Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

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39. Die Nikolausstraße, die am Markt beginnt, endete früher vor dem Haus des Försters Kleine. Das Haus stand etwa in der Höhe des alten Friedhofes. Wenn man zu dem neuen Krankenhaus wollte, dann mußte man vom Markt aus durch die Burgstraße, dann den Bruchweg entlang bis zum Metzger Helle und dann rechtsum zum Krankenhaus gehen, Dieser Zustand wurde 1929 dadurch beendet, daß das Kleine'sche Haus abgebrochen und die Nikolausstraße bis zum Krankenhaus verlängert wurde,

40. Der Metzger Johannes Helle betrieb in diesem Haus eine gut gehende Metzgerei, wie die Schweinehälften im Schaufenster zeigen. Auf dem Bild, das um 1925 entstand, sind Helle selbst und seine Frau Anne geborene Kaup-Uphoff sowie die beiden Kinder zu sehen. Das Haus stand an der Bruchstraße Ecke Nikolausstraße. Als die Hauptdurchgangsstraße in Büren ausgebaut wurde, geriet das Haus Helle in eine so ungunstige Lage, daß es verkauft und abgebrochen wurde.

41. Das erste Krankenhaus von Büren war in der Zeit von 1858 bis 1889 das Haus an der Bornstraße Ecke Rosenstraße, das später in den Besitz des Sparkassendirektors Ebbers kam. 1889 wurde das hier gezeigte Haus an der Aftestraße als Krankenhaus für etwa fünfzehn Kranke eingerichtet, Früher war hier die Brauerei Ritter gewesen. Der Eiskeller im Bruchberg ist noch vorhanden. Das Krankenhaus, das sehr schnell zu klein wurde man hatte zeitweilig fünfundzwanzig bis dreißig Kranke - wurde von Vinzentinerinnen geführt. Die oftmals drangvolle Enge ließ Erweiterungspläne aufkomrnen, die sich als unzweckmäßig erwiesen, so daß ein Neubau angestrebt wurde. Dieser Plan ging im Jahre 1909 in Erfüllung,

42. Hoch oben auf dem Berg und ein Stück außerhalb des Stadtkernes wurde am 26. Juli 1908 der Grundstein zum neuen 'Nikolaus-Krankenhaus' in Büren gelegt. Es wurde 1909 bezogen. Dr. Loer und später Dr. Wem übernahrnen die Betreuung des neuen Hauses, das etwa fünfzig Kranke aufnehmen konnte, einen Operationssaal hatte und auch ansonsten gut eingerichtet war. Deshalb war es auch meist stark belegt. Vinzentinerinnen betreuten die Kranken. 1929 wurde DL Schürholz Chefarzt des Hauses. Durch Um- und Erweiterungsbauten hat sich das Krankenhaus so geändert, daß man das Haus von damals fast nicht mehr erkennt.

43. Der Bauernhof Albracht-Lips, der früher an der Burgstraße Ecke Mittelstraße einen günstigen Platz hatte, mußte erkennen, daß der zunehmende Verkehr an einer Hauptdurchgangsstraße - siehe Straßenschilder - dem Betrieb der Landwirtschaft immer mehr Erschwernisse brachte. Schließlich wurde die Landwirtschaft aufgegeben und das Gehöft abgebrochen, so daß der Erwerber des Platzes, Herr Steinmeier, hier ein Geschäftshaus errichten konnte. In dem Gebäude, das ganz links auf dem Bilde teilweise zu sehen ist, war vor zirka sechzig Jahren die Kreissparkasse untergebracht. Durch die Mitteistraße blickt man gerade auf das Lebensmittelgeschäft Henke an der Nikolausstraße.

44. Im Verlag Johannes Pape, Inhaber C. Vössing, erschien 1906 dieses Postkartenbild von der Burgstraße, welches Johannes Pape seinem in Salzkotten weilenden Freund und Nachbarn Franz Wellen schickte. Poststempel: 27.8.06. Seit damals hat sich viel geändert: Haus Pape ist neu gebaut. Haus Wellen ist modernisiert. Haus Happe ist stark verändert. Café Horstkötter ist noch da, aber das Nachbarhaus Ocken ist verschwunden, ebenso das Haus der Schwester Liese. Im Hintergrund sieht man die Kuppel der prächtigen Jesuitenkirche und einen Teil des Kollegs. Rechts im Hintergrund ist das vorstehende Broer'sche Haus erkennbar.

45. Schwester Liese und ihr Haus an der Burgstraße waren wohl jedern in Büren bekannt. Lange Zeit hatte der Sanitätsrat Dr. Terstelle in dem 1820 gebauten Haus gewohnt und seine Praxis betrieben, Später hat die Konrektorin Mues das Haus gekauft und darin gewohnt und Liese Apen als Haushälterin zu sich genommen. Im Ersten Weltkrieg hat Schwester Liese sich in der Taubstummenschule, die als Lazarett eingerichtet war, als Krankenschwester betätigt. Nach dem Tode von Fräulein Mues blieb sie in dem Haus an der Burgstraße und bot all denen ihre Hilfe an, die der Hilfe bedurften. Man schätzte sie sehr. Nach ihrem Tode wurde das Haus vom neuen Eigentümer DI. Tölle abgebrochen.

46. Wer wird wohl noch diese alte Bruchsteinmauer kennen? Sie stand an der Mühlenstraße. Welchen Sinn kann die zugemauerte Pforte gehabt haben, als sie noch offen war? Ein ähnlicher Torbogen befindet sich über dem Eingang zum Turnhallengelände am Neuen Weg. Dieser trägt die Jahreszahll722, die Zeit also, als das Kolleg gebaut wurde. Er schmückte damals den Eingang zum Lustgatten. Könnte es wohl sein, daß der Torbogen an der Mühlenstraße, der keine Jahreszahl trug, auch mal etwas mit dem Kolleg zu tun hatte? Denn es gibt von diesem Tor aus dem Jahre 1923 ein Bild mit der Unterschrift 'Gartentor des früheren Jesuitenkollegs in der Mühlenstraße'.

47. Die Bornstraße, eine Verbindung von der Burgstraße zur Rosenstraße, war durch den Bauernhof Schulenburg so eingeengt, daß sich zwei Fahrzeuge an der im Bilde sichtbaren Stelle kaum begegnen konnten. Links sieht man ein Stück von dem Bauernhof. Der massive Turm im Hintergrund gehört zur St. Nikolauskirche. Ganz rechts im Bilde sieht man die Giebelwand eines Hauses und davor eine hohe Treppe. Dieses Haus war von 1858 bis 1889 das erste Krankenhaus von Büren. Es steht heute noch und ist im Privatbesitz. Der Bauernhof ist verschwunden, und die Bernstraße ist ausgebaut.

48. Auf einem alten Stadtplan von Büren kann man erkennen, wie sehr schon in alten Zeiten das Gehöft Schulen burg die Bornstraße verengte. Hier im Bilde sieht man, wie alles gestapelt und hochgestellt werden mußte, um den Verkehr auf der schmalen Straße nicht zu behindern. Ganz links auf dem Bilde sieht man eine hohe Treppe vor einem hohen Fachwerkhaus. Dieses Haus hat von 1858 bis 1889 als Krankenhaus gedient.

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