Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Itta
Gemeente
:   Brigachtal
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5923-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brigachtal in alten Ansichten Band 2'

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Photographie von X. Oeser, Villingen Verlag von Richard Seifert, ï:Engen. 3'."

19. Die Restauration am Bahnhof in Marbach wurde 1869 von Jakob Bertsch bewirtet, dann folgte 1874 Alois Bader; nach Bader wirtete Franz Anton Schmider als 'Graf Magga'. Besagter 'Graf Magga' (geboren 1817, gestorben 1896) wurde landauf, landab bekannt durch die Werke des Heimatschriftstellers Heinrich Hansjakob. 1896 wurde die Gastwirtschaft, der heutige 'Wiesengund' , von Albin und Maria Riegger übernommen.

20. Kirchdorfer Straße (aus Richtung Kirchdorf gesehen), gemalt von Albert Säger 1917. Das waren noch Zeiten, als dem Hund und den Hühnern die Straße als Tummel- und Ruheplatz zu Verfügung stand.

21. 'Rumanehof' in Marbach, Kirchdorfer Straße 14. Auf dem Foto sind die Töchter von Anton Weißhaar zu sehen; rechts die kleine Irma, 5V2 Jahre, die am 31. Juli 1928, als der Hof abbrannte, ums Leben kam. Die beiden Knechte halten die Pferde. Als Nachfolger ist Familie Dörflinger auf dem Besitz.

22. Am 5. September 1920 konnte Bürgermeister Franz Josef Rall im 75. Lebensjahr (geboren 1845, gestorben 1923) sein 40jähriges Dienstjubiläum feiern. Oberamtmann Otto hob die Verdienste hervor, die sich Herr Rall als Bürgermeister, Bezirksrat und im Präsidium der badischen Landwirtschaftsvereine sowie als erster Kommandant (37 Jahre lang) der Feuerwehr erworben hatte. Eine große kulturelle Leistung war 1897 der Bau der Wasserversorgung. 1908 wurde Bürgermeister Rail mit dem Verdienstkreuz 'Ritterkreuz vom Zähringer Löwe' ausgezeichnet.

23. Die Handlung Fehrenbacher (jetzt Kirchdorfer Straße 2) wurde 1896 erbaut. Von 1910 bis 1924 war hier die Postagentur untergebracht, Leiterin war Anna Maria Fehrenbacher. 1953 wurde das Anwesen zur Poststelle erhoben. Bis 1968 wurden die damaligen selbständigen Gemeinden Marbach und Rietheim mitversorgt. 1925 gründete Katharina Grießhaber eine Handlung, die von ihrer Tochter, verheiratete Stauber, bis 1981 weitergeführt wurde. Der Eingang ins Geschäft war rechts am Haus. Auf der rechten Bildseite hatte der Schmied Martin Zimmermann seine Schmiede.

24. Die Mühle in Marbach war einst eine Klostermühle. 1724 wurde sie von Josef Riegger (1699-1781), Müller von Villingen, übernommen. 1937 ist die stattliche Mühle, die eines der größten und ältesten Anwesen von Marbach war, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Noch im selben Jahr wurde sie wieder aufgebaut und tat bis Anfang der sechziger Jahre ihren Dienst als Mühle. Im Hintergrund ist der ehemalige Simmershof zu sehen, der 1966 der Spitzhacke zum Opfer fiel.

25. Heuernte im Gewann Brühel in Marbach; auf dem Wagen Simmesbauer Fr. Xaver, mit der Heugabel Weißhaar Otto und die Bäuerin Theresia, auf dem Pferd Sohn Hubert.

Gasthaus zum Adler

Pnvathaus zum Adler

26. Kirchdorf, an der Ostseite der Brigach gelegen. 1200 erscheint die Schreibweise Chilchdorf, 1306 Kilchdorf und ab 1591 Kirchdorf. 793 ist hier ein St. Gallischer Sal- oder Fronhof bezeugt.

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27. Die Kirche ist dem fränkischen Nationalheiligen Martin, der als einer der ältesten Kirchenpatrone gilt, geweiht. Im Jahre 881 übergibt Kaiser Karl der Dicke dem Presbyter (Leutpriester) Ruodpert die Kirche auf Lebzeit. 1883 kam dieser Hochaltar in die Kirche, sollte aber nur ein viertel Jahrhundert darin verbleiben. Der Altar befindet sich heute in der Kirche in Obereschach. Auf dem Turm befindet sich ein Storehenhorst mit einem Storch. Die St.Martins- Kirche ist mit ihren sieben U m- und Erweiterungsbauten seit dem 8. Jahrhundert bis zur gelungenen Renovierung in den letzten Jahren ein bedeutsames kultur- und kirchengeschichtliches Zeugnis.

28. Die Wirtsleute der Realgastwirtschaft 'Zum Löwen' in Kirchdorf, Ferdinand und Maria Agatha Weißhaar geborene Dessei aus Behla, gemalt von Kirchenmaler Weißer am 9. Juni 1864. Man kann davon ausgehen, daß der Vorgenannte identisch ist mit Ignaz Weisser von Döggingen (geboren 1809, gestorben 1880), der eine besondere Begabung auf dem Gebiet der Charakterdarstellung hatte.

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