Brunsbüttel in alten Ansichten

Brunsbüttel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Lewerenz
Gemeente
:   Brunsbüttel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5989-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Brunsbüttel in alten Ansichten'

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8 Die Jacobuskirche in Brunsbüttel (Ansicht von Südosten), wurde 1723 neu aufgebaut. Ein Blitzschlag zerstörte arn 12. November 1719 die erste Kirche, es blieben nur die Mauern stehen. Der Neubau kostete 14 900 Mark, die Gemeinde Brunsbüttel hatte nur 9 000 Mark zur Verfügung. der dänische König Friedrich IV schenkte dem Kirchspiel Brunsbüttel

3 400 Mark. Aus Dankbarkeit errichtete die Gemeinde daher den Königsstuhl, im hinteren Kirchenschiff verziert mit dem königlich-dänischen Wappen.

9 Da die Kanzel der Vernichtung durch den Brand entgangen sein soll, und bei der Einweihung der Kirche 1724 eine Kanzel vorhanden gewesen sein wird, so muß man annehmen, daB zunächst die alte Kanzel wieder aufgestellt worden ist. Da diese wohl baufällig war, wurde von zwei Hamburgern, dem Bildhauer Hans Eckermann und dem Tischler Hans Reyer für 530 Mark eine neue Kanzel in Hamburg gefertigt und die Kanzelteile mit einem Ewer samt Meister und zwei Gesellen nach Brunsbüttel geholt, die dann das Kunstwerk in der [acobuskirche aufstellten. Am ersten Ptingsttag 172 4 wurde diese Kanzel dann von Pastor Piper eingeweiht.

10 Dieses Altarbild wurde 172 6 geschnitzt und zierte die Schloßkirche in Glückstadt, welche 1708 abgebrochen wurde. Man lagerte diese Kunstgegenstände in einem Provianthaus, bevor man sie auf einer Versteigerung anbot. Die BrunsbütteIer erhielten den Zuschlag mit einem Gebot von 22 Reichstalern und 31 Schillingen. Der Altaraufsatz aus Glückstadt ist kunstgeschichtlich sehr interessant. Vermutlich ist der Altar einem der vielen in Dänemark tätigen Meistern zuzuschreiben, die Altarbilder im sogenannten Knarpelstil anfertigten.

11 Dieses Fachwerkhaus wurde 1729 als 'Diakonat' für zwei Pastoren erbaut, heute bekannt als das sehenswerte 'Matthias-Boie-Haus'. Matthias Boie stifiete einen Acker für den Friedhof und gab damit den Anstoß zur Umsiedlung Brunsbüttels in den siebziger Jahren des 16. Iahrhunderts. Das Matthias-BoieHaus wurde von der Brunsbütteler Spar- und Leihkasse 1910 gekauft und zur Hälfte nur von dieser genutzt, die andere Hälfte diente der Verwaltung der Kirchspielslandgemeinde Brunsbüttel als Büro. Ferner wurde es auch als Gemeindezentrum mit Bücherei und als Heimatmuseum genutzt.

12 Diese Grußkarte mit dem Matthias-Boie-Haus wurde 1906 von Brunsbüttel versandt. Es ist eine Aufnahme vom Verlag C. Abrahamsen, Brunsbüttel. Die Häuserzeile zeigt die Reichenstraße in Richtung Deichstraße. Wenn ein Fotograf zur damaligen Zeit seinen Fotoapparat aufbaute, dann mochten gerne die Kinder mit auf dem Foto erscheinen, wie es dieses Bild zeigt.

s, ßrunsbüttel

Am Markt.

13 Dieses Haus wurde

1865 abgebrochen, es war ein herrlicher Fachwerkbau in der Westerstraße, heute Reichenstraße, in damaliger Zeit von der Kirchspielsvogtei Brunsbüttel genutzt. Hier wurden die Dienstgeschäfte von dem damallgen Kirchspielsvogt ausgeführt, auch eine Dienstwohnung gehörte dazu. Zuletzt befand sich in diesem Haus die Christianise he Töchterschule. Es ist eine alte Aufnahme von einem der ersten Lichtbildner (Fotografen) im Kirchspiel Brunsbüttel. Dieser war auch als Chirurg und Zahnarzt (Detlef Hinrich Georg Mittelheuser -1834-1899) beim Koogshafen bekannt.

14 Dieses Haus wurde im [ahre 1849 als Armenhaus für Brunsbüttel gebaut. Von 1849-1872 wurde hier auch eine Armenschule eingerichtet. Auf Grund der sinkenden Kinderzahllöste sie sich auf Aus dem Armenhaus wurde 1919 ein Pflegeheim und später ein Altenheim. Dieses Gebäude wurde zum Vereinshaus, das überwiegend von der Volkshochschule Brunsbüttel genutzt wird als im Iahre 1982/83 das neue Alten- und Pflegeheim 'Haus Süderdöffte' im Stadtzentrum erbaut wurde.

15 Wenn wir das ehemalige Armenhaus verlassen und durch den Mühlenweg wandern, erreichen wir den Mühlenberg, auf dem 1817 eine Mühle errichtet wurde. Diese Mühle brannte 1859 nieder und wurde wieder aufgebaut. Die Flügel dieser Mühle drehten sich 1931 zum letzten Mal, da sie durch einen Brand total zerstört wurden. Heute erinnert nur noch das alte vorhandene Müllerhaus, das bewohnt ist, an die damalige Zeit. Auf dem Bild ist ebenfalls das erste Krankenhaus von Brunsbüttel (rechtes Haus) zu sehen.

16 Dieses Panorama zeigt einen Bliek vom Mühlenberg in Brunsbüttel-Ort mit dem 'Großen Belmer-Pleth' auf das Gehölz des ]acobusfriedhofes. Dieser Friedhof wurde 1841 angelegt, der Kirchenfriedhof wurde zu dieser Zeit aufgelöst, und die Gräber hierher umgebettet. Der Landesgevollmächtigte Peter Hinrich Piehl (1778-1841), wurde als erster hier zur letzten Ruhe beigesetzt. Die heutige Friedhofskapelle wurde erst 1964 fertiggestellt, zuvor wurden die Toten vom Trauerhaus zur letzten Ruhe nach hier überführt. In dem dritten Hause links im Bild war das Heim des Friedhofswärters, dieses wurde ca. 1950 abgebrochen.

BR N5ßOTTEL i. Holst.

Panorama

17 Diese Reproduktion zeigt das Eckhaus der Reichenstraße- Mühlenweg Deichstraße im Baustil der Gründerzeit. Dieses Gebäude gehörte dem Maurermeister Frauen, der während der Zeit des Abbruches bis zur Fertigstellung des neuen Postgebäudes in diesem Haus der Postverwaltung aus der Norderstraße einige Räume zur Verfügung stellte, um den Postbetrieb aufrecht zu erhalten. Über diesem Haus fliegt ein Luftschiff, wie sie oft in den jahren vor und im Ersten Weltkrieg über Brunsbüttel zu sehen waren. Sie dienten einst der kaiserlichen Marine, machten Aufklärungsflüge und waren mit Angriffsfahrten und Bombenabwürfen

beauftragt. Am 19. Oktober 1917 mußte ein Luftschiff in der Nähe von Brunsbüttel notlanden, es wurde später abgewrackt.

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