Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Itta
Gemeente
:   Brigachtal
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5923-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brigachtal in alten Ansichten Band 2'

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9. Beim Gaufest in Villingen der landwirtschaftlichen Bezirksvereine Bonndorf, Donaueschingen, Neustadt und Villingen vom 1. bis 3. Oktober 1892 beteiligten sich die BrigachtalGemeinden mit ihren herausgeputzten Festwagen. Marbachs Müller Hermann Riegger präsentiert sich als Festreiter mit dem Vierergespann. Klengen und Kirchdorf waren auch mit einem Festwagen beteiligt. Was an Getreide, Gemüse und Kartoffeln erzeugt wird, wurde dargestellt.

10. Die Marbacher Bäuerinnen und Jungbauern stellten sich 1892 dem Fotografen in ihrer Tracht.

11. Zur Weihe des neuen Schulhauses zogen Schulkinder und Erwachsene am 2. Dezember 1906 von der Kapelle zum Schulhaus. Zahlreich hatten sich die Festgäste und besonders die Herren Lehrer des Bezirks eingefunden. Im festlich geschmückten Neubau trugen die Herren Lehrer den Chor 'Die Himmel rühmen' vor. Bürgermeister Rall berichtet, 1806 sei das Schul- und Rathaus durch die Franzosen niedergebrannt worden. Beim Bau der Straße nach Dürrheim im Jahre 1824 mußte das Schulhaus verlegt werden.

12. Das Kirchlein in Marbach ist dem Heiligen Jakobus geweiht. Der Hauptaltar stand in der ehemaligen Klosterkirche in Tannheim. Die beiden Seitenaltäre kommen von Villingen aus der Barockwerkstätte Ignatius Schupp. Die Kreuzwegstationen fertigte 1880 der Furtwanger Maler IE. Laule an. Die Aufnahme entstand 1909 nach der Renovierung unter Pfarrer Adolf Wasmer.

13. Die Kartoffelliebt einen lockeren Boden, wenn es eine ertragreiche Ernte geben soll. Die Feldarbeit war oft mühsam, und selbstverständlich mußte die Bäuerin auf dem Feld mitarbeiten.

14. Gasthaus 'Zur Krone'. Gregor Meder, Bierbrauer von Rietheim, hatte früh erkannt, daß an der Durchgangsstraße in Marbach mit dem wachsenden Fuhrbetrieb eine Bierwirtschaft einen einträglichen Lebensunterhalt abwerfen könnte. So stellte er 1826 den Antrag für eine Bier- und Branntweinschenke. Gregor Meder verzapfte selbstgebrautes Bier. N ach dem Ableben des ersten Bierwirts suchte 1866 Karl Fischerkeller um die Wirtschaftsgerechtigkeit nach. Nachfolger wurde 1910 die Familie Wehrle.

15. Der Sommer 1906 war sehr regenreich; durch die Fütterung von neuem Heu bekamen viele Pferde eine Kolik. Dadurch sind auffallend viele Pferde eingegangen. Infolgedessen hatte Metzger Franz Josef Fischerkeller (Kronenwirt ) viel zu tun. Im Bild rechts ein Jägersmann mit seiner Flinte, der wahrscheinlich das Tier getötet hat.

16. Bis in die erste Hälfte dieses Jahrhunderts wurde fast in jedem Haus eine Schlachtung vorgenommen. Zu den größeren Landwirten kam der Hausrnetzger mehrmals im Jahr. Auf dem Foto sind Hermann Fischerkeller, seine zukünftige Frau Paulina, seine Mutter Rosina zu sehen - und die schlachtreife Sau. Rechts im Bild der Holzzuber, in dem das Schwein gebrüht und anschließend in die Beize gelegt wurde.

17. Die 'obere Schmiede' in Marbach, Kirchdorfer Straße 1. Nach der Heirat 1824 ist Anton Fehrenbacher, Schmied von Überauchen, in das Haus eingezogen. Sein Sohn Josef Fehrenbacher, ebenfalls Schmied, hat als dessen Nachfolger die Hofstatt übernommen. Das Foto zeigt Karl und Anna Fehrenbacher. Durch Einheirat kam der Name Grießhaber auf den Besitz. 1945 wurde das Haus durch Kriegseinwirkung zum Teil vernichtet.

18. Der schwer behinderte Anton Weisser (Seppel-Toni, geboren 1863, gestorben 1939) hat mit dem Handel von gangbaren Artikeln wie Schick, Stumpen, Schuhwichse, Zwick usw. begonnen. Anna Maria (Ammerei) und ihre Schwester Berta Simon führten 1909 das Geschäft weiter. Die Nichte Berta hat es mit ihrem Mann Emil Elsässer 1934 übernommen. Nach mehreren Umbauten wurde das SB-Geschäft 1983 aufgegeben. Diese Aufnahme von etwa 1928-1930 zeigt rechts Ammerei, in der Mitte Irma Brunner, links Berta Simon (verheiratete Elsässer).

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