Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

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29. Wir tun einen Bliek in die Nikolausstraße. Links haben wir wieder das Haus Helle. Dann kommt die Einmündung der Bergstraße mit dem Hause des Bauern Albracht-Drüppel, Dann kommt das Haus von Konrad Schlüter, der auch wohl Schimps-Konrad genannt wurde. Ganz rechts sieht man ein Stück von dem alten Kump und dahinter den linken Anbau des Dunker'schen Hauses. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1924.

30. Der Marktplatz von Büren, wie er 1925 aussah. Links ist das große Dunker'sche Haus, dann kommt Metzger Diederichs, dann Uhren-Schulte, dann das Haus Wagener und dann das Eckhaus, in welchem heute die Volksbank ihre Geschäftsstelle hat. Weiter rechts kann man mit Mühe das Haus GöddeMenke erkennen. Im Vordergrund sind einige Wagen und Ackergeräte des Bauern Boedts abgestellt. Der Ackerwagen links im Bilde scheint zum Gehöft Köster zu gehören. Einige Hühner scharren friedlich irn Sand. Die Hauptstraße quer über den Markt ist leer. Alles sieht nach Ruhe und Frieden aus.

31. Im Jahre 1799 fing man in Büren an, ein neues Rathaus zu errichten. 1800 ist es dann fertig geworden. Hier hatte auch das vorige Rathaus gestanden. Es war aber 1763 wegen Baufälligkeit eingestürzt, Bis 1800 scheint man dann kein Rathaus gehabt zu haben. Das neue Haus diente vielen Zwecken; neben der Verwaltung war hier noch der städtische Weinkeller und der städtische Kornboden untergebracht. Das Korn war für die Bereitung des Armenbrotes bestimmt. Weiterhin diente das Rathaus noch als Mädchenschule, bis die neue Schule an der Rosenstraße gebaut war. Nun ist auch das Rathaus verschwunden. Ein schöner Brunnen steht nun auf seinem Platz und ziert den neugestaltenen Markt.

32. Wohnhaus der Frau Witwe Gödde-Daubejost an der Bergstraße. Die Aufnahme entstand im Oktober 1915. Erbaut wurde das Haus im Jahre 1670 von Johann Jobst Saur, Rentmeister und seit 1670 Bürger von Büren. Später ging das Haus in den Besitz des fürstbischöflichen Amtmannes Jobst Heinrich Deventer über. Er starb 1743. Zeitweilig war Levi Ruben Eigentümer des Hauses. Durch Tausch kam es an den Landwirt Johann Gödde-Daubejost. Als die männliche Linie erlosch, heiratete sich ein Hüser aus Steinhausen dort ein. 1929 brannte das Anwesen ab und Hüser baute an der Brenkener Straße einen neuen Hof, der heute Schüth heißt. Die Tochter Anna Gödde-Daubejost heiratete den Kaufmann Werner, die Tochter Bernhardine den Bauern Kaup-Uphoff.

33. Aus der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg stammt dieses Bild von einer 'Seminarübungsklasse' des Bürener Lehrerseminars, wo die jungen Seminaristen sich die ersten Berufserfahrungen aneignen konnten. Hier betreut der junge Seminarist Weyand seine Klasse, in der auch die Knaben Althaus und Halberschmidt zu finden sind. Wenn man genau hinsieht, läßt sich vielleicht noch mancher Bekannte finden.

34. Eine Bürener Mädchenklasse aus dem Jahre 1909, wie deutlich auf der Tafel zu lesen ist. Das Bild ist also vor siebzig Jahren entstanden. Fräulein Lehrerin Mues war damals Leiterin dieser Klasse. Wir haben auf dem Bild nach bekarmten Gesichtern gesucht und glauben, Frau Wellen und Frau Speckemeier gefunden zu haben. Da die Kinder von damals heute alle etwa achtzig Jahre alt sind, werden wohl viele nicht rnehr unter den Lebenden weilen.

35. Im Jahre 1919 entstand dieses Bild, Es zeigt zwei Klassen der Bürener Rektoratsschule mit ihrem Leiter Rektor Haselhorst. Damals trugen die Schüler noch ihre bunten Mützen. Jede Klasse hatte eine anderen Farbe, und die Schüler waren nicht wenig stolz, wenn sie zu Ostern als Zeichen ihrer Versetzung eine neue Mütze bekamen. Wir haben auf dem Bild Wilhelm Althaus, Meinolf Bremer und Ferdinand Ising gefunden. Wer sind die anderen?

36. Der Gesellenverein spielte in Büren immer eine bedeutende Rolle. Hier haben wir ein Bild, das im Jahre 1928 im Garten des Hotels Ackfeld entstanden ist. Es mögen fast einhundert Herren gewesen sein, die sich hier zusammenfanden. Viele waren stadtbekannte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Broers Onkel, den jedes Kind kannte, aber auch Kaplan Eickhoff, Finkeldey, Thiele, Klimbke, Kretzer, Böddeker, Decker, Lutter und andere sind zu sehen. Manche sind inzwischen verstorben, aber einige, nämlich Anton Daniel, Heinrich Fuhrmann, Aloys Halberschmidt, Josef Schäfers und Hans Thöne, können uns immer noch von den alten Zeiten im Gesellenverein erzählen.

37. Die freiwillige Feuerwehr von Büren hatte 1914 viele Mitglieder, wie auf dem Bilde zu sehen ist. Im Laufe seiner Geschichte hat die Stadt Büren viele große und kleinere Brände hinnehmen müssen. Die Brandgefahr war bei der alten Fachwerkbauweise, bei der engen Besiedlung und bei dem vielen Hantieren mit offenem Feuer und ÖlIampen sehr groß. Deshalb waren die Leute auch sehr auf die Brandbekämpfung eingestellt. So erklärt es sich, daß die Feuerwehr von 1914 über viele Mitglieder verfügte. Auf dem Bild sind noch Broer, Althaus und Thöne erkennbar und bei den Pferden Böhle.

38. An der Nikolausstraße Ecke Mitteistraße stand dieses Haus. Ursprünglich war es wohl als Bauernhaus gebaut, dann aber in ein Zweifamilienhaus umgebaut worden, was an den beiden Eingängen in dem großen Torbogen erkermbar ist. In der linken Wohnung lebte die Familie Kothe. Frau Kothe und vier Kinder sind auf dem Bilde zu sehen. Die rechte Wohnung gehörte der Familie König. Die linke Hälfte des Hauses wurde später abgebrochen und durch einen neuen Anbau ersetzt. Aber auch dieser Zustand befriedigte nicht, zumal der Anbau zu weit in die Nikolausstraße hineinragte.

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