Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

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19. Kriegerfest 1926 in Büren. Festzug auf der Königstraße. Kar! Finke war Oberst. Man erkennt bei den Kriegern einigeLeute: Albracht, Lüke, Köchling, Buchheim und andere. Links vor dem alten Haus Feindt sieht man den alten Herrn Feindt. Die hohe Treppe vor dem Haus Klives ist verschwunden und ganz im Hintergrund sieht man das alte Haus Köster, das inzwischen durch einen Neubau ersetzt wurde. Der junge Zuschauer ganz vorn ist der spätere Bürgermeister Dr. Evers.

20. Das Haus Köster am Markt stand zwischen dem Haus Michel und der Synagoge. Links neben dem Haus war ein kleiner Garten, der aber dem gegenüber wohnenden Bauern und Kaufmann Boedts gehörte. Köster hatte daher keinen Platz am Hause für seine Ackergeräte, die notgedrungen auf der Straße abgestellt werden mußten, was der damalige Polizeidiener trotz seiner sonstigen Strenge duldete, Köster ist schließlich ausgezogen und hat an der Briloner Straße einen neuen Hof gebaut. Das Haus am Markt hat dann einige Zeit dem Schlosser Köchling als Werkstatt gedient, wurde dann aber von dem neuen Eigentümer Vossmann abgebrochen. Es entstand ein Geschäftshaus, in welchem der Polsterer Grawe ein Dekorationsgeschäft und der Gärtnermeister Röring einen Blumenladen betreiben.

21. Schützenfest 1924. Vom Hause des damaligen Schützenoberst Waldemar Boedts soll gerade die Fahne abgeholt werden. Das Haus stand an der Ecke Markt und Königstraße. Boedts hatte neben seiner umfangreichen Landwirtschaft noch eine Brennerei mit kleinern Ausschank, und oftmals trafen sich gute Freunde zum fröhlichen Umtrunk bei Boedts an der 'Komjonbank'. Das war ein feststehender Begriff in Büren,

22. Haus Wagener, ein schönes Fachwerkhaus am Markt mit kunstvoll ausgemauerten Fächern, wurde im Jahre 1608, also zehn Jahre vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges, von Christopher Ziegenhart und Engel Hermink erbaut. Ziegenthart betrieb Schuhmacherei und Landwirtschaft. Im 18. Jahrhundert war das Haus im Besitz einer Familie Stöver. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts heiratete ein Wagener aus Tudorf eine Tochter des Herrn Stöver. Auch Wagener betrieb Schuhmacherei und Landwirtschaft, wie seine Vorgänger. Im Jahre 1898 wurde der Handel mit Schuhwaren aufgenommen; damals wurden wahrscheinlich die beiden Schaufenster eingebaut. Im Jahre 1928 wurde die Einrichtung durch Umbau wesentlich verbessert. Das Geschäft nahm einen guten Aufschwung, und heute ist es nach einem weiteren Umbau ein ganz modernes Geschäft.

23. Im Jahre 1929 ist dieses Bild 'Bliek über den Markt' entstanden. Ganz links ist ein Stückchen des Rathausvorgartens zu sehen, darüber das Boedts'sche Wohnhaus. Im Hintergrund steht die Synagoge mit ihren Türmchen und Kuppeln. Darm kommt der Hof Köster, der aber schon nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurde, da Köster ausgesiedelt hatte. Von den drei Herren auf dem Bilde soll der mittlere der Bauer Kaup-Habig gewesen sein. Das große Haus in der Mitte gehört dem Tischler Michels, und ganz rechts ist das des Herrn Helle, den man auch wohl 'Krambarnbuli' nannte. Was ist heute daraus geworden? Haus Köster ist neu gebaut, Haus Miehels ist etwas verändert, und alles andere ist verschwunden.

24. Um der Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu gedenken, wurde in Büren auf Vorschlag des Architekten Schäfers als Kriegerdenkmal diese Säule errichtet. Sie sollte durch ihre Form an die Kanonen des mörderischen Krieges erinnern. An der Säule waren Tafeln mit den Namen der Gefallenen angebracht. Die Säule wurde in den Kump hineingesetzt. Der Kump, der früher der Wasserversorgung diente, bildete nun ein gutes Fundament für das Denkmal. Rechts im Hintergrund sah man das 1799 erbaute Rathaus. Es ist, ebenso wie das Denkrnal, vor der Neugestaltung des Marktes verschwunden.

25. Ein großer Bauernhof am Bürener Markt war das alte Anwesen des Herrn Boedts, Neben der Landwirtschaft wurde auch eine Brennerei betrieben, deren Erzeugnisse im ganzen Land einen guten Ruf hatten. Zur Brennerei gehörte auch die 'Kornjonbank', an der viele fröhliche Zeeher manchen Schoppen getrunken haben. Auf dem Bilde sieht man vor den Gebäuden allerlei Maschinen und Geräte, wie sie für den umfangreichen Betrieb benötigt wurden. Ganz rechts ist noch ein Stück von der Synagoge mit einem kleinen Türmchen zu sehen. Das Gehöft ist 1936 abgebrannt, doch das Wohnhaus ist stehengeblieben.

26. Ein bemerkenswertes Haus am Bürener Markt war dieses Hasse'sche oder Dunker'sche Haus, Es wurde 1618, also bei Beginn des Dreißigjährigen Krieges, erbaut. Einen großen Brand, der 1666 in Buren wütete, hat es fast unbeschädigt überstanden, Der um die Jahrhundertwende in Büren regierende Bürgermeister Melies war lange Zeit Eigentümer und Bewohner des Hauses, weshalb es auch vielfach das 'Melies'sche Haus' genannt wird. Im linken Anbau war zeitweilig ein Laden eingerichtet. Dieses Bild ist um 1925 entstanden. in der Zeit also, als auch das Kriegerdenkmal, das man rechts im Bilde sieht, errichtet worden war. Heute steht hier die Kreissparkasse.

27. Um die Größe des Dunker'schen Hauses zu ermessen, muß man es auch von Westen her betrachten. Durch die beiden halben Giebel, die im rechten Winkel zueinander stehen, bekommt das Haus ein recht sonderbares und ungewöhnliches Aussehen. Deshalb fiel es gerade den Fremden stark auf, die dann wissen wollten, weshalb man es so und nicht wie sonst üblich gebaut habe.

28. Auf diesem Bild, das etwa 1925 entstanden ist, blickt man vom Rathaus zur Bergstraße. Links ist das Haus Miehels halb zu sehen. Hinter dem Kriegerdenkmal steht das Haus Helle. Rechts an der Bergstraße ist ein Haus mit weißer Wand zu sehen. Davor steht ein Ackerwagen. Es ist das alte Gehöft des Bauern Albracht-Drüppel, der ausgesiedelt hat. Sein neuer Hof steht am Siddinghäuser Weg. Das alte Haus war mal in einem Laden der Firma Schatka umgebaut worden. Später wurde es eine Gaststätte.

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