Büren in alten Ansichten

Büren in alten Ansichten

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1743-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Büren in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

69. Auch im Jahre 1929 wurde ein glanzvolles Schützenfest gefeiert. Schützenkönig war damals Heinrich Ilemann, und Frau Kaup-Habig war seine Königin. Neben Wilhelm Roolf als Schützenoberst haben wir von den Damen noch erkannt: Marianne Evers, Frau Roolf, Frau Steltmann geborene Menke, Frau Schmitz geborene Runte, Thea von Rüden, Frau Vormann geborene Kaup-Habig, Frau Gödde-Menke geborene Gockel, Fräulein Dorls, Frau Löer geborene Münster, Fräulein Kaup-Habig und Frau Backhaus geborene Kaup-Uphoff.

70. Hier sehen wir den Schützenzug von 1929 auf der Nikolausstraße. Im Vordergrund ist gerade der Schützenkönig Ilemann mit seiner Königin Frau Kaup-Habig zu sehen. Der Schützenzug biegt gerade in die Südmauer ein. Denn die Nikolausstraße endete hier vor dem Hause des Försters Kleine, von dessen Treppe aus diese Aufnahme gemacht wurde. Das Haus, das fast die ganze rechte Hälfte des Bildes einnimmt, gehörte Herrn Althaus, Heute steht dort das Goldwarengeschäft Althaus, Von den Zuschauern glauben wir Frau Hölscher und Fräulein Wördehoff erkannt zu haben.

71. Hier sind die 'Sebastiöner ', die alten Schützen, angetreten. König Bernhard Münster nimmt die Parade ab. Auf dem Bild sind einige Schützen gut zu erkennen: Röhring, Dreier, Kothe, Adolf GöddeMenke, Goebel, Schiltte-Graf und andere. Äußerlich unterscheiden sich die alten Schützen mit ihren schwarzen Hosen von den 'Bürgerschützen', die bekanntlich weiße Hesen tragen.

72. Dieses Bild zeigt den Zug der 'Sebastiöner' auf der Burgstraße. Man erkennt Spenner, WilIi, Sitzer, Stork, Josef Sitzer, auch Ollo genannt, und ganz unten in der Mitte den jungen Spenner, der heute die Firma Kohlen-Spenner führt. Im Hintergrund sieht man den Rechtsanwalt Bernhard Ocken vor der Tür seines Hauses, das vor vielen Jahren abgebrochen wurde.

73. Ein sehr wichtiger Tag für die 'Sebastiöner' ist der Fronleichnamstag. Dann beteiligen sich die Schützen geschlossen an der Fronleichnamsprozession, und vier Schutzen tragen dabei den Himmel. Hier sind es Sitzer, Lutter, Münster und Goebel. Das ist eine Tradition, die auf die Gründung des Vereins als katholische Sebastians-Schützenbruderschaft von 15. August 1490 zurückgeht. Die Urkunde spricht von der 'Schüttenbroderschopp'. Am Fronleichnamstage wird auch das Vogelschießen veranstaltet.

74. Der Höhepunkt des Schützenfestes ist das Vogelschießen, denn wer das letzte Stück mit sicherem Schuß herunterholt, ist der nächste Schützenkönig. Hier wird der gewaltige Vogel zur Stange getragen. Anton Sitzer trägt ihn. Wir sehen ferner den Oberst Heinrich Sitzer, den König Johannes Stork, den Adjutanten Bernhard Münster und viele andere Schützen. Wenn der Vogel hoch oben auf der Stange thront, dann beginnt der Kampf um die Königswürde. Wer wird es sein?

75. Am Sonntag nach Fronleichnam ist dann auf dem Schützenplatz das große Fest, verbunden mit Kirmestrubel und viel Volk, und den Majestäten im Vordergrund. Es sind dies Herr Münster, Herr Hölscher, Frau Freitag, Herr Freitag, Frau Köchling und Frau WesseL

76. Der 6. Januar 'is use Dag', sagen die Sebastiöner. An dem 'Amtstag' werden die üblichen Regularien erledigt. Alle Chargen rücken eine Stufe höher, und der jüngste Offizier wird gewählt. Auf unserem Bild wird der Amtstag von Bernhard Münster als Oberst geleitet. Wir sehen ferner die Herren Göbel, Helle und Röring. Ganz vorn links als Gäste sind Pater Hörder und sein Amtsbruder zu sehen. Am 'Amtstag' werden auch die berühmten 'Kringel' verteilt, wie sie ein jeder in Büren kermt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek