Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Brigachtal in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Itta
Gemeente
:   Brigachtal
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5923-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brigachtal in alten Ansichten Band 2'

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59. Beim Bahnbau 1868 entdeckte man Grabstätten aus der alemannischen Zeit. Fundstücke aus Stein und Bronze wurden zutage gefördert. Im Jahre 1853 wurde auf dem höchsten Punkt im Walddistrikt 'Schlechten' ein Plattengrab aufgedeckt, worin sich ein Skelett und ein Bronzeschwert verbargen.

A.S.D.

60. Im September 1911 wurde Grüningen von einer riesigen Feuerkatastrophe betroffen. Das Geläute der Sturmglocken alarmierte die auf dem Feld arbeitenden Einwohner. Im Anwesen Josef Preis war Feuer ausgebrochen, rasch griff das Feuer auf Nachbargebäude über; trotz des Einsatzes der Nachbarwehren sind von den damals 52 Wohngebäuden 22 Häuser eingeäschert worden.

61. Gasthaus 'Zur Traube' vor dem Brand von 1911.

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62. Grüningen um 1930. Das nach dem großen Brand stattlich wiedererrichtete Gasthaus 'Zur Traube' kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Ab 1764 wurde es von der Familie Doser betrieben. Die Handlung Doser wurde, nach mehrfachem Besitzerwechsel, bis 1993 als Lebensmittelgeschäft weiterbetrieben, zuletzt von einer türkischen Familie.

63. Zu den schon bestehenden Feuerwehren kam als weiterer Verein der Radfahrverein in den Brigachtalgemeinden hinzu, hier in Grüningen bei einem Dorffest. Die Aufnahme entstand anno 1911 in der Beckhofer Straße vor dem großen Brand.

64. In keinem Dorf fehlte der Dorfschmied; in Grüningen war Johann Schorpp einer der letzten seiner Zunft. Nicht selten hatte der Schmied vor allem in den Kindern interessierte Zuschauer, die seine Arbeit bestaunten. 1972 wurden die Gebäude im Rahmen einer Feuerwehrprobe abgebrochen bzw. abgebrannt. Die Sippe Schorpp ist bis ins 13. Jahrhundert nachweisbar.

65. Nicht immer konnte man trockenen Fußes den westlichen Ortsteil erreichen. So wurde bei Hochwasser der Brigach ein Notpendelverkehr eingerichtet für jene, die den Zug zur Arbeit erreichen mußten. 1972 wurde eine neue Brigachbrücke erbaut, und der Straßendamm wurde erhöht.

66. Aufen, von Tannenwäldern umgeben und an die Brigach grenzend, ist eine typische Baaremer Siedlung. Der abgegangene Ort Oberaufen, der größer war, hatte eine Kirche, die dem Heiligen Stephan geweiht war. Noch im Jahre 1609 wurden in Aufen die beiden Feste der Heiligen Stephan und Vitus gefeiert.

67. Soweit bekannt ist, war Aufen immer eine Filiale von St. Johann in Donaueschingen, wie Chronist Johann Merz berichtet. Zwischen 1754 und 1756 wurde die Kirche neu erbaut. Aber schon 130 Jahre später, 1886, sollte sie ein Raub der Flammen werden; in einer Stunde wurden sechs Wohnhäuser mit Kirche und Schulhaus eingeäschert. Etwa neun Farnilien mit 63 Personen wurden obdachlos.

68. Wilhelm Merz, Bürgermeister in Aufen von 1883 bis 1917. In seiner Amtszeit wuchs die Gemeinde. 1885 waren es bereits 235 Einwohner, und die Tendenz war weiter steigend. Seit der ersten bekannten Erhebung (Zählung) von 1680 hatte sich die Einwohnerzahl etwas mehr als verdoppelt.

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