Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

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59. Die Afte teilte sich vor der Mündung in die Alme in zwei Arme, so daß die Lindenstraße, die hier die Afte überquert, auch zwei Brücken haben mußte. Auf dem Bild sieht man beim Amtshaus den nördlichen Arm. Als die Lindenstraßenbrücke, die viel zu schmal war, vor zirka zwanzig Jahren neugebaut wurde, hat man den Unterlauf der Afte so reguliert, daß nur noch eine entsprechend große Brücke erforderlich war und die hier gezeigte Brücke wegfiel. Der Schornstein rechts im Hintergrund gehörte zu dem Zementwerk Evers, das vor einigen Jahren stillgelegt und abgebrochen wurde.

60. Auf einem Stadtplan von Büren aus der Zeit um 1730 geht hervor, daß sich die Meierei des Hauses Büren in der Gegend der heutigen Lindenstraße befand. Der Hof Kaap-Magister war ein Teil der Meierei. Bevor um etwa 1895 die Familie Kaup auf den Hof kam, wirtschaftete dort eine Familie Aust, Wie lange vorher diese Familie dort schon gewirtschaftet hat, haben wir nicht erfahren, doch scheinen sie den Edelherren oder später dern Kolleg noch hörig gewesen zu sein. Der Beiname 'Magister' muß wohl ein Hofesname gewesen sein, den auch Aust als Beinamen geführt hat. Als die Familie Kaup aus Weine einige Jahre vor der Jahrhundertwende auf den Hof kam, übernahm sie auch den Beinamen 'Magister'. Der Hof ist ausgesiedelt.

61. Die schöne Bogenbrücke, die über die Afte zum Spielenweg und Hoppenberg führte, war so alt wie die alten Stadtmauern. Mit ihren vier Bögen mag sie lange Zeit dem abfließenden Wasser genügend Raum geboten haben. Als man daranging, die Afte zu regulieren, kam bei Hochwasser die Flut viel schneller, und es zeigte sich, daß das Fassungsvermögen der alten Bogenbrücke nicht mehr ausreichte und daß der Baueiner Brückc mit wesentlich größerem Fassungsvermögen notwendig war. Damit verschwand diese schöne Bogenbrücke aus dem Stadtbild. Ubrigens war sie bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts die einzige Brücke über die Afte, denn die Brücken an der Lindenstraße sollen erst um 1880 gebaut worden sein.

62. Im Jahre 1928 wurden Regulierungsarbeiten an der Afte durchgeführt, die von den aufdem Bild gezeigten Arbeitern ausgeführt wurden. Sie befinden sich auf der uralten Aftebrücke, die zum Spielenweg führt. Leider konnten wir die Namen der einzelnen Männer nicht mehr ausfindig machen.

63. Am Anfang der zwanziger Jahre brachte die Bürener Zeitung dieses Bild und schrieb dazu: 'Aus dem alten Foto-Album: Der Bürener Bürgerschützenverein 1895. In der Mitte König Heinrich Wemer.' Wir können dazu noch verraten, daß die damalige Schützenkönigin Anna Gödde-Daubejost hieß und daß sie später Frau Werner wurde. Langsam blühte das Schützenwesen nach dem Ersten Weltkrieg wieder auf. Dafür sorgte der recht rührige Vorstand, der auf dem nächsten Bild zu sehen ist.

64. Von einem Zeitungsblatt ist dieses Bild vom Schützenvorstand entnommen. Die Namen der Mitglieder sind auf dem Zeitungsrand vermerkt. Es sind Althaus, Kellerhoff, Remm, Broer, Kaup-Habig, Münster, Gödde-Menke und Boedts. Bei zwei Mitgliedern steht ein Fragezeichen. Einige halten den Dritten von links für Johannes Luis, andere meinen, es sei Herr Ramme. Wer mag es wirklich sein? Und wer mag wohl der andere, der Schützenkönig, sein? Das Zeitungsblatt ist heute etwa sechzig Jahre alt.

65. Schützenzug 1926 auf der Aftestraße. Im strammen Gleichschritt ziehen die schneidigen Schützen vorüber. Alle sind sie wie aus dem Ei gepellt. Der Offizier vorn rechts ist Ferdinand Pauly. Als besonders schneidiger Schütze fällt Herr J osef Böddeker auf. Die beiden jungen Mädchen sind Fräulein Schieferecke und Kornelia König. Interessant ist die Straße. Vor jedem Haus eine kleine Treppe, die gerade an der Gosse endet. Bei Regenwetter mußte man von der untersten Stufe über die Gosse springen.

66. Im Jahre 1928 feierte der Bürgerschützenverein sein hundertjähriges Bestehen, was besonders glanzvoll war. Hier sehen wir den gesamten Hofstaat mit König Josef Kruse und Königin Frau Pauly geborene Vormann neben ihrem Mann Ferdinand Pauly. Unter den Damen sind Frau Nilles, Frau Münch, Frau Kretzer, Frau Erhard und noch viele andere zu sehen. Die beiden Jungschützen mit Armbrust sind Hans Schumacher und Klaus Nilles, jetzt ständiger Vertreter des Stadtdirektors. Vor dem Hause des Herrn Pauly hatte sich der Hofstaat dem Fotografen gestellt.

67. Schützenzug auf der Aftestraße. Stolz wird das Transparent mit der ZahllOO im Zuge mitgeführt; denn man feiert das hundertjährige Bestehen des Bürgerschützenvereins Büren. Gustav Silberberg als Tambourmajor führt den Zug an. Hinter der Musik sieht man Waldemar Boedts als Major und Johannes Gödde-Menke als Adjutant. Ansonsten erkennen wir noch Herrn Göke, Johannes Steinkämper, Franz Buchheim, Wilhelm Glahe und viele andere.

68. Durch viele Straßen bewegte sich der Festzug. Hier sehen wir ihn in der Detmarstraße. Wieder ist Gustav Silberberg Tambourmajor! Wir erkennen noch Bernhard Ocken, Steinkämper, Pauli und andere. Irn Hintergrund sieht man ein Stück von der alten Synagoge.

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