Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Itta
Gemeente
:   Brigachtal
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5923-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brigachtal in alten Ansichten Band 2'

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39. Die Familie des Schreinermeisters Valentin Huber vor dem ehemaligen Anwesen 'Neininger' in der Hauptstraße von Klengen. 1934 war die Öhmd-Ernte (zweiter Grasschnitt) so schlecht, daß die Ernte von 2Vz Morgen Wiesen auf diesem Wagen Platz fand. Auf dem Wagen Frau Kreszentia mit den Kindern Kar! und Anton. Eine der drei Kühe mußte verkauft werden, weil nicht genügend Futter eingebracht werden konnte.

J(/engen.

40. Handlung von Karl Haas in der Hauptstraße Klengen (oberhalb des heutigen Werk- und Vereinshauses). Was es alles in einem so kleinen Laden zu kaufen gab, das würde heute viele in Erstaunen versetzen: von der Ansichtskarte, Ellenware über Zuckerhüte, Kaffee, Zichorie, Sacktücher, Tabakspfeifen, Kautabak, Seifen bis zu Schuhfett, Hosengummi, Wolle, Zwick und noch manches mehr. Trotz des vielseitigen Angebots reichte es nicht aus, die Familie zu ernähren; eine mechanische Werkstätte, verbunden mit einem Fahrradhandel, sorgte dafür, daß alle Kinder zu essen hatten.

41. Ein Familienfoto aus dem Alltag in der Hochstraße oberhalb des Gasthauses 'Sternen' im 'Hegi'. Links Karl Strobel, Mutter Helene, geborene Mosbacher, Klara, Großvater Engelbert (1912 Bürgermeister), Philipp und Ludwig. Rechts unten ist der Pflug vorbereitet für die Arbeit auf dem Acker; noch weitere landwirtschaftliche Gebrauchsgegenstände sind sichtbar, so zum Beispiel die Güllepumpe beim Misthaufen. 1989 wurde dieses Haus abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

42. Mit einem Autobus fuhr man am 11. Juli 1931 zur Ablegung der Ewigen Profeß (Ablegung der Mönchsgelübde) von Bruder Crispin (Johann Nepomuk Elsäßer) nach Weingarten. Nachbarn und Freunde begleiteten die Familie Elsäßer.

43. An der ehemaligen Überlandstraße (Hochstraße, bei den Fuhrleuten früher 'Sieben-Hügel-Straße' genannt) in Klengen steht eine Kapelle, die der Gottesmutter geweiht ist. Wie die Sage berichtet, haben Schweizer Fuhrleute zum Bau der ersten Kapelle schon beigetragen.

44. Der Ankenbuck wurde 1885 für 18 000 Mark vom Badischen Landesverband für Arbeiterkolonien erstanden, mit dem Ziel, die Nichtseßhaften und Wanderbettler, auch Tippelbrüder genannt, wieder ins bürgerliche Leben einzuführen. 1887 besuchte Großherzog Friedrich als Protektor die Einrichtung.

45. Zur Unterbringung der Kolonisten mußte ein eigenes Gebäude, das Kolonistenhaus, erstellt werden. Im Gründungsjahr verzeichnete die Anstalt eine Zahl von 125 Kolonisten, die sich laufend erhöhte. Es waren nur Männer untergebracht, die durch Arbeit in der Landwirtschaft und sonstige Tätigkeiten sowie durch eine strenge Hausordnung zu einem geordneten und arbeitssamen Leben zurückgeführt werden sollten. Von 1933 bis 1934 war im Ankenbuck ein Schutzhaftlager (auch als KZ bezeichnet) untergebracht.

46. Überauchen; der Name kommt von trans aquas (jenseits des Wassers, über der Ach); es gab verschiedene Schreibweisen: Übrach (1078), Oberach, Übrachen (1316), Jbrachen (1470). Als Ortsadel ist 1078 ein 'Agerus de Übrach' genannt. Auf dieser Postkarte von 1905 übermittelt Pfarrer Adolf Wasmer von Kirchdorf Neujahrsgrüße. Die Detailbilder zeigen links die Restauration Effinger (heute Gasthaus 'Zum Kranz') und rechts das Gasthaus 'Zum Hirschen',

47. Seit über tausend Jahren ist die Nikolausverehrung diesseits der Alpen nachzuweisen. Im Schwarzwald und auf der Baar sind es einige Kirchen und Kapellen, die dem Heiligen geweiht sind. Fast immer sind es Orte an Seen, Flußläufen und reißenden Gewässern, die im frühen Mittelalter den Heiligen mit dem Bischofsstab zu Ihrem Schutzpatron wählten. Als Nothelfer gegen Überschwemmungen und Wasserschäden, als Schutzpatron der Seeleute und Bäcker, Metzger, Advokaten und Schüler war er sehr bedeutsam. Erst später hielt er als Freund der Kinder bei uns seinen Einzug. Das Bild zeigt die 1982 renovierte Nikolauskirche in Überauchen.

48. Dieses Haus aus dem Jahre 1527 dürfte eines der ältesten in Überauchen sein (heute Bondelstraße 18). Bei der Dachsanierung 1956 wurden auf dem rückwärtigen Giebel Reste eines Zinnengiebels abgetragen. Rechts im Bild Emil Neininger (1879-1969). Das Foto wurde im Kriegsjahr 1914 ins Feld geschickt.

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