben. 1930 wurde in Eigenarbeit der Mitglieder des Turnvereins und mit Hilfe des damals in Breisach stationierten freiwilligen StudentenArbeitsdienstes auch der nördliche Teil in einen Sportplatz umgestaltet. Das ganze Gelände wurde aufgeschüttet, planiert und mit einer Rasendecke versehen.

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