Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

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49. Dieses Haus an der Rosenstraße, in dem sich vor 1900 die Schmiede als Meisters Kraft befand, ging um die Jahrhundertwende an den Bauern Schütte-Bartels über, weil Kraft abgewirtschaftet hatte. Nun wurde von hier aus die Landwirtschaft betrieben, doch stellten sich mit der Zeit allerlei Unzuträglichkeiten ein, weshalb Schütte-Bartels dieses Gehöft 1932 aufgab und zur Ostmauer umzog. Das Haus an der Rosenstraße wurde abgebrochen. Das Bild entstand 1923. Heute steht hier das Haus des Herrn DI. Briechle.

50. Der 'Neue Weg' heißt dieses Bild, das aus der Zeit um 1923 stammt. Hier hat sich vieles geändert. Zwar steht die dicke Mauer links im Bilde, unter der der Mühlengraben durchfließt, immer noch, aber das Haus Lutter, von dem unter den Bäumen ein Stückchen Fachwerk erkermbar ist, wurde durch einen Neubau ersetzt. Auch das Bauernhaus Schütte-Bartels ist verschwunden. Dort steht heute das Haus des Herrn DI. Briechle. Die Mittelmühle, die ganz rechts im Bild teilweise zu sehen ist, arbeitet heute noch.

51. Da, wo die Rosenstraße die Mühlenstraße kreuzt, stand diese sehr massive Scheune. Rechts schloß sich eine dicke Bruchsteinmauer mit Gartentor an der Mühlenstraße an. Da an anderer Stelle von dem 'Gartentor des früheren Jesuitenkollegs' die Rede war, liegt die Vermutung nahe, daß auch die Scheune noch aus der Zeit der Jesuiten stammte. Sicher ist, daß der Kaufmann Terstesse und auch der Kaufmann Lippe, die vor dem Apotheker Ostermann die Besitzung entlang der Mühlenstraße innehatten, das Gebäude als Lagerraum, zeitweilig auch als Pferdestall, genutzt haben. Für die Apotheke hatte sie keine nennenswerte Bedeutung mehr, weshalb sie entfernt wurde.

52. Ein Stück Stadtmauer an der Rosenstraße. Dieses Bild wird in der Zeit um 1920 entstanden sein. Im Hintergrund steht noch eine alte Scheune, die zur Besitzung Terstesse, später Apotheker Ostermann, gehörte. Rechts davon das Fachwerkhaus ist die alte Bäckerei Lutter-Steinmeier. Über der Mauer sieht man das Bauernhaus Schütte-Bartels. Rechts im Vordergrund steht auf dem Fußweg nach oben eine Frau, deren Namen leider nicht zu erfahren war. Der Fußweg endete oben etwa dort, wo heute der kleine Parkplatz an der Rosenstraße ist. Heute ist alles anders. Die Scheune von Ostermann ist abgebrochen. Die Bäckerei Lutter-Steinmeier ist neugebaut. Auf dem Platz des Hofes SchütteBartels steht heute das Haus des Herrn Dr. Briechle. Auch der Fußweg ist verschwunden und die Mauer ist ordentlich hergerichtet bis zur Mühlenstraße.

53. Dem Sparkassendirektor Münch gehörte dieses Haus an der Wilhelmstraße. Wegen des nach rückwärts stark ansteigenden Geländes wurde das Haus hoch über Straßenniveau gebaut und diese hohe Vorgartenmauer errichtet. Mit der Zeit wurde die Mauer ganz von wildem Wein überwuchert und bot dann ein prächtiges Bild. Später wurde das Haus verkauft und vollständig umgebaut. Dabei verschwand die Mauer mit dem Vorgarten und es entstand ein als Geschäftsraum nutzbarer Vorbau.

54. Bild 'Fußweg am Menkenberg'. Der Fußweg am Menkenberg ist uralt. Dieses Bild ist vor etwa sechzig Jahren entstanden. Am unteren Ende des Weges, ein wenig seitwärts, steht heute ein Kreuz, aus dessen Inschrift hervorgeht, daß hier einmal die Gangolfkirche gestanden hat. Als Büren im Jahre 1195 Stadtrechte bekam, soll die Stadt noch keine Kirche in ihren Mauern gehabt haben, so daß die Gläubigen zum Gottesdienst nach auswärts zur Gangolfkirche gehen mußten. Erst um 1220 soll die heute noch vorhandene Nikolauskirche erbaut worden sein. Der Fußweg führt heute an einem großen Elcktrizitätswerk vorbei zur 'Heide'. Rechts und links von ihm sind viele Häuser entstanden.

55. Der Kleine Markt ist eigentlich nur eine breite Stelle der Eickhoffer Straße an der Kreuzung mit der Wilhelmstraße. Der Name 'Kleiner Markt' ist volkstümlich, aber nicht amtlich. Auf dem Winterbild erkennt man die platzartige Erweiterung der Straße an Werners Gartenmauer. Das Gebäude darüber ist ein Stück von dem Bauernhof Kaup-Uphoff an der Bahnhofstraße. Rechts am Kleinen Markt, auf dem Bilde nicht sichtbar, waren noch mehrere Häuser und das Schuhgeschäft von Halberschmidt.

56. Ein Bliek über Werners Garten zur Stadt. Der Lattenzaun im Vordergrund stand an der Wilhelmstraße. Der dunkle Streifen rechts auf dem Bild ist die Rückseite von Werners Gartenmauer am Kleinen Markt. Über der Mauer sieht man die alte Scheune von Evers an der Almestraße, die schon lange verschwunden ist. Das kleine Haus mit Anbau ist das Haus von Mutter Baas, worüber wir an anderer Stelle noch etwas sagen werden. Das hoch aufragende Haus ist das um 1912 gebaute Haus der Familie Evers. Weiter links im Hintergrund sieht man den großen Gebäudekomplex des Kollegs, das über einhundert Jahre Lehrerseminar war. Ganz links ist wieder ein Stück des Hofes Kaup-Uphoff zu sehen.

57. Mutter Baas Hillebrand betrieb in diesem kleinen Haus am Kleinen Markt eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn. Besonders die Seminaristen kamen gern hierher, denn vor sechzig und mehr Jahren, als diese Kneipe noch 'außerhalb' der Stadt lag, konnten die Studenten hier gut feiern und kegeln, ohne leicht von ihren 'gestrengen' Lehrern ertappt zu werden. Mutter Baas, die ihre Studenten nach Kräften betreute, paßte auch auf, daß ansonsten nichts passierte. Aber auch andere Gäste holten sich gem ihr Bier bei Mutter Baas, denn es war billig und gut. Heute steht hier das Haus Hesse, Auch das Geschenkhaus Werner und die Westfalen-Apotheke sind neu am Kleinen Markt entstanden.

58. Die Lindenstraße war früher eine prächtige Allee, wie dieses Bild erkennen läßt, das um 1930 entstanden ist. Der Oldtimer auf der Brücke verrät uns das Alter des Bildes. Die schöne Lindenstraße hatte zwei Fehler: 1. sie war zu schmal, denn zwei breite Fahrzeuge, zum Beispiel zwei hochbeladene Heuwagen konnten sich kaum begegnen; 2. sie mußte zwei Arme der Afte überqueren, mußte also zwei Brücken haben. Diese Fehler hat man beim Ausbau der Straße durch Regulierung der Afte und Bau einer breiten Straße und Brücke beseitigt.

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